Qalifikation bei der Vierschanzentournee : Freund enttäuscht, Neumayer bester Deutsch

APMichael Neumayer hat die Ehre der deutschen Skispringer bei der Qualifikation in Bischhofshofen verteidigt. Der 23-Jährige belegte als bester DSV-Athlet den vierten Platz. Vor dem Tournee-Finale gehört die Aufmerksmkeit aber dem Duell zwischen Gregor Schlierenzauer und Anders Jacobsen.

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...-a-875941.html
  1. #1

    Wer richtig zugeschaut hat ...

    ... wird feststellen, dass alle Favoriten am Ende gestrauchelt haben weil die Anlaufstrecke Probleme bereitet hat bei den letzten zehn Startern (die gesetzten Springer). Also nix mit Enttäuschung ...
  2. #2

    die Noten...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Michael Neumayer hat die Ehre der deutschen Skispringer bei der Qualifikation in Bischhofshofen verteidigt. Der 23-Jährige belegte als bester DSV-Athlet den vierten Platz. Vor dem Tournee-Finale gehört die Aufmerksmkeit aber dem Duell zwischen Gregor Schlierenzauer und Anders Jacobsen.

    Vierschanzentournee in Bischofshofen - SPIEGEL ONLINE
    ... beim Neumayer sind doch echt ein Witz. Der Russe vor ihm landet gerade so, verhindert einen Sturz, rudert da rum, geht in die Knie und langt fast in den Schnee... und bekommt 16 er und drüber. Der Neumayer fliegt gut, landet sicher... und bekommt auch diese Noten.
  3. #3

    Enttäuscht...

    Na toll, wenn die Folge der Ent-täuschung Freude über die Einsicht ist, dass nicht jeder jedesmal mehrere Supersprünge hinlegen kann. Die angeblich Ent-täuschten werden aber auch bei nächsten Ereignis von unbegründeten Hoffnungen besehlt sein, weil sie sic zwar enttäuscht fühlen, aber nicht ent-täuscht wurden...
  4. #4

    Alles beim Alten

    Auch bei dieser Vierschanzen-Tournee zeigt sich, dass es unter den deutschen Spitzenspringern keine Konstanz auf internationalem Top-Niveau gibt. Vor allem die mentale Stärke, also die Fähigkeit, auch mit widrigen Verhältnissen und bei Wettkämpfen mit großem Zuschauer- sowie medialen Interesse klar zu kommen und dies in positive Energie umzuwandeln ist es nun einmal, die einen Athleten zu einem Top-Athleten mit Podestansprüchen macht!
    Davon sind die deutschen Athleten offenbar aber noch weit entfernt.
  5. #5

    Ehre der deutschen Skispringer

    Im Gegensatz zu einigen Schiedsrichtern haben unsere Skispringer noch eine Ehre. Das Wertungsverfahren im Skispringen öffnet doch förmlich Tür und Tor für Klientel-Begünstigung, hier der Ski-Branche mit ihren Werbe-/Sponsorverträgen, die auf nachhaltigen Erfolg ihrer Kontrahenten setzen. Die Entscheidungen Schiedsrichter-Gilde zeigen, durch teils nicht nachvollziehbare Wertungen, dass einige Springer einen ganz persönlichen Bonus haben. Vielleicht gibt es ja auch so etwas wie Schiedsrichter-Sponsoring, wer weiß?
  6. #6

    Hahaha... Schanzenzauer und und die krumme Spur

    Schlierenzauer: "Der Tournee-Führende Gregor Schlierenzauer aus Österreich schaffte es in der Qualifikation nur auf 122 Meter und damit Rang 37. "Ich glaube, dass die Anlaufspur nicht gerade war. Das ist natürlich fatal. Ich hoffe, dass das morgen besser wird", sagte er."

    Er hat völlig Recht, die Anlaufspur war nicht gerade, sondern geneigt, das war deutlich zu sehen. Deshalb konnte dort ja auch keiner stehen, sondern es sind alle wie wahnsinnig Richtung Schanzentisch beschleunigt und dort natürlich über den Tisch auf den Hang geschleudert worden. Es ist ein Wunder, daß dabei nur 2 hingefallen sind. Aber bis morgen ist die Anlaufspur sicher im Lot. ;-)
    Mich freuen solche Äusserungen immer, sie zeugen vom Humor und Einfallsreichtum der Springer. Nur schade halt... als Interviewer hätte ich nachgehakt und gefragt, wie eine krumme Anlaufspur zu Stürzen im Auslauf führen kann, nachdem der Sprung schon vorbei ist. Aber entweder war der Interviewer ob dieser Aussage selbst platt, oder er wollte Schlieri die Pointe nicht verderben :-)
  7. #7

    Andere auch!

    Zitat von 1beobachter2 Beitrag anzeigen
    Auch bei dieser Vierschanzen-Tournee zeigt sich, dass es unter den deutschen Spitzenspringern keine Konstanz auf internationalem Top-Niveau gibt.
    Das gilt für andere Nationen auch, so z.B. für Kofler (AUT), Stoch (POL), Kranjec (SLO), Koudelka (CZE). Bardal (NOR) und selbst der AUT-Spitzenspringer Schlierenzauer schwankt in seinen Leistungen.

    In den Top 15 - Top 20 des Weltcup geht es sehr, sehr eng zu. Da geht es um Abstände von 1 m und weniger. Ich verstehe nicht, warum da in den Medien die Springer im so abgewertet werden.