Kuriose Verkehrsrecht-Urteile: Autofahrer muss nicht für Hühnertod haften

Getty ImagesGehört ein Brauerei-Pferd in die Kneipe? Welches Schritttempo gilt eigentlich für Fahrradfahrer? Und was hat ein Massentod im Hühnerstall mit einer zugeschlagenen Autotür zu tun? Kuriose Fälle wie diese sind an deutschen Verkehrsgerichten verhandelt worden - und belegen oft: Frechheit siegt.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...-a-872797.html
  1. #40

    Zitat von Hamberliner Beitrag anzeigen
    Stimmt nicht. Kölsch wird in fingerhutgroßen Portionen getrunken
    Stimmt auch nicht. Kölsch wird in fingerhutgroßen Portionen serviert ;-).
  2. #41

    Zitat von tzdv9000 Beitrag anzeigen
    Zuguterletzt und nach dem Freispruch des Truckers bat mich der Richter sogar noch um Nachsicht mit dem Irren...schliesslich könne ich ihm ja nicht seinen Job versauen, wenn ich jetzt auf angemessene Würdigung seiner Taten bestünde. Und warnte mich indirekt davor, die Angelegenheit weiterzuverfolgen, da dies nicht gut für mich ausgehen würde.
    Wenn der Richter ehrlich zu Ihnen gewesen wäre, hätte er Ihnen gesagt, dass er keine Lust hatte, im Revisionsfalle eine 15-seitige Urteilsbegründung aufzusetzen.
  3. #42

    Zitat von Axeman Beitrag anzeigen
    Die anderen Fälle scheinen mir aber auch nicht besonders merkwürdig zu sein.
    Mir schon.
    Es existieren seit Jahren genügend höchstrichterliche Urteile, die beim Nachweis eines Scheinwohnsitzes zum Erwerbszeitpunkt die Anerkennung des jeweiligen ausländischen EU-Führerscheines verneinen.

    Zuvor konnten sich einschlägige Suffköppe und Junkies ungestört mit osteuropäischen Führerscheinen eindecken.
    Fall Nr. 2 scheint demnach eine Fehlentscheidung gewesen zu sein.
    Übrigens sollte man vorsichtig sein, Sprüche von Amts- oder Landgerichten als Präzedenzurteile anzuführen. In anderen Bundesländern weht häufig ein anderer Wind.
  4. #43

    Zitat von pauschaltourist Beitrag anzeigen
    Wenn der Richter ehrlich zu Ihnen gewesen wäre, hätte er Ihnen gesagt, dass er keine Lust hatte, im Revisionsfalle eine 15-seitige Urteilsbegründung aufzusetzen.
    Nein...die Show war schon ein wenig, hm, nebulöser. Ein befreundeter Jurist hatte Verhalten und Urteil als eindeutige Rechtsbeugung bezeichnet, räumte einer Klage jedoch aus diversen Gründen (Ort, Person) kaum Erfolgschancen ein.

    Immerhin habe ich daraus zwei wichtige Lektionen gelernt: sei rechtsschutzversichert und übe Selbstjustiz.
  5. #44

    Zitat von Stefan_G Beitrag anzeigen
    Gilt 6 km/h max dürfen Kinder nicht rennen, Erwachsene nicht joggen und Radfahrer auch nicht schneller. Die Realität, die ich kenne, sieht anders aus, Radfahrer fahren in Spielstraßen verbreitet auch mit >20 km/h.
    Nebenbei: Ich fahre regelmäßig ca. 4 verschiedene Autos. Keines davon zeigt schon bei 6 km/h die Geschwindigkeit an.
    Dann machen Sie doch alles richtig, Zeigt Ihr Tacho nichts an fahren Sie Schrittempo!
    Ich wollte nur deutlich machen, das 15kmh für ein Auto zu schnell sein kann.
    Ich kippe mit meinen 68 Jahren, wenn ich ca 8kmh mit der Rad fahre nicht um.
  6. #45

    Stimmt schon

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Dann machen Sie doch alles richtig, Zeigt Ihr Tacho nichts an fahren Sie Schrittempo!
    Ich wollte nur deutlich machen, das 15kmh für ein Auto zu schnell sein kann.
    Ich kippe mit meinen 68 Jahren, wenn ich ca 8kmh mit der Rad fahre nicht um.
    Mein Vater kippt mit seinen 72 bei dem Tempo auch nicht um :-)
    Er fährt aber so langsam weil er einen Hund an der Leine dabei hat.
    Der Hauptpunkt ist: Viele Radfahrer fahren nicht 6 oder 8, auch nicht 15 km/h in einer Spielstraße. Viele fahren einfach so schnell wie sie auf einer anderen Straße auch fahren würden.