Schuldbekenntnis im Steuerskandal: Älteste Schweizer Bank macht dicht

REUTERSDas Traditionshaus Wegelin wurde wegen Beihilfe zur Steuerflucht verurteilt. Der Vertrauensverlust ist zu groß: Nach mehr als 250 Jahren geben die Schweizer nun alle Bankgeschäfte auf. US-Ermittler werten das als Durchbruch bei der Aufweichung des Bankgeheimnisses.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-875681.html
  1. #1

    Wie salopp mann über solche Beträge redet!
  2. #2

    Die Amis greifen sich die Banken und nicht die Regierung

    Das ist der richtige Ansatz inn der Schweiz. Die Regierung ist dort schwach und die Banken sind stark und die eigentliche Macht im Staat. Sie haben auch die Möglichkeit dort Gesetze ändern zu lassen, was der Regierung nur schwer gelingt.
  3. #3

    optional

    Richtig so. Wird Zeit den Sumpf trocken zu legen.
  4. #4

    Die Mafia- und Nazihehlerwirtschaft und die Eidgenossen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Traditionshaus Wegelin wurde wegen Beihilfe zur Steuerflucht verurteilt. Der Vertrauensverlust ist zu groß: Nach mehr als 250 Jahren geben die Schweizer nun alle Bankgeschäfte auf. US-Ermittler werten das als Durchbruch bei der Aufweichung des Bankgeheimnisses.

    Wegelin: Älteste Schweizer Bank macht nach Steuerskandal dicht - SPIEGEL ONLINE
    Nein, es ist eben nicht die schöne Welt der Heidis und der Almöhis, die so exemplarisch und einzigartig beeindruckend die real-existierende eidgenössische Schweiz und das eidgenössische Schweizervolk beschreibt.

    Das, womit wir es eben doch in der Praxis zu tun haben, ist die mit den höchsten Konzentrationen von Verborgenheit, Verschwiegenheit und desinformativer Besitzstandsagitatíon und -propaganda fungierende Alpenrepublik der Bankster, Geldwäscher und Mafiahausmeier, die den Rest der Eidgenossen eben immer noch mit jenen Vermögensbröseln zu korrumpieren verstehen, weil in der Schweiz, ebenso wie in diesem neuen Deutschland der Neuen Sozialen Marktwirtschaft, kein Staat mehr mit Redlichkeit, Realleistung und konsensualer, mehrwertschöpferischer Produktionswirtschaft zu machen ist.

    Dass was die neuen Besitzstandsfeudalelit'arier' in der Schweiz und in Deutschland verbindet, ist deren pathologisch-hybrider Besitzfeudalgrößenwahn, deren Grossmannssucht und ihr schizoid-narzistisches Bedürfnis zur Selbsterhöhung und -beweihräucherung, die im krassen Gegensatz zu all den hehren und verlogenen Agitpropphrasen dieser Banden stehen. Wie uns ja nicht nur die Beispiele der UBS, des deutschen ThyssenKrupp-Konzerns und des Finanzspekulations- und -anlagenbetrugstycoons Josef A. lehren, können wir, wenn wir denn wollen, erkennen und verstehen, wie diese Nazielite-reloaded agiert, sich organisiert und schlussendlich die Schweizergesellschaft und die deutsche Gesellschaft zerstören.

    Es ist nur eben etwas anstrengend und erfordert die praktische Übernahme unserer bürgerlich-republikanischen Verantwortung, die von den meisten von uns noch immer so dramatisch geflohen wird.
  5. #5

    na also

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Traditionshaus Wegelin wurde wegen Beihilfe zur Steuerflucht verurteilt. Der Vertrauensverlust ist zu groß: Nach mehr als 250 Jahren geben die Schweizer nun alle Bankgeschäfte auf. US-Ermittler werten das als Durchbruch bei der Aufweichung des Bankgeheimnisses.

    Wegelin: Älteste Schweizer Bank macht nach Steuerskandal dicht - SPIEGEL ONLINE
    Na also, es geht doch. Das sollte doch der SPD etwas Mut machen, Ihre Ankündigungen umzusetzen: Schließen aller kriminellen Banken oder deren deutsche Filialen, falls es sich um ausländische Banken handelt.
  6. #6

    Das können wir auch

    Nur Mut Frau Merkel,es muß ja nicht die Kavallerie sein,die gute alte Daumenschraube wirkt Wunder.
  7. #7

    Die amerikanische Kavallerie

    Zitat von ostap Beitrag anzeigen
    Na also, es geht doch. Das sollte doch der SPD etwas Mut machen, Ihre Ankündigungen umzusetzen: Schließen aller kriminellen Banken oder deren deutsche Filialen, falls es sich um ausländische Banken handelt.
    hat die erste Schlacht gegen die Schweizer „Indianer“ gewonnen und somit vorgemacht, wie man gegen Steuerhinterzieher, Schwarzgeld und Finanzhaie vorzugehen hat. Bravo Peer Steinbrück, Peer weiß Bescheid und kann sicherlich auch Bundeskanzler, jedenfalls besser als die derzeitige schwarz-gelbe Repräsentantin Grüetzi. F.
  8. #8

    Richtig!

    Diese Schmarotzer der Steuerhinterzieher sollten alle geschlossen werden. Unsere Reichen nehmen gern alle Vorzüge unserer Infrastruktur in Anspruch, aber zahlen sollen alle "Normalen".Alle an den Pranger!!
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Bank muss knapp 74 Millionen Dollar Strafe an die USA zahlen - was verkraftbar scheint. Die Eigenmittel waren zuletzt deutlich höher, nachdem Wegelin von der Raiffeisen-Gruppe aufgekauft worden war. Doch die Bank muss sich auch verpflichten, amerikanische Kunden- und Bankdaten aufzubewahren und diese herauszugeben, sollten die Schweizer Behörden das anordnen. Der Vertrauensverlust wiegt zu schwer.
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    Der Vertrauensverlust wiegt zu schwer? Haha, was für eine schöne Umschreibung! Das klingt, als schließe die Bank ihre Pforten, weil sie erkannt hat, dass sie das in sie Vertrauen (der Öffentlichkeit?) verspielt hat.
    Tatsächlich ist es doch aber so, dass hier nur ein fast leerer Torso abgewickelt wird, nämlich ein Name und das Amerikageschäft. Der ganze Rest ist - mit all seinen Kunden und womöglich Steuerhinterziehern aus dem Rest der Welt - unter dem Dach von Raiffeisen gelandet und macht wahrscheinlich weiter wie bisher. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass nur im Amerikageschäft "Fehler" (wie man es ja in letzter Zeit euphemistisch formuliert, wenn man wissentlich betrogen hat o.ä.) gemacht wurden?

    Eben dieses Amerikageschäft war nun nicht mehr zu retten, weil man dort recht entschlossen gegen Steuersünder vorgeht und die Kundendaten über den großen Teich wandern. Und einzig darin liegt der "Vertrauensverlust" begründet: amerikanische Steuersünder vertrauen Wegelin kein Schwarzgeld mehr an, also funktioniert das Geschäftsmodell nicht mehr.

    Warum sagt man es denn nicht einfach so, wie es ist?