Haben die Debatten der letzten Zeit dem Kanzlerkandidaten Steinbrück sehr geschadet?

Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sorgte jüngst unablässig für Diskussionsstoff - allerdings in eher unvorteilhafter Weise für seine Wahlkampfambitionen. Auch aus den Reihen der eigenen Partei kam deutliche Kritik an den Äußerungen des Kandidaten, etwa zum Kanzlergehalt. Spricht so der deutsche Spitzenpolitiker in spe? Kann die Kandidatur noch Erfolg versprechend realisiert werden - oder sollte die SPD nach diesen Fehltritten ihren Kandidaten austauschen?
  1. #40

    Lächerlich und FALSCH!

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Gestatten, dass ich lächle. Die gesamte "Systemschwäche" besteht darin, dass jeder, jede, also alle überhaupt nur nach dem "eigenen Vorteil" suchen müssen. Egal ob finanziell, politisch oder sonstwie.
    Ein Glück Berg, dass dies im anderen System sooo nie wahr....
  2. #41

    NIchts zu lachen!

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Gestatten, dass ich lächle. Die gesamte "Systemschwäche" besteht darin, dass jeder, jede, also alle überhaupt nur nach dem "eigenen Vorteil" suchen müssen. Egal ob finanziell, politisch oder sonstwie.
    Offenbar ist Ihnen nicht klar, was die Aufgabe der Verfassungsorgane ist.
    Und ich habe keine Lust, Sie dazu aufzuklären.
    Ein guter Ansatz wäre eine kritische Analyse des Amtseids von Ministern.
  3. #42

    Nun...

    Zitat von niepmann Beitrag anzeigen
    In Ihrem Landkreis! Bitte nicht in meinem!
    ...gönnen Sie dem Mann doch wenigstens ab und zu die Eröffnung einer Mehrzweckhalle oder die Mitgliedschaft im Verwaltungsrat der örtlichen Sparkasse; kann doch, wie der Herr Steinbrück weiss, ganz nett sein bei den Sparkassen-Lümmeln.
  4. #43

    Kein Problem!

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Angesichts eine 4-jährigen Legislaturperiode kann ich es keinem Abgeordneten verübeln, wenn er seinen Normalberuf weiter ausübt, um ihn nach der Amtszeit auch wieder ausüber zu können. Vorträge halten ausdrücklich inbegriffen!
    Habe ich überhaupt gar kein Problem damit, wenn diese Vorträge im Rahmen der Abgeordneten-Tätigkeit ausgeführt werden und ggf. entsprechende Entlohnungen entweder gespendet werden oder wie bei jedem ganz "normalen" Empfänger von ALG 1 oder 2 dieses entsprechend angerechnet wird. Ich sehe hier überhaupt keinen Grund, wieso diese bezahlte Nebentätigkeit, dann auf das Abgeordneten-Salär angerechnet werden sollte.

    Und besonders lächerlich wird Ihr Argument, den "Normalberuf" weiter ausüben zu wollen, das sollte man sich dann doch schon vorher überlegen, ob man nicht mit den entsprechenden Vorteilen, insbesondere der Lebenserfahrung und der erworbenenKontakte, doch nach 4 Jahren wieder in den alten Beruf einsteigen kann. Die Tätigkeit als Abgeordneter sollte jedoch ganztätig sein, OHNE Nebentätigkeiten, die nicht entsprechend relevant sind. Hat dieses Polit-Gesockse eigentlich tatsächlich dann noch soviel Zeit, wenn man sieht, wie unzureichend zumindest die Masse der Abgeordneten bei den EFSF- und ESM-Abstimmungen in geradezu grotesker Weise NICHT vorbereitet war. Nach diesen Erfahrungen MUSS jedem Politiker die Nebentätigkeit VERBOTEN werden, so diese nicht in direktem Zusammenhang mit seiner Abgeordnetentätigkeit steht. - So dämlich kann einfach kein Politiker sein, z.B. in den Rechtsanwaltsberuf nach einigen Jahren wieder einzusteigen, bei einem Chirurgien wäre dies tatsächlich etwas anderes.. der würde sich jedoch den Umstieg dann doch wohl eher überlegen.
  5. #44

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Habe ich überhaupt gar kein Problem damit, wenn diese Vorträge im Rahmen der Abgeordneten-Tätigkeit ausgeführt werden und ggf. entsprechende Entlohnungen entweder gespendet werden oder wie bei jedem ganz "normalen" Empfänger von ALG 1 oder 2 dieses entsprechend angerechnet wird. Ich sehe hier überhaupt keinen Grund, wieso diese bezahlte Nebentätigkeit, dann auf das Abgeordneten-Salär angerechnet werden sollte.

    Und besonders lächerlich wird Ihr Argument, den "Normalberuf" weiter ausüben zu wollen, das sollte man sich dann doch schon vorher überlegen, ob man nicht mit den entsprechenden Vorteilen, insbesondere der Lebenserfahrung und der erworbenenKontakte, doch nach 4 Jahren wieder in den alten Beruf einsteigen kann. Die Tätigkeit als Abgeordneter sollte jedoch ganztätig sein, OHNE Nebentätigkeiten, die nicht entsprechend relevant sind. Hat dieses Polit-Gesockse eigentlich tatsächlich dann noch soviel Zeit, wenn man sieht, wie unzureichend zumindest die Masse der Abgeordneten bei den EFSF- und ESM-Abstimmungen in geradezu grotesker Weise NICHT vorbereitet war. Nach diesen Erfahrungen MUSS jedem Politiker die Nebentätigkeit VERBOTEN werden, so diese nicht in direktem Zusammenhang mit seiner Abgeordnetentätigkeit steht. - So dämlich kann einfach kein Politiker sein, z.B. in den Rechtsanwaltsberuf nach einigen Jahren wieder einzusteigen, bei einem Chirurgien wäre dies tatsächlich etwas anderes.. der würde sich jedoch den Umstieg dann doch wohl eher überlegen.
    Wie kann man nur so viel Mühe aufwenden, um hier auszumalen, wie das Leben eines Abgeordneten eigentlich aussehen müsste. In Ihrer Vorstellung reicht das jetzige Leben der Abgeordneten von Gesockse bis grotesk, von dämlich bis lächerlich.

    Ich habe kein Problem damit, wenn jemand auf vielen verschiedenen Beinen steht, unterschiedlichste Tätigkeiten ausübt und selber entscheidet, wann wieviel wofür gezahlt wird. Ihre erfundenen Rechtsanwälte und Chirurgen sind irrelevant. - Ihre Forderung "Jedem Politiker muss jede Nebentätigkeit verboten werden" ist nicht mehr als ein Silvesterknaller.....
  6. #45

    Großmaul

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Habe ich überhaupt gar kein Problem damit, wenn diese Vorträge im Rahmen der Abgeordneten-Tätigkeit ausgeführt werden und ggf. entsprechende Entlohnungen entweder gespendet werden oder wie bei jedem ganz "normalen" Empfänger von ALG 1 oder 2 dieses entsprechend angerechnet wird. Ich sehe hier überhaupt keinen Grund, wieso diese bezahlte Nebentätigkeit, dann auf das Abgeordneten-Salär angerechnet werden sollte.

    Und besonders lächerlich wird Ihr Argument, den "Normalberuf" weiter ausüben zu wollen, das sollte man sich dann doch schon vorher überlegen, ob man nicht mit den entsprechenden Vorteilen, insbesondere der Lebenserfahrung und der erworbenenKontakte, doch nach 4 Jahren wieder in den alten Beruf einsteigen kann. Die Tätigkeit als Abgeordneter sollte jedoch ganztätig sein, OHNE Nebentätigkeiten, die nicht entsprechend relevant sind. Hat dieses Polit-Gesockse eigentlich tatsächlich dann noch soviel Zeit, wenn man sieht, wie unzureichend zumindest die Masse der Abgeordneten bei den EFSF- und ESM-Abstimmungen in geradezu grotesker Weise NICHT vorbereitet war. Nach diesen Erfahrungen MUSS jedem Politiker die Nebentätigkeit VERBOTEN werden, so diese nicht in direktem Zusammenhang mit seiner Abgeordnetentätigkeit steht. - So dämlich kann einfach kein Politiker sein, z.B. in den Rechtsanwaltsberuf nach einigen Jahren wieder einzusteigen, bei einem Chirurgien wäre dies tatsächlich etwas anderes.. der würde sich jedoch den Umstieg dann doch wohl eher überlegen.
    Sie scheinen sich noch kein genaueres Bild vom Berufsalltag eines Abgeordneten gemacht zu haben, ansonsten Sie wohl zu einem anderen, als Ihrem halsbrecherisch, verleumderisch dahingerotzten Urteil, hätten kommen dürfen.
    Dem Parlament mangelt es an, im Berufsleben gestandenen Persönlichkeiten. Dieser Mangel zeigt sich nicht nur in fehlender Fachkompetenz in der Debatte, sondern hat sich längst in einer Gesetzgebung niedergeschlagen, die das Land wirtschaftlich schwächt.
  7. #46

    Falscher rat racer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sorgte jüngst unablässig für Diskussionsstoff - allerdings in eher unvorteilhafter Weise für seine Wahlkampfambitionen. Auch aus den Reihen der eigenen Partei kam deutliche Kritik an den Äußerungen des Kandidaten, etwa zum Kanzlergehalt. Spricht so der deutsche Spitzenpolitiker in spe? Kann die Kandidatur noch Erfolg versprechend realisiert werden - oder sollte die SPD nach diesen Fehltritten ihren Kandidaten austauschen?
    Bei dieser sich selbst so fuehlenden Intelligenzbestie reicht es in Wahrheit gerade noch so hin, vor erfolgreichen rat racern gegen ueberschaubare Honarare Vortraege halten zu duerfen.
    Und das verfuehrt ihn u.a. zu dem Fehldenken eines Kleingeistes, zu seinem angestrebten Zukunftsjob schon mal das Gehalt erhoehen zu wollen.
    Wie kann einer bloss so daneben liegen und wie kann eine total daneben liegende Politpartei auf die irrige Schapsidee kommen, so einen ins rat race um den Kanzlerjob schicken zu wollen?
    Vermutlich, weil sie sie sonst keinen hat, dem sie auch im Entferntesten das Format eines Kanzlers zuzutrauen imstande ist.
    Bei der Sachlage ist es nur ein geringer Trost, dass die Konkurrenz bei der CDU/CSU das kleine Maedchen Kohls total fehleingschaetzt hat und es dann viel zu spaet begriffen hat, dass dies nicht ein braves CDU-Maedchen aus der DDR ist, sondern eine Machiavellin, welche hervorzubringen heute auch sonst keine Partei mehr imstande ist.
    Denn wer durch die Muehle einer Partei gewandert ist, kann nur noch ein Kanzlerkretin werden, aber nicht mehr ein bemerkenswerter Politiker.
    Die Merkel wird die letzte sein, die einer Partei, die nichts mehr begreift, gerade noch durchgerutscht ist.
    Steinbrueck hat sich unvermeidlich bei seiner Geistesgroesse nun als Kanzlerkanditat ins Abseits gequatscht.
    Das macht im Endeffekt aber nichts: er waere ohnehin nicht gewaehlt worden, die Merkel kann nur noch eine Krankheit abberufen.
    Ein Steinbruck reicht dazu keinesfalls hin.
  8. #47

    Es galt mal das 7-fache als anständig.

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    (...)

    Ich habe diesen Punkt bezüglich ernsthaft und qualifiziert tätiger Ärzte schon zigfach angesprochen, wieso soll denn ein Arzt mit größter Praxis und dies ohne einen Patienten abzocken oder vollständig unnötig operieren zu müssen, weniger als ein Sparkassendirektor oder sonstiges gehobenes Mitglied dieses Finanzmafia-Vereins verdienen..(....)
    Warum soll ein ICE-Zuführer, der die Verantwortung für das Leben von 800 Menschen hat, weniger verdienen als ein Sparkassendirektor?
    In der Vergangenheit galt das 7-fache eines Durchschnittsbeschäftigen als anständigen Entlohnung im Management. Aber im üblich gewordenen Nepotismus schanzen sich die Mitglieder von "Famiglias" gegenseitg unverschämte Stargagen zu.
  9. #48

    Pseudoelite

    Ich habe Herrn Steinbrück öfter im ICE zwischen Essen und Düsseldorf beobachtet, wobei er von einem Lobbyistentreffen (RWE, EON, Deutsche Bank, Thyssen-Krupp, Hochtief) bzw. Honorarempfang zu einem anderen eilte oder war sogar auf dem Rückweg von Bochumer Stadtwerke war?! Das war übrigens nicht zu den Zeiten der parlamentarischen Ferien! So war Herr Steinbrück in der Tat ein Schwänzer! Nun präsentierte er sich als menschennah, selbstdastellerisch und optimistisch. Aber die Leute, mit denen er versuchte, Gespräch zu führen waren immer auf Distanz und Misstrauen eingestellt und nur mit ja/ nein Antworten reagiert. Längst vor den Wahlen! Vielleich sollte Herr Steinrück diese „Honorarreisen“ mit Regio-oder S-Bahn befahren, dann wären diese „Nebenverdienste“ viel erlebnisvoller und konnten ihm sogar ein Draht zum realen Leben verschaffen?! Es ist kein Geheimnis. Die, die früher bewusst für SPD gestimmt haben, stimmen nicht mehr. Geblieben sind noch diejenige, die nach Symbolen wählen und diese SPD mit Steinbrück liefert übrig gebliebenen falsche Symbolen. Aussagen über Kanzlergehalt zeigen schon, wessen Vertreter und Lobbyist Herr Steinbrück ist: Spitzenverdiener, Top-Managern, Millionen Boni-Empfänger. So sollte es sei durch Kanzler-Gehalt-Aussagen zu denen überbrücken, deren Interessen er in der Tat vertritt. Wieso nicht mit den historischen Rückgrat der SPD anfangen (?) – Arbeiterklasse und jetzigen Billigjobber, Zeitarbeiter und weiteren in die Chancenlosigkeit Getriebenen? Steinbrück ist falscher Kandidat: Selbsttäuschung und Selbstbeschämung der SPD auf Druck des einflussreichen rechten Flügels sowie seitens der Konzerne und Banken. Genossen Sozialdemokraten, schaut auf eure Wurzeln! Der neue SPD Leader soll aus Gewerkschaften herkommen, wo noch nicht vergessen ist, was Arbeitskampf ist und diese wird sogar weiter praktiziert! Die jetzige SPD sind nur Parteibürokraten, die mit damaligen Agenda 2010 und Hartz IV Gesetzen nur Gründe und Anlässe für diesen Arbeitskampf weiter liefern… Die Pseudoelite, die kein Draht zu seiner früheren Stammwählerschaft mehr hat…
  10. #49

    Zitat von niepmann Beitrag anzeigen
    Wie wäre es, wenn Sie sich mal von einer ehrlichen Haut aus dem Bundestag den Alltag eines Abgeordneten schildern lassen?
    Anschliessend sträuben sich Ihnen die Nackenhaare bei der Vorstellung, dass diese Gruppe das Schicksal unseres Staats massgeblich mitbestimmen! Und in einer stillen Stunde wird Ihnen dann aufgehen, dass Demokratie nicht stattfindet.
    Ich kann nur lächeln, wie wenig provokante Diskussionsbeiträge notwendig sind, dass man hier sofort die gesamte Misere der Demokratie vorgehalten bekommt. Da sind wir nun aus der Demokratischen Republik in die Bundesrepublik gekommen und erleben dieses Klagen der Bürger über das eigene System. Menschenskinder, wenn Ihnen sich schon so die "Nackenhaare sträuben", da nehmt euch doch mal langsam das GG aufs Korn, die Wahlordnungen, die Honorarordnung, die Volksentscheide, die Abgeordneten-Kandidatenauswahl und was weiß ich noch alles. Ich brauche keine "stille Stunde" dazu: das war bei uns Schulstoff!