Kleine Anfrage: Regierung nennt Deutsche Burschenschaft verfassungstreu

DPADie Deutsche Burschenschaft ist zuletzt noch weiter nach rechts gerückt, doch die Bundesregierung nimmt den Dachverband weiter in Schutz - es handele sich um Einzelfälle. Das entzürnt die Opposition: Berlin schütze die Bünde "aus Rücksichtnahme auf die vielen Alten Herren in Politik und Wirtschaft".

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-875781.html
  1. #1

    Das war doch klar,

    natürlich sind zahlreiche unserer akademischen Politiker auch heute noch aus Studentenzeiten Mitglieder in Burschenschaften. Die hauen sich doch nicht selbst in die Pfanne, schließlich ist man doch dort eingetreten, um von der Mitgliedschaft in diesen Vereinigungen beim Karrieremachen und auch sonst zu profitieren. Da haut man sich doch nicht gegenseitig in die Pfanne.
  2. #2

    optional

    das problem der demokratie ist, daß sie sich mit jedem arrangieren will und für alle, auch diejenigen, die sie lieber heute als gestern abschaffen würden, ein großes herz hat.
  3. #3

    Wer sind die Mitglieder unserer Bundesregierung und ...

    Landesregierungen? Natürlich Juristen und diese hatten schon immer eine große Affinität zu den studentischen Burschenschaften, während insbesondere die Studenten der naturwissenschaftlich-technischen Fächer - zumindest zu meiner Studentenzeit - sich wenig für diese dünkelhaften und zumeist deutschnationalen Organisationen interessierten.
    Ich studierte an einer Universität mit hohem Ausländeranteil. Ich kannte wohl deutsche Kommilitonen, welche in einer Verbindung waren, jedoch keinen einzigen ausländischen.
    Während wir "deutsche" Studenten als Erstsemester mit Werbeschriften geradezu bombardiert wurden, bemühte sich nach meinem Kenntnisstand keine Verbindung am ausländische Erstsemester.
    Und wie ein Mitforist schrieb: Man wird doch nicht sich und seinen Nachwuchs in die Pfanne hauen wollen, oder anders ausgedrückt: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!
  4. #4

    einfach nur viel blabla

    Zitat von Holledauer Beitrag anzeigen
    Landesregierungen? Natürlich Juristen und diese hatten schon immer eine große Affinität zu den studentischen Burschenschaften, während insbesondere die Studenten der naturwissenschaftlich-technischen Fächer - zumindest zu meiner Studentenzeit - sich wenig für diese dünkelhaften und zumeist deutschnationalen Organisationen interessierten.
    Ich studierte an einer Universität mit .....
    Mit der Juristerei haben Sie auf Bundesebene zu max. 50% Recht: Ramsauer ist BWLer, Uhl ist Jurist, beide AH von Burschenschaften und Angehörige einer Regierungsfraktion.
    Ansonsten rangiert Ihr Statement unter der Kategorie Halbwissen und subjektive Bauchgefühle. An eher technischen Unis wie Aachen gibt es eine ebenso lebendige wie vielfältige Verbindungslandschaft (u.a. auch Burschenschaften) wie z.B. in Bonn, Marburg, Heidelberg, Tübingen uswusw. Kennen Sie überhaupt die Unterschiede zwischen denjenigen Bünden, die Sie mit Flyern belästigt haben sollen? Wie viele Burschenschaften waren denn dabei? Haben Sie sich jemals informiert oder qualifizieren Sie grundsätzlich alles ab, was Sie nicht kennen (wollen)?
  5. #5

    Zitat von abwaschhilfe Beitrag anzeigen
    natürlich sind zahlreiche unserer akademischen Politiker auch heute noch aus Studentenzeiten Mitglieder in Burschenschaften. Die hauen sich doch nicht selbst in die Pfanne, schließlich ist man doch dort eingetreten, um von der Mitgliedschaft in diesen Vereinigungen beim Karrieremachen und auch sonst zu profitieren. Da haut man sich doch nicht gegenseitig in die Pfanne.
    Was nicht ins eigene Bild passt, wird passend gemacht!

    Sie überschätzen den Einfluß von Studentenverbindungen ganz gewaltig, aber wer ein gerütteltes Maß an Vorurteilen und Nichtwissen hat, braucht sich auch nicht mit Fakten auseinander setzen.
  6. #6

    Ja, joey55...

    das ist doch eh so wie immer, ich erinnere mich an ähnlich "erquickliche" Diskussionen an diesem Ort in den letzten zwei Jahren, bei denen die Lernkurven der aufrechten Bürger flach bis negativ waren, was die Frage der Kenntnis des Thema und der Evidenz der vorgebrachten Gedanken war.

    Heute habe ich das Glück, dass ich gleich aufs Haus meiner kath. Verbindung fahren und dort einen gemütlichen Abend im Kreise meiner Bundesbrüder verbringen darf, frei nach dem Motto von Prof. Börne: "alle 99 Strophen und zum Abendessen kleine Kinder" ;-)
  7. #7

    Zitat von ah_aki Beitrag anzeigen
    ... Kennen Sie überhaupt die Unterschiede zwischen denjenigen Bünden, die Sie mit Flyern belästigt haben sollen? Wie viele Burschenschaften waren denn dabei? Haben Sie sich jemals informiert oder qualifizieren Sie grundsätzlich alles ab, was Sie nicht kennen (wollen)?
    ohja, die Unterschiede sind sicherlich enorm ... hellbraun, mittelbraun, dunkelbraun
  8. #8

    Das passt ins Bild, ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Deutsche Burschenschaft ist zuletzt noch weiter nach rechts gerückt, doch die Bundesregierung nimmt den Dachverband weiter in Schutz - es handele sich um Einzelfälle. Das entzürnt die Opposition: Berlin schütze die Bünde "aus Rücksichtnahme auf die vielen Alten Herren in Politik und Wirtschaft".

    Bundesregierung nennt Burschenschaften verfassungstreu - SPIEGEL ONLINE
    ... das sich mir von diesem Staat aufdrängt: Polizei und Verfassungs"schutz" begünstigen und schützen Nazis im Amt, offenbar ohne dass Anklagen erfolgen. Die Regierung schützt Radikale in den Burschanschaften. Wir leben in einem altmodischen, rückwärtsgawandten Staat. Es ist dringend, den Kopf dieses Staates durch fortschittliche, demokratisch orientierte Kräfte zu ersetzen. Die nächsten Wahlen werden zeigen, ob dieses Land zukunftsfähig ist.
  9. #9

    Na immerhin

    Zitat von Holledauer Beitrag anzeigen
    Landesregierungen? Natürlich Juristen und diese hatten schon immer eine große Affinität zu den studentischen Burschenschaften, während insbesondere die Studenten der naturwissenschaftlich-technischen Fächer - zumindest zu meiner Studentenzeit - sich wenig für diese dünkelhaften und zumeist deutschnationalen Organisationen interessierten.
    Ich studierte an einer Universität mit hohem Ausländeranteil. Ich kannte wohl deutsche Kommilitonen, welche in einer Verbindung waren, jedoch keinen einzigen ausländischen.
    Während wir "deutsche" Studenten als Erstsemester mit Werbeschriften geradezu bombardiert wurden, bemühte sich nach meinem Kenntnisstand keine Verbindung am ausländische Erstsemester.
    Und wie ein Mitforist schrieb: Man wird doch nicht sich und seinen Nachwuchs in die Pfanne hauen wollen, oder anders ausgedrückt: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!
    gibts in diesem Land noch irgendwas, das "deutschnational" ist. Was immer Sie damit zum Ausdruck bringen wollten. Aber egal, dank Gehirnwäsche ist ohnehin in der nächsten Generation alles europanational.