Autogramm Chevrolet Corvette 427 Cabrio: Abschied mit Getöse

GMIn wenigen Tagen präsentiert Chevrolet in Detroit eine komplett neue Corvette. Der alten Baureihe wird kurz zuvor noch ein spektakuläres Ende gesetzt: Mit dem bislang stärksten Cabrio der Corvette-Geschichte.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...-a-873859.html
  1. #1

    schon der Hammer...

    wie die Amis hierzulande Ihre Gewinne realisieren:

    76.000$ = 57.582€

    Verkauft wird der Wagen dann aber doch für über 100.000€...na ja die deutschen Preminumhersteller machen ja auch so...nur genau anders herum... teuer im "Heimatland" günstig in den USA...warum komme ich mir immer nur abgezockt vor...
  2. #2

    Bis hierhin und nicht weiter gelesen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer sie umrechnet, kommt auf sieben Liter und versteht, weshalb die Amerikaner so heiß sind auf den Motor, der übrigens noch immer als Small Block geführt wird.
    Wie kann man ein (angeblicher) Autoexperte sein, oeffentlich Artikel verbreiten und dann nicht einmal den Unterschied zwischen einem small und einem big block kennen ?!

    Von einem Europaer erwartet man fast nix anderes, aber von einem "Experten" der selber jahrelang in den Staaten lebt und von seinem Metier berichtet ...

    sehr traurig!
  3. #3

    Zitat von hokie Beitrag anzeigen
    Bis hierhin und nicht weiter gelesen...



    Wie kann man ein (angeblicher) Autoexperte sein, oeffentlich Artikel verbreiten und dann nicht einmal den Unterschied zwischen einem small und einem big block kennen ?!

    Von einem Europaer erwartet man fast nix anderes, aber von einem "Experten" der selber jahrelang in den Staaten lebt und von seinem Metier berichtet ...

    sehr traurig!
    Jup, das ist nicht nur traurig, das ist peinich und unverschämt. Als Journalist sollte man das schon wissen, zumindest in diesem Ressort.
    Ben Johnson war ja auch Hochspringer. ^^

    Was mich allerdings immer wieder stutzig macht ist die "magere" Ausbeute aus soviel Basis. 512 PS bei 7L? Bei Audi gibts zB aus 5,0l 730. Bei 7l Hubraum sollten wenigesten 800 PS rauskommen und 700Nm. Nunja, zum Thema Preispolitik wurde ja bereits das Wesentliche ausgeführt. Hilft nur Eigenimport.
  4. #4

    Angesichts eines Preisunterschiedes von 50.000 Euro sollte sich doch eine Privateinfuhr mehr als lohnen.
  5. #5

    Aber in Deutschland zockt GM den Kunden noch nicht mal am schlimmsten ab.
    Das Modell Camaro kostet in den USA ab 26.580 USD, das sind 54.497 Brasilianische Reais, inklusive Einfuhrkosten wäre ein Preis von etwas unter oder über 100.000 BRL angemessen und gewinnbringend.
    GM verkauft den Wagen in Brasilien ab 203.000 BRL.
  6. #6

    Zitat von karsten rohde Beitrag anzeigen
    Angesichts eines Preisunterschiedes von 50.000 Euro sollte sich doch eine Privateinfuhr mehr als lohnen.
    Wenn sie auf saemtliche Gewaehrleistungen seitens des Herstellers verzichten wollen.
    ggf Unsummen fuer Ersatz, Verschleisteile zahlen wollen und evtl sogar gar keine Werkstatt finden die mit ihrem Auto um kann oder WILL...

    Zusaetzlich noch die Transportkosten, Zoll und Mehrwertsteuernacherstattung nicht zu vergessen Gutachten nach 21 StVZO und Ausnahmegenehmigung nach 70 StVZO (bekommen sie nach dem Umruesten, das kostet auch)

    Wenn es diesen Wagen im dt. System noch nicht geben sollte, koennen sie evtl sogar noch fuer die Homologation- und Emissionspruefung aufkommen.
    Dann sind sie NUR fuer die Ausnahmegenehmigungen (+Umruesten) nicht bei 1500-2000 Euro sondern mal schnell bei 15k.

    Groesstes Problem ist und bleibt bei Eigenimporten allerdings ganz klar die Garantie, da sie keine fachgerechten Wartungen (bei einer vom Hersteller anerkannten Werkstatt) durchfuehren lassen koennen , sind saemtliche Regressansprueche weg.

    Oder wollen sie das Auto alle 3000 Meilen in einen Container stecken um bei Chevy in den Staaten das Oel wechseln zu lassen?!
  7. #7

    Zitat von karsten rohde Beitrag anzeigen
    Angesichts eines Preisunterschiedes von 50.000 Euro sollte sich doch eine Privateinfuhr mehr als lohnen.
    Man darf beim vergleichen übrigens nicht vergessen das die US Preise immer Nettopreise sind, da komman dann noch die diversen Steuern drauf, das kann je nach Staat auch bis an die 16 - 17% gehen.
    Dann muß aber auch noch Kosten für ggf diverse Umbauaktionen mit einplanen, wie orange Blinker, evtl. Tagfahrlicht.
    Ich denke nach Zoll, Fracht, USt etc ist der Unterschied nicht mehr so gewaltig...
  8. #8

    Dachte ich auch erst

    Zitat von hokie Beitrag anzeigen
    Bis hierhin und nicht weiter gelesen...

    Wie kann man ein (angeblicher) Autoexperte sein, oeffentlich Artikel verbreiten und dann nicht einmal den Unterschied zwischen einem small und einem big block kennen ?!

    Von einem Europaer erwartet man fast nix anderes, aber von einem "Experten" der selber jahrelang in den Staaten lebt und von seinem Metier berichtet ...

    sehr traurig!
    Ich war auch der Meinung, dass der Hubraum den "small block" ausmacht:
    5,7 L = small block = mouse engine
    7 L = big block = rat engine

    Es scheint aber so zu sein, dass es primär die Bohrung (größer/kleiner 4 inch) sowie die tatsächliche Größe des Motorblocks ist.
  9. #9

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Was mich allerdings immer wieder stutzig macht ist die "magere" Ausbeute aus soviel Basis. 512 PS bei 7L? Bei Audi gibts zB aus 5,0l 730. Bei 7l Hubraum sollten wenigesten 800 PS rauskommen und 700Nm.
    Einen BiTurbo mit einem 'NULLTurbo' Motor zu vergleichen macht wenig Sinn.
    Ab Werk kommt der LS7 Motor naemlich ohne Lader.
    Alles nur Hubraum...

    Was man da schlussendlich rauskitzeln kann ist eine ganz andere Frage.
    Sicher ist allerdings das eine C6 auch mit 350.000 auf der Uhr noch den ersten Motor fahren wird;
    von einem VW BiTurbo ganz sicher nicht zu erwarten ...