"Hobbit"-Star McKellen: "Magie erlebte ich mit Cate Blanchett"

Warner Bros.Gandalf beim Pinkeln, Gandalf mit Prostata-Problemen: Hätte Ian McKellen die Regie beim "Hobbit" übernommen, wären viele Tolkien-Fans entsetzt aus ihrem Wams gekippt. Im Interview bilanziert der Zauberer-Darsteller nun seine Zeit in Mittelerde - und spekuliert über das Sex-Leben eines 700-Jährigen.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/si...-a-869399.html
  1. #1

    Sehr sympathisch, aber....

    einen kleinen Fehler hat McKellen sich da erlaubt: Gandalf ist mehr als 700 Jahre alt, das stimmt, tatsächlich ist das aber so, als würde man feststellen, Johannes Heesters wäre mehr als 5 Jahre alt zum Zeitpunkt seines Todes gewesen.

    Gandalf, als Maiar (niederer Schöpfergeist der Welt in der Mittelerde liegt), ist bereits seit fast 3000 Jahren Jahren in Mittelerde und existierte bereits unzählige Jahrtausende zuvor (seit beinahe Beginn der Schöpfung). Er geht also mehr so in Richtung 15000 bis 20000 Jahre :)
  2. #2

    Gandalf kam im Jahr 1000 des 3. Zeitalters nach Mittelerde. Verlassen hat er es im Jahr 3021.
    Nicht zu erwähnen dass er ein Maia ist und somit wohl älter als das erste Zeitalter. 700 Jahre ist da eine ziemlich schlechte Schätzung. Wahrscheinlich ist Gandalf über 7000 Jahre alt.
  3. #3

    "Und plötzlich denkt man: Hey, geht zwischen den beiden etwas?" Exakt meine Gedanken im Kino.
  4. #4

    Stimmt, er hat quasi damals schon mit den späteren Saruman, Sauron und dem Balrog von Moria gemeinsam in einer Boygroup durch Mittelerde getourt, bevor sich die Wege trennten, weil man sich nicht über die zu zukünftige Musikrichtung einigen konnte.
  5. #5

    Zitat von chryson Beitrag anzeigen
    einen kleinen Fehler hat McKellen sich da erlaubt: Gandalf ist mehr als 700 Jahre alt, das stimmt, tatsächlich ist das aber so, als würde man feststellen, Johannes Heesters wäre mehr als 5 Jahre alt zum Zeitpunkt seines Todes gewesen.

    Gandalf, als Maiar (niederer Schöpfergeist der Welt in der Mittelerde liegt), ist bereits seit fast 3000 Jahren Jahren in Mittelerde und existierte bereits unzählige Jahrtausende zuvor (seit beinahe Beginn der Schöpfung). Er geht also mehr so in Richtung 15000 bis 20000 Jahre :)
    Sehr richtig, und dafür muss man nicht mal das Silmarillion gelesen haben, dass er älter ist als 700 Jahre kriegt man eigentlich schon aus dem Anhang zu Herr der Ringe mit
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gandalf beim Pinkeln, Gandalf mit Prostata-Problemen: Hätte Ian McKellen die Regie beim "Hobbit" übernommen, wären viele Tolkien-Fans entsetzt aus ihrem Wams gekippt. Im Interview bilanziert der Zauberer-Darsteller nun seine Zeit in Mittelerde - und spekuliert über das Sex-Leben eines 700-Jährigen.

    Sir Ian McKellen im Interview zu Gandalf und der "Hobbit"-Trilogie - SPIEGEL ONLINE
    "Aber Gandalf ist ja über siebenhundert Jahre alt."

    Wenn er das so gesagt hat, dann hat er sich wohl vesprochen. Denn im Colbert Interview sagt er 7000 Jahre. Das ist meiner Meinung nach zwar auch nicht korrekt, aber würde immerhin den Zeitraum vom 1. , 2. und 3. Zeitalter umfassen, wäre also eine sinnvollere Zahl als 700, wenn man bedenkt dass es allein zum Zeitpunkt des Herrn der Ringe schon über 2000 Jahre her ist, dass Gandalf nach Mittelerde gesendet wurde.
  7. #7

    Schönes Interview zu einem tollen Film.

    Anmerkung am Rande: Sir Ian geht, Sir Ian McKellen geht, Sir McKellen geht nicht.
  8. #8

    Hobbit vom Kommerz gefressen

    Ich war etwa 12 als ich den Hobbit las, und das Taschenbuch gefiel mir doch so gut, dass ich mir danach den Herrn der Ringe antat. Die drei dicken Bücher mit dieser unsäglich dummen und aufgeblasenen Story, den hohlen Texten, all der pompösen Wichtigtuerei fand ich schrecklich. Deshalb hoffte ich sehr es würde sich ein anderer finden als ausgerechnet Peter Jackson...aber nein. Jetzt wurde auch der charmante Hobbit zum pompösen Dreiteiler aufgeblasen - reiner Kommerz - Jackson will halt richtig Kasse machen.
  9. #9

    Bitte nicht den Wichtigsten Interpreten Vergessen....

    Sehr geehrter Herr Jean P. v. Freyhein,

    die Metapher auf die Tolkiensche´ Welt finde ich überaus gelungen, nur sollten Sie beachten, dass Sie den eigentlichen Hauptinterpreten "Melkor" in Ihrer Anspielung vergessen haben. Und ein Balrog wäre m. E. nur einer von vielen "Backgroundsängern" in dieser "Boygroup" gewesen.

    Allen anderen noch einen schönen Feiertag!