Neujahrs-Krimi aus Köln: Der neue "Tatort" im Schnellcheck

WDRWie steht's um den Sex? Wer hat die kaputteste Rolle? In Köln geht es im Neujahrs-Krimi zu wie in einem Film noir: Eine Femme fatale zündet Zigaretten an - und lässt das aussehen wie einen Geschlechtsakt. Die wichtigsten Fakten zum ARD-"Tatort".

http://www.spiegel.de/kultur/tv/der-...-a-874818.html
  1. #10

    @copycats

    Die Darstellerin von Frau von Prinz ist Jeanette Hain; Thessa Midelstaedt spielt Franziska. Im Übrigen gilt es als Ehrerwesiung, wenn ein Film einen anderen zitiert. Das ist durchaus genreüblich und nicht neu.
  2. #11

    Meinen Sie die "Schwedenkrimis"?

    Zitat von Hilfskraft Beitrag anzeigen
    würde man sonst hier, auf diesem Platz dafür Werbung machen?
    Mir gehen diese Frage- und Antwortspielchen, Leiche hier - Leiche dort, sämtlich am ... vorbei.
    Das können die Deutschen einfach nicht. Das sollten sie ganz alleine den Amerikanern oder Nordländern überlassen. Spannende Krimiserien machen.
    "Tatort" sollte es stattdessen auf Rezept gegen Schlafstörungen geben.
    Garantiert ohne Nebenwirkungen.
    Die werden von Schweden geschrieben, aber häufig von Deutschen verfilmt. Und langweilig sind die teilweise recht schon. Zugegeben, der Tatort wurde in den letzten Jahren schwächer, weil die Macher glauben, sie müssten linke Wohlfühlthemen und ein linkes Weltbild transportieren. Und viel zu viel kreist es sich um die Kommissare anstatt um den Fall. Und warum schaut immer der Staatsanwalt bei den Ermittlern rein. Das ist nicht realistisch, genausowenig dass Ermittler ständig das Gesetz brechen.

    Bei Borowski (Kieler Tatort) werden mittlerweile auch Drehbücher von Henning Mankell verfilmt. Das sind dann oft schwache Tatorte.

    Warum gibt's keine Fälle mehr, in denen ein Täter ganz normal dingfest gemacht werden: Beweisaufnahme, Sammeln vieler kleiner Details, die Puzzleteil für Puzzleteil zusammengeführt werden, ohne dass die Kommissare beim letzten Puzzle-Teil wie verrückt rausrennen und einen Verfolgungsjagd per Blaulicht einleiten. Columbo kam ganz ohne Action aus und Columbo wurde für das amerikanische Publikum gedreht. Und er hatte Erfolg. Bei uns aber glauben die Regisseure, sie bräuchten Verfolgungsjagden und wilde Schießereien.

    Der Tatort mit Bienzle war ganz nach meinem Geschmack.
  3. #12

    jobie

    Das war heute einer der besseren "Tatorte" - klasse Geschichte (Danke und Respekt an Johannes Rotter) sowie tolle Fotographie - und grandiose Schauspielerleistungen. Natürlich wird ein Format, welches seit vielen Jahrzehnten ausgerechnet am Sonntagabend die deutschen Wohnzimmer heimsucht, nicht immer allen Geschmäckern, Ansprüchen und Gemütslagen gerecht. Mir würden viele andere Sendungen weit mehr fehlen als Tatorte dieser Qualität.
  4. #13

    Beeindruckend

    Zitat von tatort-reiniger Beitrag anzeigen
    Mein lieber Mann, ich bin beeindruckt.Das war ja zum Auftakt der Gebührengleichmachereiungerechtigkeit ein richtig geiler Tatort!
    Stimmt. Beeindruckend. Filmisch perfekt umgesetzt. Ein echtes Profiwerk.

    Andererseits muss ich den SPON-Kommentar zitieren: "Nicht ganz. Das Krimi-Drama um Macht und Manipulation in einem Reinigungsimperium macht einige Schlenker zum Thema illegale Arbeitskräfte. Gut gemeint. Nicht gut gemacht." Da ist wieder einem ÖR der Zwang zur Gesellschaftskritik durchgegangen. Schade. Der hatte der Autor wohl wieder den wohl bestallten, phantasielosen Redakteur im Nacken!
  5. #14

    Überbewertet

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie steht's um den Sex? Wer hat die kaputteste Rolle? In Köln geht es im Neujahrs-Krimi zu wie in einem Film noir: Eine Femme fatale zündet Zigaretten an - und lässt das aussehen wie einen Geschlechtsakt. Die wichtigsten Fakten zum ARD-"Tatort".

    Der neue "Tatort" aus Köln im Schnellcheck - SPIEGEL ONLINE
    Die "Femme fatale" war eine fade Zicke... und das Zigarettenanzünden so sexy wie Lungenkrebs... ansonsten war der Tatort ok... nicht berauschend, aber ok.
  6. #15

    hat wirklich Spaß gemacht

    Ich habe seit Jahren keinen Tatort mehr am Stück angesehen. Die allgegenwärtigen Sozialbetroffenheitskomponeten fand ich unerträglich. In dieser Folge gab es keine Betroffenheit und keine Belehrungen. Hat viel Spaß geamacht den Schauspielern zuzusehen.