Debatte um Kanzlergehalt: Grüne gehen auf Distanz zu Steinbrück

DPABeim Thema Geld hört die Freundschaft auf: Führende Grünen-Politiker geißeln die Äußerungen des SPD-Spitzenkandidaten Peer Steinbrück zum Kanzlergehalt und kreiden ihm die Nebenverdienst-Debatte an. Sein Verhalten passe nicht zum Wahlkampfthema Gerechtigkeit.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-875916.html
  1. #1

    So kann's kommen -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Thema Geld hört die Freundschaft auf: Führende Grünen-Politiker geißeln die Äußerungen des SPD-Spitzenkandidaten Peer Steinbrück zum Kanzlergehalt und kreiden ihm die Nebenverdienst-Debatte an. Sein Verhalten passe nicht zum Wahlkampfthema Gerechtigkeit.

    Grüne gehen auf Distanz zu Steinbrück - SPIEGEL ONLINE
    vor ein paar Wochen hielt ich den Mann noch fuer eine Witzfigur,
    jetzt, wo ihn auch die Gruenen wegen mangelnder Political Correctness verunglimpfen, wird er mir allmaehlich sympathisch.
  2. #2

    Steinbrück legt den Finger in die richtige Wunde. Der Wähler muss sich darüber im Klaren sein, dass ein Hauptabteilungsleiter in der Industrie heute mehr verdient als ein Kanzler. Dabei ist es völlig unerheblich, was der Wähler darüber denkt.

    Dazu kommt der Umstand, dass sich Manager in der Industrie nicht "vor dem Volk entbloßen" müssen. Die sind nur dem Vorstand verpflichtet und müssen auch nicht wiedergewählt werden.

    Will man also wirklich gute Leute in die Politik locken, muss entsprechend gezahlt werden. Ich werde regelmäßig gefragt, warum ich nicht in die Lokalpolitik einsteige und lehne jedes Mal lachend ab. Da übernehme ich lieber nebenher den Vorsitz in einem Jagd- oder Fischereiverein.
  3. #3

    Haven

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Thema Geld hört die Freundschaft auf: Führende Grünen-Politiker geißeln die Äußerungen des SPD-Spitzenkandidaten Peer Steinbrück zum Kanzlergehalt und kreiden ihm die Nebenverdienst-Debatte an. Sein Verhalten passe nicht zum Wahlkampfthema Gerechtigkeit.

    Grüne gehen auf Distanz zu Steinbrück - SPIEGEL ONLINE
    Wie es aussieht müssen wir die Schwarz/Geld Versager und diese Mumien weitere Jahre vier ertragen.
    Und ich dachte schon Folter wäre verboten.
    Steinbrück wäre ein guter zweiter Mann, hinter Hannelore Kraft.
    Aber wir leben in einer Pest oder Cholera Diktatur.
    Ich ertrage das nicht mehr und verschwinde im Ausland.
  4. #4

    Steinbrück gibt den neoliberalen Schäferhund

    der Merkel sozialer erscheinen lässt und ihr die Wählerschäfchen zutreibt. Die macht dann mit Steinmeier eine Schwarz-Rote-GroKo und Peer Keinglück will einer solchen Regierung erklärtermaßen nicht angehören. Er bezieht dann weiter Abgeordnetenbezüge und tingelt als (aus dem Bauch-) Redner gegen Honorar durch die Wirtschaft. Vielleicht gibt er auch hier und da den "blinden" Aufsichtsrat á la Thyssen-Krupp, der nicht merkt, dass der Laden den er kontrollieren soll, Milliarden Euro miese pro Jahr macht...
  5. #5

    Zu denkbefreit für das Kanzleramt

    Auch dieser jüngste Spiegel-Beitrag macht deutlich, dass Steinbrück nicht geeignet ist, das Amt eines Kanzlers auszuüben. Er wurde - auch was seine politische Intelligenz anbetrifft - viel zu hoch eingeschätzt.
  6. #6

    "Ich sage, was ich denke"

    Zitat "Ich sage, was ich denke"
    "Der Kanzlerkandidat bleibt trotz des verheerenden Echos dabei, dass der deutsche Regierungschef zu niedrig bezahlt wird. Das hätten er und auch andere schon viele Male zuvor gesagt und dazu stehe er auch"

    Will Steinbrück wirklich nicht erkennen, dass er mit dieser Äusserung und seiner Wandlung zum Nebenverdienst-Millionär - und das an der Spitze einer "Arbeiterpartei" - unentwegt die Botschaft aussendet -> ausschliesslich gegen SEINE EIGENE Armut zu kämpfen?

    Will er nicht merken, dass er in der Funktion die er anstrebt, immer neue Unglaubwürdigkeit seiner selbst - und die gängigen Vorurteile über die Politikerkaste insgesamt schürt? Bei Steinbrück wird die trotzig zur Schau gestellte "Ehrlichkeit" ("Ich sage, was ich denke") zum Selbstzweck -> bezieht sich bei ihm ja zumeisst lediglich auf schnöde persönliche Vorteile.

    Steinbrück geht's um's fliessbandmässige Produzieren von Skandalen (!) und um's Provozieren, das sichert mediale Aufmerksamkeit. Allerdings, origineller als Merkel ist er jetzt schon, ob das reicht ....
  7. #7

    nix begriffen

    Peer Steinbrück hat nix begriffen.
    Dieser Typ zeichnet sich nur durch seine Mitnahmequalitäten aus - er wulfft herum, wie unser Ex-Bundespresi. Soll er weiterhin seine erschlichenen Millionen scheffeln, uns einfache Bürger ansonsten in Ruhe lassen.

    Eine armselige und beaduernswerte Gestalt.
  8. #8

    "Ist es nicht schrecklich, daß der menschlichen Klugheit so enge Grenzen gesetzt sind und der menschlichen Dummheit überhaupt keine?"
    (Konrad Adenauer)
  9. #9

    Jeder Sparkassendirektor oder Krankenversicherungsoberheini verdient mehr als ein Bundeskanzler.
    Ein Witz.
    Steinbrück hat also nichts weltbewegendes gesagt.

    Alle die jetzt aufschreien sind entlavt als Taktiker und Opportunisten.
    Das die Grünen vorne dabei sind ist doch klar.
    Geschätzte 50% der Truppe sitzen in den Wärmestuben des Öffentlichen Dienstes. Da kann man schön Gutmensch sein - es kostet einen keinen Cent. Selbst wenn die Wirtschaft leidet, Arbeitsplätze den Bach runter gehen weil irgendwo ein Hamster oder ein Krabbelkäfer wichtiger ist, egal, am Ende des Monats kommt so sicher wie das Amen in der Kirche die Kohle.

    Steinbrück macht dagegen einen ehrlichen Eindruck, ob seine Meinung einem gefällt oder nicht, für einen Politiker ist das schon ein absoluter Pluspunkt.