Bürgerkrieg in Syrien: Assad will zum Volk sprechen

DPAEs wäre die erste öffentliche Rede seit Monaten: Der syrische Präsident Baschar al-Assad will sich am Sonntag zur Lage in seinem Land äußern. Seit Beginn des Aufstands im März 2011 hält sich der isolierte Despot in der Öffentlichkeit zurück.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875964.html
  1. #20

    Zitat von cyn Beitrag anzeigen
    Der Herr Assad ist ja ja schon ne fiese Type. Aber mir tut er ein wenig leid und Syrien tut mir auch leid. So gut wie unter den Assads vor dem Bürgerkrieg wird es den Menschen in Syrien so schnell nicht mehr gehen.
    So gut wie unter Hitler VOR dem Krieg ist es den Deutschen danach auch lange nicht mehr gegangen.
  2. #21

    optional

    Schlimm, daß Präsident Assad und dem syrischen Volk niemand beim Kampf gegen den internationalen Terrorismus hilft. Die Weltgemeinschaft sieht tatlos zu wie tausende Menschen ermordet werden oder beliefert gar die Terroristen mit Waffen.
  3. #22

    Assad muss ...

    Zitat von felixhenn Beitrag anzeigen
    Assad ist bestimmt kein angenehmer Zeitgenosse und Syrien sollte anders regiert werden als durch die Familie Assad. Im Irak werden Christen gerade vertrieben oder ermordet. Was wird aber nach Assad?

    Die Alawiten und Christen werden einen sehr schlechten Stand haben. Warum akzeptieren wir Christen im Westen solche Kollateralschäden und finanzieren die sogar? Da läuft was ganz gewaltig in die falsche Richtung und sollte schleunigst korrigiert werden.

    Leider bedarf es dazu Politiker die wir im Westen nicht haben.
    ... die Verteidigung vor den in- und ausländischen Banditen noch effektiver organisieren
    Weitere Rückschläge für die westliche Wertegemeinschaft an der syrischen Front « Mein Parteibuch Zweitblog
    und gleichzeitig Verhandlungen mit der gemäßigten Opposition anstreben. Dazu war und ist er verpflichtet, das hat er schon immer versucht, und das wird er dem Volk nochmals erklären.
  4. #23

    Zitat von homeentersucker Beitrag anzeigen
    Ein vom wahrhaftig syrischen Volk gewählter Präsident spricht zu seinen Landsleuten. Was ist so schlimm daran? Er mag in Ihren Augen, liebe SPON, ein Despot sein, aber verfassungs- und völkerrechtlich gesehen ist er der PRÄSIDENT des souveränen Staates SYRIEN.
    Ja und was wollen Sie uns damit sagen? Staatsoberhäupter gab es schon viele, und darunter waren auch Hitler, Pol Pot und so weiter und so fort, ohen ihn in diese Reihe stellen zu wollen, wobei die Tendenz natürlich stimmt.
    Eine internationale Anerkennung sagt nichts, ich wiederhole, rein gar nichts darüber aus, ob das Volk ich auch will. Es beschreibt nur die Realität, wer die Macht im Land hat, und mit wen man sich diplomatisch arragieren muss. Ob durch die internationale Anerkennung der Rebellen, Assad sich wirklich noch Staatsoberhaupt nennen kann, ist umstritten.

    Dass Assad vom syrischen Volk gewählt wurde ist vielleicht offizielle Verlautbarung, eine Wahl die diesem Namen verdient ist mir zumindest nicht bekannt.

    PS: Auch eine Aussage wie: Die letzen Wahlen in den USA waren auch nicht korrekt, hilft ihm leider auch nicht. Da liegen noch Welten dazwischen.
  5. #24

    m

    Zitat von homeentersucker Beitrag anzeigen
    Ein vom wahrhaftig syrischen Volk gewählter Präsident spricht zu seinen Landsleuten. Was ist so schlimm daran? Er mag in Ihren Augen, liebe SPON, ein Despot sein, aber verfassungs- und völkerrechtlich gesehen ist er der PRÄSIDENT des souveränen Staates SYRIEN.

    Diktatoren werden nicht bei freien Wahlen gewaehlt.

    Sie haben wohl nie von Wahlbetrug gehoert.

    I ch denke die Syrische verfassung hat keine Clausel die sagt
    ein Diktator ist ok.

    Viele laender haben die rebellen als die legitime Vertreter des
    Syrischen Volkes an erkannt und ihre Diplomaten
    zurueckgezogen.

    Ich bin ueberrascht das soviele Deutschen die Diktatur von Assad unterstuetzen.

    Das kommt vielleicht davon das D seinen Diktator nicht selbst rauswurf aber sich auf die Allierten verlassen musste.
  6. #25

    Zitat von homeentersucker Beitrag anzeigen
    Ein vom wahrhaftig syrischen Volk gewählter Präsident spricht zu seinen Landsleuten. Was ist so schlimm daran? Er mag in Ihren Augen, liebe SPON, ein Despot sein, aber verfassungs- und völkerrechtlich gesehen ist er der PRÄSIDENT des souveränen Staates SYRIEN.
    Das ist in etwa so intelligent wie die Aussage: Hitler mag ein Menschheitsverbrecher gewesen sein, aber verfassungs- und völkerrechtlich gesehen war er der Reichskanzler des souveränen Staates Deutschland.
  7. #26

    Assad kann...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es wäre die erste öffentliche Rede seit Monaten: Der syrische Präsident Baschar al-Assad will sich am Sonntag zur Lage in seinem Land äußern. Seit Beginn des Aufstands im März 2011 hält sich der isolierte Despot in der Öffentlichkeit zurück.

    Syrien: Baschar al-Assad will am Sonntag eine Rede halten - SPIEGEL ONLINE
    ...ja gerne eine rede halten. oder auch zwei. sinnlos ist das dennoch. wer geschätzte 40 tausend menschenleben auf dem kerbholz hat, dem hört man nicht zu, den will man einfach nur so schnell es geht loswerden, wie auch immer das gehen mag. Und um nichts anderes geht es in syrien.
  8. #27

    Nun,...

    Zitat von felixhenn Beitrag anzeigen
    Assad ist bestimmt kein angenehmer Zeitgenosse und Syrien sollte anders regiert werden als durch die Familie Assad. Im Irak werden Christen gerade vertrieben oder ermordet. Was wird aber nach Assad?

    Die Alawiten und Christen werden einen sehr schlechten Stand haben. Warum akzeptieren wir Christen im Westen solche Kollateralschäden und finanzieren die sogar? Da läuft was ganz gewaltig in die falsche Richtung und sollte schleunigst korrigiert werden.

    Leider bedarf es dazu Politiker die wir im Westen nicht haben.
    ... vielleicht will er ja nur mitteilen, dass die syrische Armee den Bruder des Al Keida Führers, während eines Treffens mit den FSA "Aktivisten" gefangen hat. Der "Aktivisten" Führer Abu Muhammad al-Golani hatte sich mit Ayman al-Zawahiri in der Nähe von Daraa getroffen.
    Ayman al-Zawahiri ist der Bruder von Muhammad al-Zawahiri, dem al Keida Führer.
  9. #28

    Die Alewiten

    Werden in der Türkei geplagt und stehen in Syrien vor einem grausigen Untergang. Asad steht, so ist es anzunehmen mit dem Rücken zur Wand, auch im wörtlichen Sinne. Wir dürfen / müssen also sehr gespannt sein, was kommt. Oh Graus
  10. #29

    Was auch immer er sagen oder anbieten wird: Es wird geredet und verhandelt.

    Selbstverständlich werden beide Seiten bis zu einem Kompromiss weiterkämpfen, das ist aber weder verwerflich, noch überraschend. Deswegen sollte man sich davon nicht entmutigen lassen.