Reformversprechen: Nordkoreas Masterplan - und seine Risiken

REUTERSDiktator Kim Jung Un will das rückständige Nordkorea zu einem "wirtschaftlichen Riesen" machen. Deutsche Wissenschaftler sollen helfen, das Land aus der Steinzeit zu führen, westliche Unternehmer wittern ihre Chance. Doch das Regime bleibt unberechenbar.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875919.html
  1. #1

    Bei was sollen wir diesem Herren

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diktator Kim Jung Un will das rückständige Nordkorea zu einem "wirtschaftlichen Riesen" machen. Deutsche Wissenschaftler sollen helfen, das Land aus der Steinzeit zu führen, westliche Unternehmer wittern ihre Chance. Doch das Regime bleibt unberechenbar.

    Nordkorea: Risiken und Chancen bei den Reformen von Kim Jong Un - SPIEGEL ONLINE
    denn helfen? Bessere Foltermethoden,wie man die Bevölkerung noch mehr leiden lässt?Dieser Typ in Nordkorea ist ein Penner, ein möchtegern
    von Paps`s gnaden.Samt seinen Chergen und da hat ein Land wie Deutschland nichts aber auch garnichts zu suchen. Und den Spruch
    dann machen es eben andere, kann sich auch jeder sparen, denn eines dürfte Sicher sein für die Bevölkerung wird es dort kein besseres
    Leben geben solange solche Typen samt ihrem Gefolge an der Macht sind.
    schönen Tag noch,
  2. #2

    Bin ich der einzige, der ständig an Crysis denkt? :D


    Falls jemand nicht so vertraut mit PC-Spielen ist: da wimmelt es nur so vor (modernen) Nordkoreanern mit noch moderneren Waffen. :D
  3. #3

    Berichterstattung á la Vorwendezeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diktator Kim Jung Un will das rückständige Nordkorea zu einem "wirtschaftlichen Riesen" machen. Deutsche Wissenschaftler sollen helfen, das Land aus der Steinzeit zu führen, westliche Unternehmer wittern ihre Chance. Doch das Regime bleibt unberechenbar.

    Nordkorea: Risiken und Chancen bei den Reformen von Kim Jong Un - SPIEGEL ONLINE
    So kommt mir die Berichterstattung über eine mögliche wirtschaftlich und ev. auch politische Öffnung Nordkoreas vor. Dass die Veränderungen im koreanischen Raum auch Risiken birgt, muss jedem klar sein. Aber man sollte sich nicht aus Furcht vor etwaigen Risiken dem Gespräch verschließen, um herauszufinden, was Nordkorea möchte
  4. #4

    Wenn ich Kim Jong Un richtig verstehe,...

    ... hat er ein äußerst schweres Ziel und befindet sich auf einem gefährlichen Weg.

    Von allem, was man so über persönliche Erfahrungen mit ihm liest, scheint er ein westlich denkender, intelligenter junger Mann zu sein.

    Nehmen wir doch mal für einen Moment an, er hat wirklich zum Ziel, wie es für jeden Politiker selbstverständlich sein sollte, für die Bevölkerung von Nordkorea die bestmögliche Zukunft zu schaffen.

    Ich glaube, wenn er direkt nach der Machtübernahme öffentlich einen freundlichen Ton gegenüber Südkorea angeschlagen und nicht Stärke gezeigt hätte, es sehr schnell einen Militärputsch gegeben und er abgesetzt worden wäre. Das war ihm wohl klar. Wenn er nicht an der Macht bleibt, kann er auch nichts bewirken, und wer weiß, was dann herausgekommen wäre.
    Also, erstes Etappenziel: Macht festigen. Das hat er jetzt wohl erreicht, indem er Stärke gezeigt und Militärausgaben nicht verringert hat. Die Generäle sind beschwichtig.

    Das nächste Ziel wird sein, das Land so zu öffnen, dass die Allgemeinbevölkerung sofort einen Wohlstandsanstieg spürt und sich der Widerstand gegen die Öffnung keinen Nährboden findet.

    Danach müsste er das Militärbudget auf ein gesundes Maß schrumpfen und die überflüssigen Soldaten zum Aufbau der Infrastruktur in den Arbeitsmarkt integrieren. Es darf ihm auf keinen Fall passieren, dass die ehemaligen Soldaten Angst vor Arbeitslosigkeit und Wohlstandsverlust haben.

    Wenn das geschafft ist, wäre ein Umbau zu einer Demokratie und vielleicht sogar eine Vereinigung mit Südkorea möglich. Ich denke, dass er in zehn Jahren als ehemaliger Reformer in der Schweiz oder sonst wo in Westeuropa mit Frau und Kind dann ein einigermaßen ruhiges Leben führen wird, und sein Lebensziel dann schon erreicht hat.

    Natürlich kann man nicht sicher sein, dass er so denkt, und das sein Plan ist. Aber, wenn ich an seiner Stelle wäre, hätte ich mich genau so verhalten, wie er es bisher getan hat, und ich hätte schon einen geheimen Dialog zur Führung von Südkorea, China, den USA und der EU eröffnet, um auszuhandeln, wie die Öffnung laufen soll, mit welchen Hilfen das Land rechnen kann, um die Allgemeinbevölkerung sofort nach der Öffnung mit Gütern zu versorgen, und dass sie bis dahin ihre öffentliche Haltung kühl halten sollen, damit das Militär möglichst lange nicht glaubt, dass die Öffnung tatsächlich kommt.

    Ich mag natürlich vollkommen daneben liegen. Das Schöne ist, wir werden es in den nächsten Monaten erfahren.
  5. #5

    Stillstand

    Zitat von ronald1952 Beitrag anzeigen
    denn helfen? Bessere Foltermethoden,wie man die Bevölkerung noch mehr leiden lässt?Dieser Typ in Nordkorea ist ein Penner, ein möchtegern
    von Paps`s gnaden.Samt seinen Chergen und da hat ein Land wie Deutschland nichts aber auch garnichts zu suchen. Und den Spruch
    dann machen es eben andere, kann sich auch jeder sparen, denn eines dürfte Sicher sein für die Bevölkerung wird es dort kein besseres
    Leben geben solange solche Typen samt ihrem Gefolge an der Macht sind.
    schönen Tag noch,
    Genau und deswegen sollte alles so bleiben, wie es ist? Mal über den Tellerrand schauen und erkennen, dass es zur Zeit die beste Möglichkeit für die Bevölkerung ist. Der Fortschritt wird nicht so gewaltig sein und es wird seine Zeit brauchen, aber man wird die Veränderungen spüren.
  6. #6

    Bei aller Zurückhaltung

    gegenüber diesem totalitären System: wenn jemand davon spricht, hier solle ein Land aus der Steinzeit geholt werden, dann kann dass nur nachgeäffte Propaganda sein. Wie steinzeitlich ist ein Land, welches Atombomben und Interkontinentalraketen bauen kann. Also: stellt Euch nicht immer über die Dinge...
  7. #7

    Titellos

    "Er lässt verbreiten, es handele sich um einen privaten Besuch, dessen Schwerpunkt auf der Einschätzung der humanitären Lage vor Ort liege."

    Eric Schmidt, der noble Wohltäter. Selbstverständlich ...
  8. #8

    bekanntes Spiel

    Ist doch klar, das den Unternehmern sofort die Dollar- bzw. Euro-Zeichen in die Augen steigen. Geld stinkt bekanntlich nichtg und hat sich nie um politische Systeme gekümmert.... zumal dort willige Untertan..ähhhhh Mitarbeiter mit niedrigen Löhnen locken.

    Und wenns schief geht, heulen die Herrn Unternehmer laut los, drohen mit Verlust von Arbeitsplätzen hier wenns da schief läuft und rufen nach staatlicher Ubterstützung.

    Das alte Spiel: Gewinne privatisieren, Verluste verstaatlichen
  9. #9

    Steinzeit??

    das land ist in der lage atombomen zu bauen und satelitten in den weltraum zu befoerdern, also sicher nicht so ganz steinzeit sondern sozialistische planwirtschaft, die wie ueblich nicht in der lage ist die wirtschaftsleistung sinnvoll
    zu verteilen. ich finde es toll, dass wir dort helfen koennen den menschen ein besseres leben zu ermoeglichen, sicher wird die umstrukturierung der wirtschaft auch den machtapparat veraendern, am ende wird es eine wiedervereinigung von nord und suedkorea geben, das waere endlich mal eine gelungene, friedliche revolution.