"New York Times"-Bericht: Lance Armstrong erwägt Doping-Geständnis

DPANun also doch? Hartnäckig hat der frühere Radprofi Lance Armstrong bislang jegliches Doping abgestritten. Doch die "New York Times" berichtet jetzt, dass der Texaner ein Geständnis erwäge. Sollte es tatsächlich dazu kommen, hätte das für Armstrong weitreichende Konsequenzen.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/la...-a-875889.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nun also doch? Hartnäckig hat der frühere Radprofi Lance Armstrong bislang jegliches Doping abgestritten. Doch die "New York Times" berichtet jetzt, dass der Texaner ein Geständnis erwäge. Sollte es tatsächlich dazu kommen, hätte das für Armstrong weitreichende Konsequenzen.

    Laut New York Times will Armstrong Doping gestehen - SPIEGEL ONLINE
    Die Dopingfälle in Radsport und Athletik haben mir die Lust gründlich verleidet. Verfolge alle Radsport- und Athletik-Events seit mehreren Jahren nicht mehr.
  2. #2

    Ein offizielles

    Geständnis wäre vielleicht wirklich der einzig noch gangbare Weg für Armstrong. Nicht nur zur Bewältigung seiner Vergangenheit sondern auch im Hinblick auf zukünftige Engagements.
  3. #3

    Warum ein Geständnis ???

    Ich frage mich echt was Herr Amstrong mit einem Geständnis erreichen will. Dass er jetzt ein schlechtes Gewissen hat und zugeben will das er einen Fehler gemacht hat, ist nicht sehr glaubwürdig. Die Chance eine Fehler zu gestehen ist schon lange vorbei und wird ihm auch keiner mehr abnehmen.
  4. #4

    optional

    Zu spät, zu unglaubwürdig nach all dem Leugnen und zerbrochenen Porzellan. Nein, Herr Armstrong hat seine Glaubwürdigkeit ein für allemal verspielt. Für sein Charity-Werk, das durchaus beachtlich ist, gebührt ihm Lob, aber seine sportlichen Leistungen kann man bei allen Qualen der Tour dennoch getrost vergessen.
  5. #5

    optional

    Er sollte die wirtschaftlichste Option verfolgen.

    Weiter lügen!

    Die Richter/Geschworene von Zivilprozessen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in der Lage naturwissenschaftliche Dopingtests zu würdigen.

    Ausserdem ist Meineid auch in den USA "Knastwürdig".
  6. #6

    Doping ist doch normal im Radsport

    von dem, was ich so gehört habe, wird im Radsport flächendeckend bis runter in den Amateurbereich gedopt. Die Empörung über jeweils überführte "Sünder" erscheint mir daher wie eine Farce. Lance Armstrong ist, von dem was man liest, mit seiner Mentalität des Gewinnens um jeden Preis sicherlich ein extremes Beispiel. Dass er dabei wohl auch sein Umfeld unter Druck gesetzt und zum Dopen gezwungen hat, ist sicherlich besonders verwerflich. Dennoch ist ein Geständnis immer noch richtig, auch wenn sich Zweifel aufdrängen, ob dieses einer inneren Umkehr geschuldet wäre oder vielmehr purer Berechnung. Es wäre schön, wenn der gesamte Radsport sich ehrlich machen könnte und das flächendeckende Doping zugeben würde. Es ist doch keine Überraschung mehr, dass alle Spitzenfahrer früher oder später überführt werden. Ich habe einmal sehr gerne die Tour de France geschaut, seit einigen Jahren kann ich diese Veranstaltung aber nicht mehr ernst nehmen und ich sehe keine Freude mehr darin. Der Radsport hat sich sein Ansehen selbst zerstört.
  7. #7

    Doping ist doch normal im Radsport

    von dem, was ich so gehört habe, wird im Radsport flächendeckend bis runter in den Amateurbereich gedopt. Die Empörung über jeweils überführte "Sünder" erscheint mir daher wie eine Farce. Lance Armstrong ist, von dem was man liest, mit seiner Mentalität des Gewinnens um jeden Preis sicherlich ein extremes Beispiel. Dass er dabei wohl auch sein Umfeld unter Druck gesetzt und zum Dopen gezwungen hat, ist sicherlich besonders verwerflich. Dennoch ist ein Geständnis immer noch richtig, auch wenn sich Zweifel aufdrängen, ob dieses einer inneren Umkehr geschuldet wäre oder vielmehr purer Berechnung. Es wäre schön, wenn der gesamte Radsport sich ehrlich machen könnte und das flächendeckende Doping zugeben würde. Es ist doch keine Überraschung mehr, dass alle Spitzenfahrer früher oder später überführt werden. Ich habe einmal sehr gerne die Tour de France geschaut, seit einigen Jahren kann ich diese Veranstaltung aber nicht mehr ernst nehmen und ich sehe keine Freude mehr darin. Der Radsport hat sich sein Ansehen selbst zerstört.
  8. #8

    Genau

    Zitat von susuki Beitrag anzeigen
    Er sollte die wirtschaftlichste Option verfolgen.
    Er wird genau das machen.
    Seine Anwälte werden wohl gerade mit den anderen Beteiligten feilschen und dann wird man sehen, wofür er sich entscheidet.
    Mit einem umfassenden Geständnis wird er ein wenig Reputation zurückgewinnen. Vielleicht ja genug, um anschließend als Berater bei der WADA oder USADA anzufangen. Denn irgendein Einkommen wird er benötigen, wenn er Millionen an seine ehemaligen Sponsoren zurückzahlen muss.
  9. #9

    Zitat von susuki Beitrag anzeigen
    Er sollte die wirtschaftlichste Option verfolgen.

    Weiter lügen!

    Die Richter/Geschworene von Zivilprozessen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in der Lage naturwissenschaftliche Dopingtests zu würdigen.

    Ausserdem ist Meineid auch in den USA "Knastwürdig".
    Wahrscheinlich ist der Knackpunkt, dass ihm weiteres Leugnen weder in seinen zivilrechtlichen Verfahren noch in dem drohenden Meineidverfahren, das die USADA anstrebt, noch etwas einbringt.
    Dafür sind die Beweise einfach zu erdrückend.