Kuriose Verkehrsrecht-Urteile: Autofahrer muss nicht für Hühnertod haften

Getty ImagesGehört ein Brauerei-Pferd in die Kneipe? Welches Schritttempo gilt eigentlich für Fahrradfahrer? Und was hat ein Massentod im Hühnerstall mit einer zugeschlagenen Autotür zu tun? Kuriose Fälle wie diese sind an deutschen Verkehrsgerichten verhandelt worden - und belegen oft: Frechheit siegt.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...-a-872797.html
  1. #1

    In einem Rechtsstaat...

    ..ist es gut und richtig, jemanden vollständig zu überführen oder auf frischer Tat zu ertappen, bevor man ihn verurteilt. Aber manchmal -wie hier- ist ein Richter so weltfremd und völlig absurd, daß es mit dem realen Leben nichts mehr zu tun hat. So etwas ist skandalös aber leider nicht selten...
  2. #2

    Die Schrittgeschwindigkeit

    mit der Fahrradbegründung ist echt top - entweder war der Richter Radrennfahrer oder hat noch nie auf so einem Esel gesessen...
  3. #3

    Fahrrad

    ... eines Sturzes. Danke
  4. #4

    Paragraphenreiterei der schlimmsten Sorte

    Recht und Gerechtigkeit sind in der Justiz leider immer wieder mal nicht deckungsgleich, das lässt sich nicht nur im Verkehrsrecht nachweisen. So etwas passiert immer dann, wenn sich der Richter zu 100 % auf das geschriebene Gesetz verlassen, und den gesunden Menschenverstand komplett abschalten muss.

    Richter, die so etwas entscheiden (müssen) sind arme Tröpfe. Ich könnte nicht mehr ruhig schlafen und hätte das Gefühl, meinen Beruf verfehlt zu haben. Das ist so ähnlich wie im Fussballstadion, wenn der Schiri eine krasse Fehlentscheidung trifft, diese aber unverrückbar bleibt, obwohl sich ein Großteil der Zuschauer vom Gegenteil überzeugen konnte, und auch jeder Fersehzuschauer den Fehler bemerkt hat.
  5. #5

    nochmal Schrittgeschwindigkeit

    Wirklich eine tolle Begründung! Ich denke, es wäre auch durchaus für Fahrradfahrer zumutbar, in einer solchen Zone sein Fahrrad zu schieben, falls er das Höchsttempo, das wohl eher bei 5 km/h liegen dürfte, nicht unfallfrei bewältigen kann. Schneller käme er auf den Rad eh nicht voran, falls es sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung hielte.
  6. #6

    über 3,75 Promille ??

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gehört ein Brauerei-Pferd in die Kneipe? Welches Schritttempo gilt eigentlich für Fahrradfahrer? Und was hat ein Massentod im Hühnerstall mit einer zugeschlagenen Autotür zu tun? Kuriose Fälle wie diese sind an deutschen Verkehrsgerichten verhandelt worden - und belegen oft: Frechheit siegt.

    Verkehrsrecht: Kuriose Urteile - SPIEGEL ONLINE
    Mit 1,75 Promille bei laufendem Motor erwischt.
    Wieviele Stunden braucht denn der menschliche Körper um 2,0 Promille abzubauen?
    Ich schätze mal, dann müsste der Mann mindestens 8 Std. mit laufendem Motor dort gestanden haben.
    Ein völlig unverständliches Urteil.
  7. #7

    Falsche Angabe Kilometerstand

    Mich würde interessieren, was passiert wäre, wenn der Versicherte angegeben hätte, dass er den genauen Kilometerstand nicht kenne. Das ist doch bloße Schikane zum Vorteil für die Versicherer.
  8. #8

    Pferd auf dem Flur

    Der Richter muss aus Köln sein. In einem Karnevalslied heiß est: Da steht ein Pferd auf dem Flur. Der Mann kannte die Situation. Im Zweifelsfall also das Pferd mit in die Kneipe nehmen. Der Wirt muss dann für den 10 ltr Eimer Bier sorgen. Machmal glaubt man es nicht, dass solche Urteile mit dem normalen Menschenverstand kombinierbar sind.
  9. #9

    Ein Pferd in der Kneipe

    Der Richter muss aus Köln sein. In einem Karnevalslied heiß est: Da steht ein Pferd auf dem Flur. Der Mann kannte die Situation. Im Zweifelsfall also das Pferd mit in die Kneipe nehmen. Der Wirt muss dann für den 10 ltr Eimer Bier sorgen. Machmal glaubt man es nicht, dass solche Urteile mit dem normalen Menschenverstand kombinierbar sind.