Kritik am US-Kongress: Top-Republikaner zieht über eigene Leute her

AP"Schämt Euch!": Erzürnt wegen ausbleibender Hilfe nach Supersturm Sandy und genervt vom Gezerre im US-Haushaltsstreit attackiert der mächtige Republikaner-Gouverneur Chris Christie die eigenen Parteifreunde. Besonders einer bekam den Ärger zu spüren.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875494.html
  1. #1

    ist doch ganz so wie in Deutschland,

    nur das man in Deutschland gerade nicht mit den Folgen einer Naturkatastrophe zu kämpfen haben. Hier betreiben die Parteien Politik aus Eigeninteresse und nicht um dem Land zu dienen. Aktuelles Beispiel: der Kampf der CDU, CSU und vor allem FDP gegen das Stopfen von Steuerschlupflöchern bei Geldtransfers ins Ausland – ich bekomme da genau so das Kotzen wie ein Gouverneur Christie in den USA.
  2. #2

    Der Kompromiss ist ein eindeutiger Sieg und....

    ....Grund zu großer Freude für alle, die die USA geschwächt sehen wollen.
  3. #3

    Chris Christie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Schämt Euch!": Erzürnt wegen ausbleibender Hilfe nach Supersturm Sandy und genervt vom Gezerre im US-Haushaltsstreit attackiert der mächtige Republikaner-Gouverneur Chris Christie die eigenen Parteifreunde. Besonders einer bekam den Ärger zu spüren.

    Gouverneur Christie attackiert US-Republikaner wegen Sandy-Hilfen - SPIEGEL ONLINE
    Der Kubicki der Tea Party. Erinnert mich als an die Mövenpick-Gauselmann FDP die schröpfen auch lieber den Mittelstand als das sie die Richtigen zur Kassa bitten die es auch haben. Die Armen haben nichts und die Reichen dürfen nicht. Bleibt ja nur mehr der Mittelstand über.
  4. #4

    Licht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Schämt Euch!": Erzürnt wegen ausbleibender Hilfe nach Supersturm Sandy und genervt vom Gezerre im US-Haushaltsstreit attackiert der mächtige Republikaner-Gouverneur Chris Christie die eigenen Parteifreunde. Besonders einer bekam den Ärger zu spüren.

    Gouverneur Christie attackiert US-Republikaner wegen Sandy-Hilfen - SPIEGEL ONLINE
    Ein Lichtblick! - Wenn ich wählen dürfte und er würde gegen Obama antreten, hätte ich es sicherlich schwer, mich zu entscheiden.
    Wenigstens behält einer den Wählerauftrag im Auge - daran sollten sich auch deutsche Politiker einmal orientieren.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Schämt Euch!": Erzürnt wegen ausbleibender Hilfe nach Supersturm Sandy und genervt vom Gezerre im US-Haushaltsstreit attackiert der mächtige Republikaner-Gouverneur Chris Christie die eigenen Parteifreunde. Besonders einer bekam den Ärger zu spüren.

    Gouverneur Christie attackiert US-Republikaner wegen Sandy-Hilfen - SPIEGEL ONLINE
    Da werden schon Positionen besetzt für die republikanische Nominierung 2016. Gut für Obama.
    Jetzt wird deutlich wie zerfressen und gespalten die Republikaner eigentlich sind; keine Partei mehr sondern eine Ansammlung nicht kompatibler, ideologisch gesteuerter Gruppen von Rechtsaußen bis Wertkonservativ.
    Mal abwarten ob das dem US Wähler auf Dauer zusagt.
  6. #6

    Keine Banken

    Die Opfer des Wirbelsturm Sandy haben das Peck, dass sie keine Banken sind. Bei Banken hätten die Republikaner es vollkommen freiwillig nicht bei 60 Milliarden Dollar belassen sondern den Betrag auf das Zehnfache aufgetockt. Armen Banken muss man schließlich unbürokratisch und umfassend helfen. Auf dass die Spenden künftig reichlich fließen und auch viele Posten in den Vorständen und Aufsichtsräten der Finanzindustrie für die altgedienten Republikaner im Kongress freigehalten werden. Wobei ich mich frage, ob die Demokraten wirklich besser sind. Immerhin: Gouverneur Chris Christie und Präsident Obama machen etwas Hoffnung, dass der normale Bürger von der Politik nicht ganz vergessen wird. Das Problem sind jedoch die verblendeten konservativen Republikaner und deren Wähler und Klientel. Solange die in Washington eine gewichtige Stimme haben, herrscht Stillstand in der US-Haushaultspolitik.
  7. #7

    Im Moment scheint es, als zerreisse es die Republikaner. Der Riss verläuft zwischen Fundis und Realos.

    Fairerweise muss erwähnt werden, dass die Senatsvorlage, dem der Kongress zustimmen soll etwa 400 Millionen Euro Ausgaben enthält, die nicjhts mit Sandy zu tun haben.

    Letzlich wollte Boehner wohl seine dritte Nioederlage in Folge vermeiden: "Plan B" scheiterte, das Haushaltspaket wurde letzlich gegen die Mehrheit der Repoublikaner (bei Zustimmung Boehners) beschlossen. Auch das Sandy-Paket wäre letzlich wohl nur von der Minderheit der Republikaner getragen worden.

    Drei Siege der Demokraten im republikanischen Kongress, für den Vorsitzenden wäre das die Höchststrafe.
  8. #8

    Zitat von SirLurchi Beitrag anzeigen
    Ein Lichtblick! - Wenn ich wählen dürfte und er würde gegen Obama antreten, hätte ich es sicherlich schwer, mich zu entscheiden.
    Nur, dass er nicht gegen Obama antreten kann, da dieser ja schon zwei mal dran war...

    Zitat von SirLurchi Beitrag anzeigen
    Wenigstens behält einer den Wählerauftrag im Auge - daran sollten sich auch deutsche Politiker einmal orientieren.
    Hat er das auch vor dem Sturm getan? In oder nach einer Katastrophe geben sich die meisten Politiker volksnah, das war bei uns z.B. beim Oderbruch damals genauso. Nur wenn eine solche Sache überstanden ist, wollen sie von Volksnähe plötzlich nichts mehr wissen.
  9. #9

    Sich am Zopf aus dem Sumpf ziehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Schämt Euch!": Erzürnt wegen ausbleibender Hilfe nach Supersturm Sandy und genervt vom Gezerre im US-Haushaltsstreit attackiert der mächtige Republikaner-Gouverneur Chris Christie die eigenen Parteifreunde. Besonders einer bekam den Ärger zu spüren.

    Gouverneur Christie attackiert US-Republikaner wegen Sandy-Hilfen - SPIEGEL ONLINE
    waere auch bei uns angebracht, wenn mann das Fuerstentum im Sueden mal ausser Betracht laesst, das auch nur den inneren Machtkampf aber kaum den Buerger im Auge hat..
    Warum steht von der Regierungskoalition niemand auf und sagt endlich einmal dem Buerger die Warheit?
    Warum gehen wir eigentlich waehlen? Ist das Vorwahlprogramm voll umgesetzt? Waehlen wir nach Gesichtern und Mim(n)enspiel?
    Wo sind in der Koalition die Widersprecher?
    Ein volles Program fuer 2013, God save the Ostsee Queen.