Einigung im Haushaltsstreit: Die europäische Krankheit der USA

Die Einigung im US-Haushaltsstreit verheißt für die globale Wirtschaft nichts Gutes. Die wichtigsten Probleme sind ungelöst, die Unsicherheit bleibt. Präsident Obamas Politik ähnelt zunehmend der Salamitaktik von Kanzlerin Merkel - mit dramatischen Folgen für die größte Ökonomie der Welt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-875413.html
  1. #1

    Der kleine Unterschied

    Der kleine Unterschied besteht darin, dass der US-Dollar immer noch die
    Weltleitwährung ist. Solange das so bleibt - und Amerika hat viel unternommen um den EURO und andere Währungen klein zu halten - kann über die Notenpresse alles bezahlt werden, sogar teure Kriege aus der Bush-Ära. Durch den Wechselkurs wird die Pleite locker exportiert.
  2. #2

    Auf dicke Hose machen

    Jahrzehntelange Bewunderung hat ihren Preis.
    Zum Glück lernt jetzt diese Angebernation, dass sie sich die Führungsrolle nicht lange leisten kann.
    Wie heißt es so schön, wer zuletzt lacht ...
  3. #3

    Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Das Problem in den USA ist natürlich ein völlig anderes als im Euro-Raum. Die USA sind im Gegensatz zu Griechenland solvent. Sie haben ihre eigene Notenbank, die nicht nur theoretisch in der Lage ist, Geld zu drucken, sondern auch praktisch bereit ist, zum Äußersten zu gehen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Das Problem Amerikas ist die rechtlich verbindliche Schuldenobergrenze von 16,4 Billionen Dollar. Die USA haben diese Grenze jetzt schon erreicht.
    Hier mal eine kurze Analyse zu Münchaus Text: er plädiert dafür, weiter unbegrenzt Geld zu drucken, was er als "zum Äußersten gehen" bezeichnet. Da frage ich mich, ganz rhetorisch, ob das schlau ist, oder ob der Herr Finanzexperte Münchau einfach nur börslich darauf gewettet hat.
  4. #4

    Koch und Kellner

    Zitat von tulius-rex Beitrag anzeigen
    Der kleine Unterschied besteht darin, dass der US-Dollar immer noch die
    Weltleitwährung ist. Solange das so bleibt - und Amerika hat viel unternommen um den EURO und andere Währungen klein zu halten - kann über die Notenpresse alles bezahlt werden, sogar teure Kriege aus der Bush-Ära. Durch den Wechselkurs wird die Pleite locker exportiert.
    Der zweite große Unterscheid ist, das Murcksel-Merkel eine Wahl hat und Obama Skrupel und Verantwortunhsbewußtsein. Es ginge besser? Das Land über die Klinge springen lassen? Sie verwechseln hier Koch und Kellner.
  5. #5

    Immer das selbe

    Dieser Artikel ist mal wieder unterirdisch. Da wird erklärt das Problem sind die hohen Schulden und im selben Satz wird wegen der Fiskalklippe vor zu wenig Ausgaben gewarnt! Die einzige Lösung besteht in einer Rezession, die durch Sparen an den Ausgaben ausgelöst wurde! Genau das tut die Merkel! Nur die Ökonomie Professoren finden immer wieder Erklärungen warum alles was man tut falsch ist und doch alles wieder besser wird. Bitte bringen Sie keine Berichte mehr auf diesem Niveau. Wir werden sparen müssen, mit oder ohne Notenbank, und vergessen mal die propagierte Wachstumshörigkeit. Wir haben zu gut gelebt und nun müssen wir alle bezahlen, ob Banker oder Beamter, ob Selbständig oder Hertz4, wir kommen alle nicht darum herum. Das kann nur eine Physikerin sehen, alle anderen verstehen zu wenig von Mathematik!!
  6. #6

    Immer wieder die gleiche Leier Herr Münchau

    Lassen Sie sich doch mal was neues einfallen.
    Sie bedienen ja immer nur dasselbe Reizthema - es wird langweilig
  7. #7

    EuroDollar

    Zitat von tulius-rex Beitrag anzeigen
    Der kleine Unterschied besteht darin, dass der US-Dollar immer noch die
    Weltleitwährung ist. Solange das so bleibt - und Amerika hat viel unternommen um den EURO und andere Währungen klein zu halten - kann über die Notenpresse alles bezahlt werden, sogar teure Kriege aus der Bush-Ära. Durch den Wechselkurs wird die Pleite locker exportiert.
    Amerika hat viel unternommen, um den Euro klein zu halten? Wie kommen Sie denn auf diese absurde Idee? Das Gegenteil ist der Fall, denn die USA versucht aus exportpolit. Gruenden den USD zu schwaechen. Der EURO ist klar ueber dem Wert der Kaufkraft. Wer manipuliert hier wohl?
  8. #8

    Na dann freuen wir uns doch...

    Zitat von sysop;11669363Das Problem Amerikas ist die rechtlich verbindliche Schuldenobergrenze von 16,4 Billionen Dollar.

    [url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/muenchau-die-tragische-europaeisierung-der-usa-a-875413.html
    Münchau: Die tragische Europäisierung der USA - SPIEGEL ONLINE[/url]
    über die deutsche Schuldenbremse, die des Bundes ab 2016 und des Verbots der Nettokreditaufnahme der Länder ab 2020.
  9. #9

    Nachfrage

    Zitat von tulius-rex Beitrag anzeigen
    Der kleine Unterschied besteht darin, dass der US-Dollar immer noch die
    Weltleitwährung ist. Solange das so bleibt - und Amerika hat viel unternommen um den EURO und andere Währungen klein zu halten - ...
    Ja was hat denn die USA unternommen um den Dollar überbewertet zu lassen? Zählen Sie mal auf!