Werden in Zukunft weniger Produkte gekauft und mehr getauscht oder geteilt?

Car-Sharing, inzwischen immer weiter verbreitet, machte den Anfang, andere Modelle des Teilens sind auch dank zeitgemäßer Internet-Kommunikation auf dem Vormarsch. Man muss nicht alles kaufen, was man benötigt, man es auch im Tausch gegen etwas, das man bereits besitzt, bekommen. Praktisch, günstig, schnell. Nur kurzfristig erfolgreich - oder werden in Zukunft viele Produkte tauschen oder teilen?
  1. #1

    Gib's doch alles schon

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Car-Sharing, inzwischen immer weiter verbreitet, machte den Anfang, andere Modelle des Teilens sind auch dank zeitgemäßer Internet-Kommunikation auf dem Vormarsch. Man muss nicht alles kaufen, was man benötigt, man es auch im Tausch gegen etwas, das man bereits besitzt, bekommen. Praktisch, günstig, schnell. Nur kurzfristig erfolgreich - oder werden in Zukunft viele Produkte tauschen oder teilen?
    Egal ob Car-Sharing oder Partnertausch, das wird alles schon gemacht, setzt sich aber nicht durch.
    Um von einer Bequemlichkeit herunterzukommen muss ein Leidensdruck da sein bzw. eine Notwendigkeit bestehen.
    Tauschen funktioniert nur effizient über ein gemeinsames Tauschmittel wie Geld.
    Meinetwegen auch Bitcoins.
    Aber dafür gibt's bereits Seiten wie eBay.
    Es wäre aber gut, wenn man auch Dienstleistungen anbieten könnte, Partyservice, Haarschnitt, Autowäsche im Bikini, ...
    Dadurch würden wohl viele Arbeitslose ihre Bestimmung finden und ein Gewerbe anmelden.
    Man müsste sich halt überlegen, wie man die ausgetauschten Leistungen versteuert, damit's vorerst keine Schwarzarbeit ist.
    Aber so moderne Sachen fassen die etablierten Parteien garnicht an, oder denken garnicht über entsprechende Gesetze nach.
    Das ist zu neuartig, das hat mit Internet zu tun, ist eher was für die Piratenpartei.
    Die Welt ändert sich so schnell, dass die alten Parteien nur alte Rezepte haben und die Krise weiter verschärfen.
    Was früher richtig war, kann in Zukunft falsch sein.
    Querdenken? Fehlanzeige!
  2. #2

    Back to the roots

    Zitat von Websingularität Beitrag anzeigen
    Es wäre aber gut, wenn man auch Dienstleistungen anbieten könnte, Partyservice, Haarschnitt, Autowäsche im Bikini, ...
    Dadurch würden wohl viele Arbeitslose ihre Bestimmung finden und ein Gewerbe anmelden.
    Man müsste sich halt überlegen, wie man die ausgetauschten Leistungen versteuert, damit's vorerst keine Schwarzarbeit ist.
    Aber so moderne Sachen fassen die etablierten Parteien garnicht an, oder denken garnicht über entsprechende Gesetze nach.
    Das ist zu neuartig, das hat mit Internet zu tun, ist eher was für die Piratenpartei.
    Die Welt ändert sich so schnell, dass die alten Parteien nur alte Rezepte haben und die Krise weiter verschärfen.
    Was früher richtig war, kann in Zukunft falsch sein.
    Querdenken? Fehlanzeige!

    Komplementärwährung
  3. #3

    Nein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Car-Sharing, inzwischen immer weiter verbreitet, machte den Anfang, andere Modelle des Teilens sind auch dank zeitgemäßer Internet-Kommunikation auf dem Vormarsch. Man muss nicht alles kaufen, was man benötigt, man es auch im Tausch gegen etwas, das man bereits besitzt, bekommen. Praktisch, günstig, schnell. Nur kurzfristig erfolgreich - oder werden in Zukunft viele Produkte tauschen oder teilen?
    Teilen und Tauschen hat es immer gegeben, wo Armut herrscht. Insofern nimmt nicht Teilen und Tauschen in Europa zu, sondern Europa wird einfach ärmer.
    Die Form des Kaufens (für die, die es können) ändert sich: Wir treten seit geraumer Zeit aus einer langen Phase des Hartgeldes heraus und betreten erneut (wie schön früher geschehen) eine Ära des Kreditgeldes. Das hängt einfach damit zusammen, daß die Institutionen, die die Sicherheit von Hartwährungen garantieren können, schleichend an Macht verlieren.
    Solange die Ökonomie als Ökonomie privater Warenbesitzer organisiert ist, wird es Geld in irgendeiner Form geben.
  4. #4

    Tauschen? Sehr gerne!

    Die Frage würde ich nicht unbedingt mit "ja" beantworten. Mit Sicherheit werden auch in Zukunft mehr Produkte gekauft als getauscht. Dennoch erleben Tauschbörsen im Internet derzeit einen großen Boom. Besonders angesagt das Carsharing, aber auch Geschäftsideen und Firmengründungen werden geteilt. Crowdfunding heißt hierfür das Modewort.

    Mit "Tauschen" habe ich persönlich bisher keine Erfahrungen gemacht. Lediglich nehme ich als Mitfahrgelegenheit ab und zu Leute auf längeren Strecken, die ich zurücklege, mit. Ebenso bin ich ein großer Second-Hand Fan und kaufe gerne auf Kleinanzeigenportalen wie http://www.markt.de anstatt immer das Neuste vom Neusten haben zu müssen. Mir gefällt, dass diese Nachhaltigkeitsidee immer mehr an Bedeutung gewinnt.
  5. #5

    Auf jeden Fall.

    Diese Frage kann auch ich nur mit "JA" beantworten. Immer mehr Menschen tendieren dazu, ihre Sachen zu tauschen. Ich bin der Meinung, dass dieser Trend aus dem wachsenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit kommt. Vor allem in Umweltfragen werden die Menschen immer nachdenklicher und begreifen, dass wir mit unserem "immer-mehr-haben-wollen" langfristig gesehen nichts erreichen werden - im Gegenteil. Die Ressourcen werden immer knapper und Konsumenten und Unternehmen müssen zunehmend darauf achten, dass diese geschont werden. Tauschen bietet sich dafür perfekt an, denn so müssen Produkte nicht mehr weggeschmissen, sondern können gegen andere eingetauscht werden. Ein sinnvoller Gedanke wie ich finde...
  6. #6

    Mehr Gekauft ,mehr getauscht und mehr geteilt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Werden in Zukunft weniger Produkte gekauft und mehr getauscht oder geteilt?
    1960 gab es ca 2,5 Milliarden Menschen,heute sind es 7,in 40 Jahren muessten es ueber 15 Milliarden sein
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Car-Sharing, inzwischen immer weiter verbreitet, machte den Anfang, andere Modelle des Teilens sind auch dank zeitgemäßer Internet-Kommunikation auf dem Vormarsch. Man muss nicht alles kaufen, was man benötigt, man es auch im Tausch gegen etwas, das man bereits besitzt, bekommen. Praktisch, günstig, schnell. Nur kurzfristig erfolgreich - oder werden in Zukunft viele Produkte tauschen oder teilen?
    Kommt drauf an wo man wohnt. Lebt man im Überfluss, wird wohl mehr gekauft, lebt man in Mangel, wird mehr getauscht. Die Mehrzahl der Menschen dieser Welt lebt im Mangel und die rasante Zunahme der Bewohner vergrössert dort den Mangel. Also wird wohl auch mehr getauscht und geteilt werden. Dieses Luxusteilen in Europa ist eher ein Zeichen von Überdruss als von Notwendigkeit.