Studium: Britischer Minister will Uni-Quote für weiße Jungs

REUTERSSie besuchen selten eine Uni und interessieren sich vor allem für "kämpfen, kicken, Koitus": Männliche, weiße Arbeiterkinder fallen im britischen Bildungssystem zurück. Der Wissenschaftsminister will die Jungs nun als Minderheit schützen - Hochschulen sollen sie bei der Bewerbung bevorzugen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-875554.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie besuchen selten eine Uni und interessieren sich vor allem für "kämpfen, kicken, Koitus": Männliche, weiße Arbeiterkinder fallen im britischen Bildungssystem zurück. Der Wissenschaftsminister will die Jungs nun als Minderheit schützen - Hochschulen sollen sie bei der Bewerbung bevorzugen.

    Großbritannien: Studentenquote für weiße Arbeitersöhne - SPIEGEL ONLINE
    Tja genau dazu führt der ganze Unsinn mit Quoten. Am Ende haben wir dann für alles und jedes eine Quote und das Leistungsprinzip gilt nicht mehr. Dann kommt es nur noch darauf an, wer die stärkste und einflussreichste Lobby zur Durchsetzung seiner Ziele hat...
  2. #2

    Deutschland

    In Deutschland würde er für solche ungeheuerlichen Ideen seinen Job verlieren. Siehe auch: Monika Ebeling.
    http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/gefeuerte-gleichstellungsbeauftragte-fuer-diesen-job-braucht-man-eine-gebaermutter-a-777422.html
  3. #3

    It's ridiculous, isn't it?

    Ist denn schon der 1ste April? Oder hat Mr. Willets dermaßen zugeschlagen an Silvester? Falls nicht, ist das das Lächerlichste, was ich je im Zusammenhang mit Quoten gelesen habe. Und da wird wahrhaftig eine Menge Müll abgesondert. Was hier noch fehlt, ist eine Quote für Personen, die unter keine Quotenregelung fallen. Dann ist alles komplett.
  4. #4

    kann mal jemand erklären wie es in Großbritannien soweit kommen könnte dass Weiße jungen unterdurchschnittliche Ergebnisse einfahren. Liegt es an der typischen Frauenbevorzugung, daran dass aus den ehemaligen Kolonien nur die intelligentesten Person nach GB kommen durften und diese daher mit größerer Wahrscheinlichkeit wieder intelligente personen zur welt brachten.
    Oder liegt es vielleicht an Quoten?
  5. #5

    hab mir den artikel noch mal durchgelesen und muss sagen der minister scheint rechtzuhaben
    940000 zu 700000 ist absolut unakzeptabel
  6. #6

    Quote

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie besuchen selten eine Uni und interessieren sich vor allem für "kämpfen, kicken, Koitus": Männliche, weiße Arbeiterkinder fallen im britischen Bildungssystem zurück. Der Wissenschaftsminister will die Jungs nun als Minderheit schützen - Hochschulen sollen sie bei der Bewerbung bevorzugen.

    Großbritannien: Studentenquote für weiße Arbeitersöhne - SPIEGEL ONLINE
    Das wäre genauso Unsinn wie eine Frauenquote oder jegliche andere Quote.

    Erfrischend ist aber, dass das Problem mit den Jungs mal angesprochen wird und man sich was dazu überlegt.

    Hier in Deutschland sind Jungen ja offenbar schon abgeschrieben.
  7. #7

    Quoten, Quoten,

    überall nur Quoten. Das ist ja wie eine Seuche.

    Und bestimmt der falsche Weg, um über eine Aufnahme zur Universität zu entscheiden. Da sollten die Qualifikationen ausschlaggebend sein und sonst nichts.

    Da sollte man eher mal an den Studiengebühren drehen... 6000 £ pro Jahr sind sechsmal soviel wie man hier in Bayern zahlen muss, und hier protestieren die Studenten auch an allen Ecken und Enden.

    Außerdem: So wie der Minister das beschrieben hat, zielt er wohl auf den durchschnittlichen "Chav" ab, also einen Angehörigen der Unterschicht, dessen schulische Leistungen nicht unbedingt eine Universitätskarriere vermuten lassen.

    Man könnte über Förderprogramme oder Stipendien nachdenken, die den Jugendlichen den Weg an die Uni erleichtern, damit dürfte wohl kaum jemand ein Problem haben. Zweiter Bildungsweg ist das Zauberwort, außerdem sollte man das Problem schon früher angehen und schon zu Schulzeiten auf die Pöbel-Jugend zugehen und gezielt fördern.

    Aber Quoten? Da bin ich absolut dagegen.
  8. #8

    Britischer Humor?

    "Männliche, weiße Arbeiterkinder fallen im britischen Bildungssystem zurück. Der Wissenschaftsminister will die Jungs nun als Minderheit schützen "

    Bei den Studiengebühren? Genau so gut könnte Rolls-Royce auf die Idee kommen mehr Fahrzeuge in Arbeiterwohnsiedlungen absetzen zu wollen und das dortige Klientel bevorzugt behandeln, indem für diese Kunden in allen Niederlassungen Fahrzeuge vorgehalten werden, die sie ohne Wartezeit bei Zahlung gegen bar gleich mitnehmen können.
  9. #9

    Und die PC?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie besuchen selten eine Uni und interessieren sich vor allem für "kämpfen, kicken, Koitus": Männliche, weiße Arbeiterkinder fallen im britischen Bildungssystem zurück. Der Wissenschaftsminister will die Jungs nun als Minderheit schützen - Hochschulen sollen sie bei der Bewerbung bevorzugen.

    Großbritannien: Studentenquote für weiße Arbeitersöhne - SPIEGEL ONLINE
    Mal abgesehen, dass Quoten ohnehin Mist sind - aber männliche WEISSE Jungs können im political correctness durchtränkten GB doch per definitionem nicht benachteiligt sein!