Reformversprechen: Nordkoreas Masterplan - und seine Risiken

REUTERSDiktator Kim Jung Un will das rückständige Nordkorea zu einem "wirtschaftlichen Riesen" machen. Deutsche Wissenschaftler sollen helfen, das Land aus der Steinzeit zu führen, westliche Unternehmer wittern ihre Chance. Doch das Regime bleibt unberechenbar.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875919.html
  1. #10

    Chancen nach Vorne stellen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diktator Kim Jung Un will das rückständige Nordkorea zu einem "wirtschaftlichen Riesen" machen. Deutsche Wissenschaftler sollen helfen, das Land aus der Steinzeit zu führen, westliche Unternehmer wittern ihre Chance. Doch das Regime bleibt unberechenbar.

    Nordkorea: Risiken und Chancen bei den Reformen von Kim Jong Un - SPIEGEL ONLINE
    Dass Nordkorea umdenkt, war für mich klar.

    Eine geordnete Marktwirtschaft dürfte die Antwort der Experten auf die bisherigen Versuche sein, die Juche-Diktatur in die Moderne zu führen.

    Ich erinnere an Ha-Joon Chang und sein Buch '23 Lügen, die sie uns über den Kapitalismus erzählen'. Seine Überlegungen zum Kapitalismus werden bestimmt berücksichtigt!
  2. #11

    Eines

    Hat das Regime erreicht! Die westlichen Medien gehen den netten Homestories, die des Bübchens Schattenmänner inszenieren lassen, völlig auf den Leim. Man möchte gute News um die folterkammern zu vertuschen.
    Die Presse rät gut daran viel skeptischer zu sein und die Gulags mit den 300.000 und mehr Sklaven zu hinterfragen. Ebenso die unsinnigen Märchen über seine gottgleichem führer.
    Bisher hat Bubi keinen Politiker getroffen.
  3. #12

    Falscher Gesprächspartner

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diktator Kim Jung Un will das rückständige Nordkorea zu einem "wirtschaftlichen Riesen" machen. Deutsche Wissenschaftler sollen helfen, das Land aus der Steinzeit zu führen, westliche Unternehmer wittern ihre Chance. Doch das Regime bleibt unberechenbar.

    Nordkorea: Risiken und Chancen bei den Reformen von Kim Jong Un - SPIEGEL ONLINE
    Falls da wirklich eine Annäherung an den Westen, bzw. Südkorea (SK) stattfindet, besteht die Möglichkeit zu einem "Dammbruch" Richtung SK, der dem großen Diktator die Macht kosten könnte.
    So gesehen sollte sich mal besser Südkorea beraten lassen; vorzugsweise von der CDU, die bestimmt "blühende Landschaften" und keine Kosten für SK verspricht.
    SK sollte schon mal eine große Menge "TransferYüan" (analog zum TransferRubel) bereit stellen. ;-)
  4. #13

    Zitat von medienzar1 Beitrag anzeigen
    ...wenn jemand davon spricht, hier solle ein Land aus der Steinzeit geholt werden, dann kann dass nur nachgeäffte Propaganda sein. Wie steinzeitlich ist ein Land, welches Atombomben und Interkontinentalraketen bauen kann....
    So steinzeitlich, dass die Produktivität gerade mal reicht, das Militär zu unterhalten.
    "Wirtschaftliche Steinzeit" bedeutet Hungersnöte, chronische Mangelernährung und ein durchschschnittliches Pro-Kopf-Einkommen, das bei 5% dessen liegt, was Südkoreaner verdienen.
  5. #14

    Steinzeit

    Zitat von medienzar1 Beitrag anzeigen
    ...wenn jemand davon spricht, hier solle ein Land aus der Steinzeit geholt werden, dann kann dass nur nachgeäffte Propaganda sein. Wie steinzeitlich ist ein Land, welches Atombomben und Interkontinentalraketen bauen kann....
    So steinzeitlich, dass die Produktivität gerade mal reicht, das Militär zu unterhalten.
    "Wirtschaftliche Steinzeit" bedeutet Hungersnöte, chronische Mangelernährung und ein durchschschnittliches Pro-Kopf-Einkommen, das bei 5% dessen liegt, was Südkoreaner verdienen.
  6. #15

    Kapitalisten die besseren Menschen ?

    Zitat von ronald1952 Beitrag anzeigen
    Bei was sollen wir diesem Herren denn helfen? Bessere Foltermethoden,wie man die Bevölkerung noch mehr leiden lässt?Dieser Typ in Nordkorea ist ein Penner, ein möchtegern
    von Paps`s gnaden.Samt seinen Chergen und da hat ein Land wie Deutschland nichts aber auch garnichts zu suchen. Und den Spruch
    dann machen es eben andere, kann sich auch jeder sparen, denn eines dürfte Sicher sein für die Bevölkerung wird es dort kein besseres
    Leben geben solange solche Typen samt ihrem Gefolge an der Macht sind.
    schönen Tag noch,
    Alles Ideologiegeschwafel hilft nur wenn es dem eigenen Ego nützt, nicht wahr ?!
    Es ist das billige Schnäppchen was lockt, funktioniert immer. Natürlich wird es den Menschen in Nordkorea dann auch besser gehen, jeder intelligente Bauer füttert seinen schwer arbeitenden Esel ja auch gut, wenn er ihn denn dringend benötigt.
    Es gibt an der russischen und chinesischen Grenze Sonderwirtschaftszonen in Nordkorea.
    Sonderwirtschaftszonen: Ungewöhnliche Freiheiten in Nordkorea | Wirtschaft | ZEIT ONLINE
    Den Menschen die dort leben und arbeiten geht es im Durchschnitt mehrfach besser als denen im übrigen Land.
    Was spricht also dagegen das ganze Land dahingehend zu reformieren und kapitalistische Investitionen zu zulassen ?! Vermutlich nur das eigene Unwohlsein, dass diese Möchtegernkommunisten Nordkoreas den gleichen wirtschaftlichen Erfolg haben könnten wie die chinesischen Möchtegernkommunisten ihn schon haben.
    Was ist denn aus der kapitalistischen Devise für China geworden ? Wenn wir erst mal in China investieren wird sich das chinesische Regime langfristig automatisch zum Besseren wandeln. Gilt das für Nordkorea nicht, nur weil wir plötzlich den Erfolg des "Bösen" fürchten müssen ?! China 1,3 Mrd. Menschen, Nordkorea 24 Mio Menschen, ich denke angesichts dieser Proportionen kann auch dieses Experiment, sehr wahrscheinlich auch noch zum Wohle der dortigen Menschen, gestartet werden.
  7. #16

    Mir scheint

    dem Westen wäre eine Änderung der Politik in Nord-Korea garnicht recht,besser einen kleinen Kalten Krieg führen und dabei stets im Training bleiben.Gegen wem wollen wir denn aufrüsten wenn alle Frieden wollen ?Das geht garnicht.
  8. #17

    Unberechenbar?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diktator Kim Jung Un will das rückständige Nordkorea zu einem "wirtschaftlichen Riesen" machen. Deutsche Wissenschaftler sollen helfen, das Land aus der Steinzeit zu führen, westliche Unternehmer wittern ihre Chance. Doch das Regime bleibt unberechenbar.

    Nordkorea: Risiken und Chancen bei den Reformen von Kim Jong Un - SPIEGEL ONLINE

    Ich denke, dass die Euphorie der westlichen Welt bald einen Dämpfer bekommt. Wenn man bedenkt wie lange Vietnam gebraucht hat ist diese auch nicht angebracht. Es wird quälend langsam gehen und wenn sich die richtigen "Experten" über das Land hermachen wird es ein Desaster. Ich drücke dem Koreanischem Volk die Daumen und hoffe sie haben das richtige Augenmaß.
    Gruß HP
  9. #18

    Zitat von friedel_3 Beitrag anzeigen
    SK sollte schon mal eine große Menge "TransferYüan" (analog zum TransferRubel) bereit stellen. ;-)
    Südkorea hat den Won als Währung. Wie Nordkorea auch. Also analog der West- und Ost-Mark in Deutschland gibt es einen Nord-Won und einen Süd-Won. Die auch mit einer vergleichbaren Wertigkeit und Konvertibilität..

    Umrubeleien wären im Falle eines Falles nicht notwendig. Die Nordkoreaner kommen jetzt schon mit dem Euro gut zurecht. Der ist ihnen lieber als Dollar und Yüan.
  10. #19

    Den Profiteuren schwillt schon die Hose !

    Genial; ein ganzes Land zum Aufbauen, und das ganz ohne vorher lästige Kriege führen zu müssen. Selbst die hiesige Rüstungsindustrie wird darüber mit Aussicht auf Folgeverträge generös hinwegsehen ! Ein gemachtes Bett also für unsere Wirtschaftstreibenden, voll mit billigsten Skla... äh Arbeitskräften, für die eine sichere Schale Reis am Tag schon eine beträchtlicher Verbesserung ist !
    Aber vielleicht beweist Kim auch einen gewissen Humor: Er lässt also die Investoren moderne Fabrikationsanlagen ins Land pflanzen, den Arbeitsalltag von den eingeladenen Experten effizient durch-strukturieren um dann die Ausländer ruck-zuck zu enteignen, aus dem Land zu werfen und mit der frischen Ausrüstung plus Infrastruktur auf eigene Faust weiterzumachen !
    In dem Fall könnte ich eine gewisse Genugtuung nicht abstreiten...!