Botschaft aus der Zukunft: Alles Gute für 2030!

NASA / ESA / G. Illingworth / R. Bouwens / HUDF09 König Kunde macht seine Produkte selbst, Wachstum gibt es nur noch bei den Armen, und überall lauert der Schumpeter. Die Bewerber des Wettbewerbs "CEO of the Future" beschreiben, wie sie sich die Wirtschaftswelt im Jahr 2030 vorstellen - und worauf sich Manager von heute einstellen sollten.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-875857.html
  1. #1

    Zukunft

    Mal abgesehen davon welche Firmen hinter der Idee stecken, wird sich jeder Gedanken über die nahe und ferne Zukunft machen.
    Der Beitrag:"Wir sehen uns in 17 Jahren wieder" ist eine richtig gute Antwort.
    Das Gestern kennen, das Heute begreifen um das Morgen zu meistern, so habe ich es in frühen Jahren übermittelt bekommen und genau so finde ich ist es.
    Neugierig die Welt entdecken, alles hinterfragen und neue Lösungen auch für Bekanntes suchen. Nicht nur dem Mainstream folgen, nicht sich bequem auf vorgefertigte Antworten verlassen sondern selbst suchen.
    Interdisziplinäre Zusammenarbeit existiert breits im Internet, Marktforschung gibt es aber wie oft steht der mögliche Gewinn über dem Nutzen, wird Wert nur als Geldgröße gesehen.

    Nicht wie die Zukunft aussehen wird, sondern ob es diese Zukunft geben wird, für den Einzelnen, wie für alles Existierende ist die weitaus spannendere Frage. In einer Welt in der Menschen ausgegrenzt werden und wo der Erfolg alleinig auf Expansionsfaktoren gerichtet ist gibt es Grenzen, Grenzen die letztendlich zur Zerstörung und damit der Lebensgrundlage selbiger führen.
    #Nachgedacht
  2. #2

    Schwarmintteligenz

    Der Glaube, der Schwarm könne auch nur ahnen, was der Verbraucher will, ist nichts anderes als der alte, blinde Glaube an die Marktforschung. Wenn über Produkte abgestimmt werden würde, dann käme halt nur der kleinste gemeinsame Nenner heraus - ein langweiliges Produkt also.

    Ich erinnere mich noch gut, als iPod herauskam. Keiner wusste zunächst, was er mit dem teuren Ding anstellen sollte. Gab es nicht schon ähnliche, billigere Produkte auf dem Markt? Es brauchte die Vision eines Steve Jobs, der iPod als Teil eines Ökosystems begriff.

    Der Schwarm ist zu Visionen und den daraus resultierenden Innovationen nicht fähig. Der Schwarm sprengt niemals bestehende Systeme. Er ist träge und ängstlich.

    "Schwarmintelligenz" ist nicht 2030, sondern miefiger Piraten-Sprech von 2012.
  3. #3

    Im Schumpeter'schen Sinne erfordert das die Bereitschaft, seine eigenen Kompetenzen durch Kreativität und Vision auch immer wieder selbst zu zerstören und so den Weg für Neues frei zu machen.

    Hört sich sehr nach dem Geschäftsmodell von Deutscher Post und Deutscher Bahn an.
  4. #4

    Der Schwarm ist sehr wohl innovationsfaehig

    Zitat von spon-facebook-1810274577 Beitrag anzeigen
    Der Schwarm ist zu Visionen und den daraus resultierenden Innovationen nicht fähig. Der Schwarm sprengt niemals bestehende Systeme. Er ist träge und ängstlich.

    "Schwarmintelligenz" ist nicht 2030, sondern miefiger Piraten-Sprech von 2012.
    Wenn es darum geht die Masse gemeinsam über Design- und Produktvorschläge Abstimmen zu lassen haben sie schon recht, das kann in einen kleinsten gemeinsamen Nenner resultieren, und damit in Langeweile. Dass der Schwarm generell nicht zu Innovation fähig sei, ist jedoch kompletter Unsinn. Es kommt schlicht auf die Modalität an, also wie man den Schwarm mit einbindet. Eine Grundlage dafür dass die "wisdom of the crowd" funktioniert, ist, dass die Individuen im Schwarm unabhängig voneinander agieren müssen (also keine gruppendynamischen Effekte greifen). Ein Problem zu veröffentlichen und in einem Wettbewerb vom Schwarm Lösungen angeboten zu bekommen resultiert erfahrungsgemäß (neben etlichen unnuetzen Zusendungen) in einigen höchst innovativen Ideen, welche nah dran am Endnutzer (also demjenigen für den das Problem/Produkt wirklich relevant ist) sind, sowie oft genial viel einfacher und sogar günstiger sind als es sich eine Gruppe von "Experten" je ausdenken könnte.
  5. #5

    yoooh

    Zukunftsgelabber 1973: Wir werden im Jahr 2000 auf dem Mars leben, die Türen (auch zu Hause) werden wie von Geisterhand auf- und zugehen, man braucht nur eine Pille essen um sich zu ernähren, der Computer wird mit uns ein ausführliches Gespräch von Sein-oder-Nicht-Sein führen, zur Energiegewinnung gibt es Atomkraftwerke auf dem Ozean (auch damals wusste man schon das diese Dinger nicht ganz ungefährlich sind) und ein anderer Vorschlag der Energiegewinnung war ein langes Seil auf dem Mond zu verankern der eine Lok um den Äquator der Erde mit sich zog.
    Selbst auf den phantastischen Reisen der Eneterprises durch den Weltraum gibt es Dinge, die nie eintreten werden (Beamen, Reisegeschwindigkeit …) und Dinge die inzwischen schon lange erfunden wurden.
    Das war oben nur ein kleiner Auszug aus den Phantastereien die nicht eingetreten sind und werden.
    Ich gleube, ich habe gerade die Phantastereien der heutigen Generation gelesen die niemals eintreten werden.

    Aber man weiß nie!
  6. #6

    Phantasielos

    Wenn dies die Ideen der weltbesten Manager sind, dann ist mir klar, dass der Durchschnitts-Manager ein phantasieloser, kompetenzarmer Konformist ist. Wahrscheinlich wäre es die bessere Idee bis 2030 den konventionellen Manager abzuschaffen. Die Manager, die ich in meinem Berufsleben kennengelernt habe waren meist Auslaufmodelle mit gestrigen Vorstellungen über die Zukunft, die ihre vornehmste Aufgabe darin sehen Veränderungen zu verhindern und ihre Privilegien zu wahren.
  7. #7

    Bingo!

    Unsere tägliche Dosis Consultant-Bullshit-Nullsätze gib uns heute...