Liebes-Film "The Loneliest Planet": Unser kleiner Romantik-Knast

Camino FilmverleihEin Traumtrip für zwei Verliebte: In dem Liebes-Drama "The Loneliest Planet" reist ein junges US-Paar mit dem Rucksack durch die romantische Wildnis in den Bergen von Georgien. Zu Beginn lachen die beiden ständig. Dann verwandelt sich die Weite des Landes in ein Gefängnis.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/ju...-a-875371.html
  1. #1

    "sie war kurz irritiert durch eine unbedachte Geste seinerseits"

    danach war "es irgendwie vorbei", "die Magie war verschwunden"...usw.
    Das hört sich doch wirklich nach völlig unerträglichem Schmalz an.
    Diese ewige Herumgehampele um eine krankhafte Überempfindlichkeit bei (manchen)Frauen.
    Und wer Schuld hat, steht natürlich von vorneherein auch schon fest: wie immer der böse Mann. (na klar, wie konnte er auch nur soo unsensibel sein?)
  2. #2

    Zitat von zephyros Beitrag anzeigen
    danach war "es irgendwie vorbei", "die Magie war verschwunden"...usw.
    Das hört sich doch wirklich nach völlig unerträglichem Schmalz an.
    Diese ewige Herumgehampele um eine krankhafte Überempfindlichkeit bei (manchen)Frauen.
    Und wer Schuld hat, steht natürlich von vorneherein auch schon fest: wie immer der böse Mann. (na klar, wie konnte er auch nur soo unsensibel sein?)

    Was in dem Film zum Bruch der Beziehung führt hat überhaupt nichts mit weiblicher "zwanghafter Überempfindlichkeit" (so erzeugt man übrigens Rollenbilder ..) zu tun. Informieren Sie sich mal denn ich glaube danach werden Sie ihren Kommentar zurück nehmen wollen.

    Im Übrigen: versuchen Sie sich mal in die Frau in einer Beziehung zu versetzen. Sobald die Frau schwanger wird muss sie sich (entwicklungsgeschichtlich gesehen) die nächsten Jahre (!) voll und ganz auf ihren Mann verlassen können. Frauen die sich mit unzuverlässigen Versorgern und Beschützern eingelassen haben hatten einfach schlechtere Chancen. Das könnte erklären wenn Frauen bei bestimmtem Dingen scheinbar empfindlich reagieren und im Zweifel die Beziehung lieber abbrechen ("Die Magie ist weg").
  3. #3

    Zitat von derwulf Beitrag anzeigen
    Was in dem Film zum Bruch der Beziehung führt hat überhaupt nichts mit weiblicher "zwanghafter Überempfindlichkeit" (so erzeugt man übrigens Rollenbilder ..) zu tun. Informieren Sie sich mal denn ich glaube danach werden Sie ihren Kommentar zurück nehmen wollen.

    Im Übrigen: versuchen Sie sich mal in die Frau in einer Beziehung zu versetzen. Sobald die Frau schwanger wird muss sie sich (entwicklungsgeschichtlich gesehen) die nächsten Jahre (!) voll und ganz auf ihren Mann verlassen können. Frauen die sich mit unzuverlässigen Versorgern und Beschützern eingelassen haben hatten einfach schlechtere Chancen. Das könnte erklären wenn Frauen bei bestimmtem Dingen scheinbar empfindlich reagieren und im Zweifel die Beziehung lieber abbrechen ("Die Magie ist weg").
    Einfach hier mal outen was für eine Geste es den sein soll. Muss ja schon eine unheimliche Geste sein die da so unentschuldbar ist.
  4. #4

    So ist es eben

    Zitat von zephyros Beitrag anzeigen
    danach war "es irgendwie vorbei", "die Magie war verschwunden"...usw.
    Das hört sich doch wirklich nach völlig unerträglichem Schmalz an.
    Diese ewige Herumgehampele um eine krankhafte Überempfindlichkeit bei (manchen)Frauen.
    Und wer Schuld hat, steht natürlich von vorneherein auch schon fest: wie immer der böse Mann. (na klar, wie konnte er auch nur soo unsensibel sein?)
    Ich kenne den Film und die Geste zwar nicht, aber unabhängig davon ist es heute oft so.
    Bei jeglichen Widerständen wird heute lieber abgebrochen, statt daran gearbeitet. Man wirft den Partner weg und legt sich gleich darauf einen neuen zu. Und am Ende sind wir in der Welt von Sex and the city, alle poppen rum, sind aber frustrierte Singles Ende 30, Anfang 40 mit Torschlusspanik.
  5. #5

    optional

    wie immer wenns um aussteiger geht, wirds im endeffekt als "sinnlos" und negativ dargestellt. immer. obwohl die gründe dafür meist nicht in den unternehmungen an sich zu finden sind. hab hier noch nie ne positiv formulierte "aussteiger"-geschichte gelesen. obwohl die leute die ich aus der realität kenne, meist süchtig nach solchen erfahrungen geworden sind. ganz abseits von der idylle, die man zuhause im wohnzimmer vorm fernseher vorfindet. wartend auf den nächsten arbeitstag im büro oder sonstwo.
  6. #6

    Unergründlich....

    ....sind die Wege die das Leben nimmt; heute sind wir doch alle unabhängig und das sogar von uns selbst.....wir brauchen uns ja selbst nicht mehr und überall gibts neues und anderes....die menschen sind feige geworden, hauptsache immer ne wahl haben....schwachsinn.
  7. #7

    Naja, laut wikipedia will der Mann die Frau für einen kurzen Moment als menschliches Schild nutzen, als ein Fremder plötzlich eine Waffe auf die beiden richtet. Da kann die Magie schon mal flöten gehen.
    Damit habe ich Ihnen übrigens einen vermutlich äußerst langweiligen Film erspart, in dem außer dieser Szene nicht viel geschieht.
  8. #8

    Schmalz bleibt Schmalz

    Also mir geht es so wie Zephyros. Ich finde, die Kritik hört sich so an, als wäre dieser Film wirklich ein völlig konstruierter Krampf. Ein Paar hat sich gefunden, ist sich seiner Liebe sicher, möchte heiraten. Und dann soll schon eine Geste des Mannes genügen, 3 Sekunden nur, und schon hat die Frau den Eindruck, das alles hat keinen Zweck? Dann kann es wohl mit der ach so großen Liebe nicht weit her gewesen sein, oder? Hört sich wirklich so an, als wäre die Frau eine überempfindliche Zicke. Die Landschaftsaufnahmen aus dem Kaukasus hätten mich schon gereizt. Aber ich denke, einen derartigen Krampf-Film tue ich mir nicht an. Höchstens, wenn das ganze dann auf ARTE kommt, könnte ich es mir testweise noch anschauen. Und falls es nicht gefällt, kann man umschalten.
  9. #9

    Leider nix neues

    Leider ist das Motiv, dass hier die Spaltung des Paares einleitet uralt und bereits hundert mal dagewesen..sogar in so "leichten" Formaten wie der Sitcom "King of Queens". Das mag unwichtig sein, da es um die Entwicklung des Paares geht. Aber trotz dessen darf man doch etwas Kreativität erwarten. Dass das ganze dann auch noch im Osten geschieht schreit nach Klischee.