SPD und das Kanzlergehalt: Wie Peer Steinbrück fast einmal in die Wirtschaft wechselt

dapdPeer Steinbrück in schweren Erklärungsnöten: In einem Interview verteidigt der SPD-Spitzenkandidat seine Äußerungen zum Kanzlergehalt, relativiert sie aber zaghaft. Unterdessen wird eine alte Anekdote aus seiner Karriere ausgegraben - in den Neunzigern erwog er den Abschied aus der Politik.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-875961.html
  1. #40

    Unwählbar!

    Ich halte den Mann mittlerweile auch, wenn man der SPD gewogen ist, nicht mehr für wählbar. Hoffentlich ist diese obskure "Neue Mitte" bald weg vom Fenster. Der Sozialabbau unter Gerhard Schröder oder das Gockelgehabe von Bodo Hombach und Wolfgang Clement können doch ernsthaft keinem sozial eingestellten Menschen imponieren!
  2. #41

    optional

    "Diese Wahrheit werde ich nicht verschweigen, auch nicht als Kanzlerkandidat."

    Der Mann kennt die Wahrheit. Das lässt böses ahnen wenn er denn mal an die Macht kommt, denn er wird immer denken alles richtig zu machen weil er eben denkt die Wahrheit zu kennen.
  3. #42

    Diese Wahrheit werde ich nicht verschweigen!

    Nein, um Gottes willen, diese Wahrheit muss er auch nicht verschweigen. Aber zwischen Verschweigen und darüber Reden ist doch ein großer Unterschied! Das Thema "Kanzlergehalt" ist ein Un- Thema. Es interessiert niemanden außer Steinbrück. Wir hatten den überheblichen Bundesschnäppchenjäger Wulff, den überheblichen Bundesvielredner Steinbrück braucht niemand, schon gar nicht als Bundeskanzler. Gott sei Dank hat er gegen unsere gute Angie keine Chance.
  4. #43

    Nanu?

    Guten Tag.

    Was ist HIER eigentlich los?
    Warum beteiligen sich selbst politische Laien am Steinbrückbaching?
    Reichen die sog. Medien nicht aus?
    Künstliche Empörung wo sie völlig fehl am Platz ist?

    Seine wirtschaftlichspolitischen Ansichten sind wohl wichtiger als das Ge-
    plapper um Nebensätze?

    Bei diesem Medienhype (wer immer da Einfluß haben mag) ist jeder hier Kommentierende in die Falle gegangen und macht sich mit den Chefredaktionen des bulewa gemein.

    Wenn ein F.J. Strauß gesagt hätte: "Wer sind denn die Ratingagenturen, die die deutsche Wirtschaft bestimmen?" -Hätten auch Sozialdemokraten nicht nicht umhin gekonnt zu aplaudieren?

    Wenn ein Steinbrückchen die Diäten BEureilt wird er VERrurteilt , nur weil er er sich eine (relativ) nachvollziehbare ANSICHT leistet?
    Übrigens, seine Ansicht zu rotem Weinen teile ich, obgleich ich da zu verurteilt bin mit Alg !! vegetieren zu müssen.

    Der ist schon auf der Samtpfote!!!
    Wie soll er da Wahlkampf machen?
    Der Spiegel ist mittlerweile genauso politisch wie die Bildzeitung und die Leserkommenare auf gleichem
    Niveau.
    Endlich mal ein Kandidat von dem man nicht vermutet das er wirtschaftliche Gründe hat ein Amt zu bekleiden?
    Unabhängig, DER BESTE, so soll es in Amerika im 18oo ten Jahrhundert gehießen haben, warum nicht?
    Unbetritten ist er auch eine Marionette,aber vielleicht eine mit irgendwelchen Ansichten?
    Persönlich glaube ich : Der ist doof, aber wählbar...


    Guten TAg.
  5. #44

    Schande, und nochmal Schande!

    Nicht nur die Deutschen, fast alle Laender die eine Regiering hat, haben doch zuviele Stattsdiener die doch bezahlt werden muessen. Womit ? Die Steuren natuerlich, das heisst es kommt aus den Taschen der dummen Buergern . Die schlauen zahlen nichts und lachen sich ins Faustchen.
  6. #45

    Wird das jetzt

    wieder so eine Endlos-Nummer, wie bei Wulff? Immer neue Artikel mit immer neuen "Enthüllungen", die weiter nichts als die Wiederholung der alten Sachlage sind ? Schrecklich - und für die Medien unwürdig !
  7. #46

    Wow ! Welch "überraschende Neuigkeit" ! ☺

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Peer Steinbrück in schweren Erklärungsnöten: In einem Interview verteidigt der SPD-Spitzenkandidat seine Äußerungen zum Kanzlergehalt, relativiert sie aber zaghaft. Unterdessen wird eine alte Anekdote aus seiner Karriere ausgegraben - in den Neunzigern erwog er den Abschied aus der Politik.

    Steinbrück verteidigt Äußerungen zu Kanzlergehalt - SPIEGEL ONLINE
    Liebe SPON-Redakteure, wühlt doch zur Abwechslung mal mit gleichem Elan in Angela Merkels rep. Kasners "historischer Mottenkiste", da ist sicherlich auch noch so einiges "auszugraben" :)

    Oder ist das nicht genehm, weil "nicht sein kann, was nicht sein darf" ?

    Diesen Eindruck muss man leider allmählich gewinnen, denn die "läppische" Form der jüngeren "Berichterstattung" über Peer Steinbrück wird dem SPD-Kanzlerkandidaten alles andere als gerecht, sondern schürt allenfalls abstruse, lächerliche Ressentiments.
  8. #47

    Drucken Senden Wie Peer Steinbrück fast einmal in die Wirtschaft wechselte...

    Ich finde nun nichts besonderes dabei, dass ein Mann wie Peer Steinbrück auch einmal mit dem gedanken spielt, in die Wirtschaft zu wechseln. Was mich allerdings irritiert ist, dass dann da ein Verbandsjob ins Auge genommen wird, der wiederum von politischem Proporz geprägt ist, an dem er aber dann wohl auch gescheitert ist. Sparkassen sind nun mal in der Regel kommunale Unternehmen, deren Vorstände nicht nur nach Qualifikation sondern auch mit Hilfe politischer Seilschaften vergeben werden. Wie eben sehr viele Führungsaufgaben in Behörden und staatsnahen Unternehmen. Es ist wohl so, dass sich auch herr Steinbrück nicht aus diesem politischen Umfeld heraus traut, Nicht gerade eine Empfehlung, um Bundeskanzler zu werden.
  9. #48

    Verwirrt

    Zitat von freie.fahrt Beitrag anzeigen
    Meines Erachtens hat Peer Steinbrück völlig zu recht darauf hingewiesen, dass die Bezahlung von Führungskräften in der Wirtschaft derzeit deutlich zu hoch ist. Sogar Bundeskanzler werden erheblich geringer bezahlt. Hier wäre eine Möglichkeit, mit der Einkommensteuer korrigierend einzugreifen. Man könnte etwa über einen Steuersatz von 100 Prozent für alles über 500.000 Euro Jahreseinkommen nachdenken. Das würde niemanden arm machen.
    Ich bin verwirrt. In dem damaligen Interview bei der FAS sagte er genau auf die Frage, ob nicht in der Wirtschaft zuviel und nicht in der Politik zuwenig verdient wird, dass sich die Politik nicht in privatrechtliche Verhandlungen einmischen darf (was im Widerspruch zum Mindestlohn stünde, der ebenfalls eine Einmischung in privatrechtliche Verhandlungen darstellt - was ich gerechtfertigt finde übrigens). Wenn er sich da jetzt korrigiert hat, finde ich das inkonsequent.
  10. #49

    Bitte überschüttet Steinbrück...

    [QUOTE=sysop;11695056]Peer Steinbrück in schweren Erklärungsnöten: In einem Interview verteidigt der SPD-Spitzenkandidat seine Äußerungen zum Kanzlergehalt, relativiert sie aber zaghaft. Unterdessen wird eine alte Anekdote aus seiner Karriere ausgegraben - in den Neunzigern erwog er den Abschied aus der Politik.


    ...mit Millionen. Lasst ihn Vorträge halten auf Banker-Kaffekränzchen, in Küchenstudios und bei den Stadtwerke-Genossen in Bochum, aber lasst ihn nicht auf Steuerzahlerkosten Kanzler werden. Er kanns nicht und wird nicht gebraucht.