Nordkoreas Wirtschaft: Deutsche helfen Kim bei seinem Masterplan

AP/ KyodoDas kommunistische Nordkorea plant offenbar wirklich die wirtschaftliche Öffnung für Investoren. Laut einem Zeitungsbericht lässt sich das Regime bereits von deutschen Wissenschaftlern beraten. Diktator Kim Jong Un hatte in seiner Neujahrsansprache einen radikalen Wandel angekündigt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875825.html
  1. #120

    Zitat von aufmerksamer Leser Beitrag anzeigen
    Na da haben wir doch einen ganz Schlauen! Wie weit die Ökonomen es hier gebracht haben, sehen wir bei dem Riesenschuldenberg! Die hätten besser mal bei Marx studiert!! Zur Erinnerung: Der Schuldenstand unseres Landes ist ca. 2 114 328 000 000 Euro. Und - Planwirtschaft gibt es übrigens in China zu bewundern: Hier gibt es 5-Jahres-Pläne!
    Und 5 Billionen Guthaben. Entgegen anderslautender Gerüchte ist "der Staat" kein auktorial-fremdes Gebilde in körperloser Form, sondern besteht aus den Bürgern. Ergo haben die Bürger sowohl Schulden als auch die entsprechenden mehr als zweifach so hohen Guthaben.

    Nein, herbeifantasierte "mögliche Pensionsverbindlichkeiten der nächsten 30 Jahre" sind keine Schulden, die heute in irgendeiner Form bezifferbar noch fällig wären.
  2. #121

    Nachfrager?

    Zitat von DerNachfrager Beitrag anzeigen
    Die Regierung in Südkorea tritt zurück und die stalinistische Dynastie Kim beherrscht das ganze Land.
    Bei so einem Post ohne Inhalt sollten Sie sich Dummschwätzer nennen.
    Melden Sie sich wieder wenn Sie was sinnvolles zu sagen haben.


    Bei der in NK vorherrschenden Situation (starker Einfluss des Militärs) ist es wohl nicht so einfach einen Kurswechsel herbeizuführen wie sich das einige der Stammtischstrategen hier so denken.
    Wenn das vom Chef zu couragiert und ohne gewisse Rückendeckung der starken Krääfte geschieht, dann kann es nämlich sein das von "dem Dicken" nur noch ein roter Schlieren an einer Mauer übrigbleibt.
    Sollten sich die Vermutungen bestätigen das ein echter Kurswechsel ansteht, dann viel Glück und Hut ab.
    Wenn nicht: gut gemachte Propaganda.
  3. #122

    Zitat von fritz3 Beitrag anzeigen

    Na. Das wird dann wohl auf eine Euro-Einführung hinauslaufen.
    Schon geschehen.

    Man akzeptiert sogar Cent-Münzen bei der Bezahlung. Der Euro ist die beliebteste Fremdwährung im Land, vor US-$ und Yüan. Damit kann man, wenn oft auch nur unter der Hand, alle möglichen westlichen, vor allem deutsche Importgüter kaufen. Die Wege, wie die Sachen ins Land gekommen sind, mögen verschlungen und verschwiegen sein, aber letztlich interessiert es die Nordkoreaner nur, daß die Ware da ist.
    Die Preise liegen im Schnitt beim Dreifachen der hierzulande üblichen.
  4. #123

    Zitat von Hafenschiff Beitrag anzeigen
    Mittlerweile kann man ja tatsächlich auch in Nordkorea Urlaub machen, sowohl in Form einer Gruppenbusreise als auch als Individualtourist (inklusive zweier 24-Stunden-Aufpasser + Fahrer).

    Ich hab schon ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, letzteres tatsächlich mal für 10 Tage zu machen, aber wenn dann allein ohne Freundin. Ich hab zumindest 2 Anbieter gefunden, die sowas anbieten. Ich fände es tatsächlich interessant, wirklich mal vor Ort zu sehen, wie es da so ist,
    Ich habe es diesen Oktober gemacht und kann es nur empfehlen! Man muß natürlich eine gewisse Portion Weltoffenheit mitbringen, während das Abgeben der eigenen Meinung nicht erforderlich ist.

    Wobei ich einen durchaus vorhanden gewesenen, bösen, egoistisch-zynischen Gedanken zugeben muß: als während der Vorbereitungsphase der Tod Kim Jong Ils bekannt wurde, war der erste Gedanke: "Verdammich! Hoffentlich ändert sich die Situation jetzt nicht so schnell wie damals in DDR, ich will doch noch das Original erleben"

    A propos Vergleich mit der DDR: die nordkoreanischen Grenzoffiziere sind übrigens weitaus freundlicher und entspannter als es DDR-Grenzer jemals waren.
  5. #124

    Zitat von friedel_3 Beitrag anzeigen
    SK sollte schon mal eine große Menge "TransferYen" (analog zum TransferRubel) bereit stellen. ;-)
    Südkorea hat den Won als Währung. Wie Nordkorea auch. Also analog der West- und Ost-Mark in Deutschland gibt es einen Nord-Won und einen Süd-Won. Die auch mit einer vergleichbaren Wertigkeit und Konvertibilität..

    Umrubeleien wären im Falle eines Falles nicht notwendig. Die Nordkoreaner kommen jetzt schon mit dem Euro gut zurecht. Der ist ihnen lieber als Dollar und Yüan. Yen (aus Japan ;) ) ist dort unbekannt.
  6. #125

    Nun, ich denke das es für Nordkorea eher gut ist das der neue "Dikatator" , und ich setze es bewusst in Anführungsstriche, eine westliche Bildung genossen hat. An eine Wiedervereinigung in naher Zukunft glaube ich zwar eher nicht, aber das hat das Land auch nicht ansatzweise nötig - im Gegenteil. Wenn sich Nordkorea von der uralertümlichen Planwirtschaft trennt und auf moderne westliche Technologien setzt könnte es aufgrund seiner Resourcen innerhalb von kürzester Zeit zum Global Player aufsteigen. Ob das den Nachbarn gefällt ist eine andere Frage. Fakt ist das dortige Ideologien fallen müssen, danach hat das Land alle Chancen. Bisher ist das alles recht lächerlich dort, aber ich sehe da große Chancen. Es könnte ein Aufstieg werden wie Phoenix aus der Asche, aber vom Stalinistischen Kommunismus darf dann nichts mehr übrig bleiben. Dann könnte es jedoch funktionieren, zumindest so schlecht/so recht wie in anderen "westlichen" Ländern...
  7. #126

    Hier scheint sich ein Wirtschaftskrieg zwischen Peking und Pjöngjang zu entwickeln. China will an die Rohstoffe und somit seine Position im Land festigen. Das dies Kim Jong Un nicht gefallen wird, dürfte klar sein.

    Ein Gegengewicht muss her. Da bieten sich halt ausländische Investoren aus dem fernen Westen an. Nordkorea soll zur bedeutenden Regionalmacht aufsteigen. Das geht nur,wenn man sich den Finanzmärkten und dem Welthandel öffnet.

    Versteht man die Spielregeln nicht, kann man ganz leicht zwischen die Fronten geraten. Zumal ja China als dominierende Macht in Asien seinen Schatten wirft und das auf jedes Land in seinem Umfeld.

    Dumm ist dieser Vorstoß auf keinen Fall, nur sehr gewagt.
  8. #127

    Wer glaubt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das kommunistische Nordkorea plant offenbar wirklich die wirtschaftliche Öffnung für Investoren. Laut einem Zeitungsbericht lässt sich das Regime bereits von deutschen Wissenschaftlern beraten. Diktator Kim Jong Un hatte in seiner Neujahrsansprache einen radikalen Wandel angekündigt.

    Nordkorea: Deutsche helfen Kim bei Wirtschafts-Masterplan - SPIEGEL ONLINE
    denn im Ernst, dass ein "faschistisches" Regime wie das in Nordkorea einen Wandel vollziehen wird? Dort herrscht eine kleine Sippschaft unter Mithilfe eines übermässig aufgeblasenen Militärapparates über den grossen öden Rest des Landes und mistet das Volk aus
    Den Kims und den von ihnen Abhängigen ist es noch nie schlecht gegangen und so lange das Militär mitspielt, wird sich daran auch nichts ändern....
    Eine Änderung der aktuellen politischen und sozialen Zustände kann in Nordkorea nur aus dem Militär und durch das Militär stattfinden.

    Falls jedoch dort ein wirtschaftlicher Wandel stattfinden sollte und eine grösssere Anzahl von Menschen zu Geld kommen, werden mit Sicherheit als erstes die politischen Strukturen kippen.

    Gegen dieses "stalinistische" Nordkorea war ja sogar das "maoistische" China das reinste und menschenfreundlichste Paradies....
  9. #128

    gerüchte sagen ja!

    Zitat von vonundzu1800 Beitrag anzeigen
    Spricht Kim Jong Un eigentlich deutsch?
    "Nach ursprünglich japanischen Zeitungsberichten, die weltweit aufgegriffen wurden, soll Kim Jong-un in der Schweiz, in der Nähe von Bern, zur Schule gegangen sein."
    Kim Jong-un
  10. #129

    Woher die Kenntnis

    anomie gestern, 17:54 Uhr

    Juhu, ein neuer Absatzmarkt! Das bedeutet: ein Schurkenstaat weniger.
    Woher die Kenntnis, das es sich um einen Schurkenstaat
    handelt.
    Haben sie einmal Bilder aus dem Koreakrieg betrachtet ?
    Wissen sie überhaupt , weshalb und warum die USA in diesem Land die Steinzeit herbei gebombt haben.

    Die Schurken sollten sie auch dort suchen und nicht in Nordkorea.
    Wenn sie nicht die Atombombe hätten, wäre es ihnen längst so ergangen wie dem Irak, Afghanistan etc....