Radikales Professoren-Plädoyer: "Todesstrafe für Leugner des Klimawandels"

Uni GrazWer Kondome ablehnt und den Klimawandel verneint, habe den Tod verdient. Das schrieb ein Musikprofessor auf der Webseite der Uni Graz und bescherte seiner Hochschule eine Flut an Protestmails. Die Rektorin erwägt dienstrechtliche Konsequenzen - der Autor bereut.

Radikaler Professor: Todesstrafe für Leugner des Klimawandels - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Der gute Mann

    hat einfach mal Recht!
  2. #2

    Sinnvolle Gedanken

    Die schlimmsten Massenmörder werden nicht bestraft und das ist völlig inakzeptabel. Das Unheil das durch Kondomverbot und Leugnung des Klimawandels angerichtet wird übersteigt Amokläufe bei weitem. Gesetze gegen die Schreibtischtäter sind überfällig.
  3. #3

    optional

    Abgesehen von der Provokation mit der Todesstrafe, es ist richtig den Menschen klar zu machen, dass mit bestimmten ideologischen Einstellungen Menschen zu schaden kommen.

    Schwierig wird es jedoch wenn Dinge abzuwägen sind:

    Werden Tote wegen des Klimawandels, die durch die Abschaltung von KKW entstehen mit Toten die durch KKW-Unfälle aufgerechnet?
  4. #4

    Eben ein Musikprofessor,

    der wenn er will, sich seine eigene Welt in Noten zurechtschreibt.
    Obs jemand hören will ist sekundär.
  5. #5

    Früher oder später

    musste sowas kommen. Seit mit den Gesetzen gegen die Leugnung des Holocaust ein Beispiel für Meinungskontrolle geschaffen wurde und seit CO2-Vermeidung zur Ersatzreligion erklärt wurde, sind logischerweise Klimaskeptiker das gleiche, was Ketzer im Mittelalter waren. Und die darf man anklagen und töten. Ich erwarte, dass unser kranker Zeitgenosse wegen Volksverhetzung angeklagt wird! Ansonsten habe ich wenig Hoffnung, dass sich die zivilisierte Menschheit tatsächlich aus den Fesseln selbstverschuldeter Unmündigkeit befreit hat. Das Pendel schwingt zurück...
  6. #6

    Hier sieht man wieder einmal...

    ... wa sich hinter der vermeintlich "guten" Fassade verbirgt: Die hässliche Fratze des Totalitarismus und der Intoleranz, leidlich schlecht überschminkt und in neuem "moralischem" Gewand. Gerade wir als Deutsche sollte also auch bei diesen Gesellen genauer hinsehen und sie rechtzeitig aus dem Verkehr ziehen.
  7. #7

    Der Mann ist eigentlich gegen die Todesstrafe. Aber wenn man Millionen retten könnte, indem man einen Menschen tötet, der am Tode der Millionen ursächlich schuldig sei, dann wäre die Hinrichtung des einen gerechtfertigt. Soweit der Gedankengang.

    Prof. Richard Parncutt hätte allerdings besser Hitler als Beispiel für die "einen Verursacher töten - Millionen retten"-These anführen sollen. Dann hätte er keine Probleme bekommen.
    Wie kann man nur den Papst für Millionen AIDS-Tote verantwortlich machen...oder Politiker für den Klimawandel...das konnte nicht gut gehen...auf den Scheiterhaufen mit dem Ketzer...
  8. #8

    Warum schreibt Spon darüber?

    Da war jemand nicht sachlich. Jemand anders hängt es an die große Glocke. Der erste Jemand hat gar keine Lust seine Gedanken (die ja von der Idee her verständlich sind) zu rechtfertigen, entschuldigt sich. Und Spon schreibt drüber. Wie ätzend.
  9. #9

    Musikpsychologe und Wissenschaft

    Schon spannend. Da maßt sich ein Musikpsychologe ein derart radiales Urteil über das "Abstreiten des Klimawandels" an, dass er sogar für das Ausüben des Rechts auf freie Meinungsäußerung mit der Todesstrafe winkt. Das zeugt von einen tiefen Demokratieverständnis von ewig gestrigen Oberlehrern, die meinen, die alleinige Wahrheit gepachtet zu haben. Das klingt nach Mittelalterlicher Inqusition, als die Kirche Widerspruch mit den Dogmen auch mit dem Scheiterhaufen bestraft hat. Ob ein Musikpsychologe überhaupt in der Lage ist, ein so komplexes Thema wie den Klimawandel zu erfassen, bleibt einmal dahin gestellt. Wenn die SPON Meldung so stimmt, ist es klar, dass es sowieso um Missversändniss handelt. Der Klimawandel existiert solange es das Erdklima überhaupt gibt. Das ist nichts neues und wird sicherlich von keinem ernsthaft bestritten, weil die Geologie darüber eindeutig Zeugnis ablegt. Die Kernfrage ist aber, und deren Beantwortung geht über die Komptenzen eines Musikpsychologen weit hinaus, in wieweit der Mensch monokausal einen Klimawandel entscheidend beeinflussen kann, ein Klimawandel, der seit Mrd von Jahren sich auch ohne Menschen ständig vollzieht. Erliegt vielleicht der Mensch wieder einmal seiner Allmachtsfantasie aus dem titanistischen Zeitalter der Jahrhundertwende des letzten Jahrhunderts? Oder gelingt es, das derzeitige Glaubensbekenntnis eines alleinig Menschen gemachten Klimawandels wissenschaftlich durch naturwissenschaftliche Beweise jenseits der Computermodell auch zu erhärten. Und warum sollen wir uns gegen den Wandel sperren? Es gab nachweißlich in der Erdgeschichte schon Klimaperioden, die viel wärmer waren als heute. Wer soll dafür auf den Scheiterhaufen? der liebe Gott selbst, der uns das Schlamassel eingebrockt hat?