Liberale Krise: Merkel überlässt die FDP ihrem Schicksal

DPAWas tun mit der siechen FDP? Jeder ist sich selbst der nächste, findet Kanzlerin Merkel - und wahrt vor dem liberalen Dreikönigstreffen Distanz zum kriselnden Partner. Niedersachsens CDU-Ministerpräsident McAllister kommt das ungelegen, denn nur die Freidemokraten können ihm die Macht sichern.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-875923.html
  1. #1

    So ein Blödsinn

    als ob die Kanzlerin über das Schicksal der FDP entscheiden könnte.

    Das machen in einer Demokratie immer noch die Bürger.
  2. #2

    Außerdem ist das....

    Zitat von Grafsteiner Beitrag anzeigen
    als ob die Kanzlerin über das Schicksal der FDP entscheiden könnte.

    Das machen in einer Demokratie immer noch die Bürger.
    eine typisch Merkel'sche Lüge. Natürlich wird die FDP mit Leihstimmen bedacht. Das darf man aber vor der Wahl natürlich nicht zugeben.
  3. #3

    Zitat von Grafsteiner Beitrag anzeigen
    als ob die Kanzlerin über das Schicksal der FDP entscheiden könnte.

    Das machen in einer Demokratie immer noch die Bürger.
    Genau! Und bei den letzen beiden Landtagswalen haben sich deutlich über 5% der Wähler für die FDP entschieden und das düsteren Vorhersagen gewisser Kreise Lügen gestraft.
  4. #4

    unnötig

    es ist schlicht unnötig, dass Merkel auch nur einen finger für die FDP krümmt: Ähnlich wie in NRW, wo der strohblonde Lindner einen fulminanten 8%-erfolg einfuhr, und das bar jeglicher substanz, wird die FDP schlicht über den mitleids-bonus locker über die 5%-hürden flanken.

    der teutsche Michel liebt nunmal die illusion, dass alles beim alten bleibt, da kann die kacke noch so dampfen, und zu diesem "beim alten bleiben" gehört auch, dass die FDP in den parlamenten sitzt - völlig egal, ob das sinnvoll ist oder nicht oder sogar gegen die eigentlichen und eigenen interessen des volkes.

    Oder wie sagte Pispers kürzlich so schön:
    (Mitternachtsspitzen 10.11.2012 (Volker Pispers) - YouTube)
    "Es gibt nur ein einziges problem: Wir haben eine demokratie. Und sie kriegen in einer demokratie keine mehrheit für eine politik, von der 90% der bevölkerung profitieren würde."
  5. #5

    Gerade das sollten die Wähler in Niedersachsen nicht zulassen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was tun mit der siechen FDP? Jeder ist sich selbst der nächste, findet Kanzlerin Merkel - und wahrt vor dem liberalen Dreikönigstreffen Distanz zum kriselnden Partner. Niedersachsens CDU-Ministerpräsident McAllister kommt das ungelegen, denn nur die Freidemokraten können ihm die Macht sichern.

    Koalitionspartner FDP in der Krise: Merkel ist sich selbst genug - SPIEGEL ONLINE
    Dass eine Merkel so mir nichts dir nichts in unserer alten etablierten Parteien-Landschaft holzt zu ihrem Vorteil. Weil sie selbst keine Themen hat, geht sie auf Klau. Sie benötigt doch nur eine Partei als ihren Steigbügel-Halter. Wenn die SPD und B90/Grüne nach der Wahl dieser Kanzlerausgabe eine Koalition strikt verweigern, wird es der Merkel-CDU nicht zum Regieren reichen. Dann muss eben nochmal gewählt werden, bis diese Frau endlich definitiv ausgeschieden ist.
    Lassen wir es nicht zu, von Nulpen auf den Weg zu einer Einheitspartei à la DDR-SED verkommen zu lassen.
  6. #6

    Richtig!

    Zitat von autocrator Beitrag anzeigen
    es ist schlicht unnötig, dass Merkel auch nur einen finger für die FDP krümmt: Ähnlich wie in NRW, wo der strohblonde Lindner einen fulminanten 8%-erfolg einfuhr, und das bar jeglicher substanz, wird die FDP schlicht über den mitleids-bonus locker über die 5%-hürden flanken.

    der teutsche Michel liebt nunmal die illusion, dass alles beim alten bleibt, da kann die kacke noch so dampfen, und zu diesem "beim alten bleiben" gehört auch, dass die FDP in den parlamenten sitzt - völlig egal, ob das sinnvoll ist oder nicht oder sogar gegen die eigentlichen und eigenen interessen des volkes.

    Oder wie sagte Pispers kürzlich so schön:
    (Mitternachtsspitzen 10.11.2012 (Volker Pispers) - YouTube)
    "Es gibt nur ein einziges problem: Wir haben eine demokratie. Und sie kriegen in einer demokratie keine mehrheit für eine politik, von der 90% der bevölkerung profitieren würde."
    Keine Wähler bis zu der Bundestagswahl dürfen zulassen, dass die Merkel-Ideologie von einer einzigen Partei in Deutschland Wirklichkeit wird. Schickt diese Frau endlich auf das Altkanzler-Austragsstübchen in Templin. Sie hat uns zu lange drangsaliert. Jetzt reicht es gewaltig.
  7. #7

    Ich denke mal, die Merkel ist froh, wenn sie wieder mit der SPD regieren kann. Die sind froh, wenn sie auch mitmischen dürfen und machen alles anstandslos mit.
  8. #8

    Jeder Tag ist Wahlkampf!

    SPON hat sich zum bedingungslosen Einsatz für die SPD entschieden. Es ist schade, wenn SPON zu einer reinen Plattform für die Sozen verkommt. Dabei ist die Unzufriedenheit mit dem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück unübersehbar. Man hätte lieber Sigmund Gabriel und, leider nicht möglich, Hannelore Kraft.

    Spannend wäre noch eine Untersuchung, ob man ausserhalb der angestammten Wählerschaft von SPD überhaupt punktet...
  9. #9

    Merkel weiss....

    ...dass mit der FDP kein Blumentopf zu gewinnen sein wird. Und sich voreilig auf ein sinkendes Schiff zu stellen ist nicht das Ding der Physikerin. Sie wird die Grosse Koalition später als alternativlos ansehen und die SPD wid wieder eingefangen, die FDP schaut einsam zu und mit den Grünen wird geflirtet um die Roten nicht zu selbstgefällig werden zu lassen.