Vierschanzentournee in Garmisch: Jacobsen springt mit Wahnsinns-Satz auf Platz eins

APVon neun auf eins: Anders Jacobsen hat dank eines großartigen zweiten Sprungs den Wettkampf in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Für den Norweger war es der zweite Erfolg im zweiten Springen bei dieser Vierschanzentournee. Die deutschen Athleten enttäuschten hingegen.

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...-a-875298.html
  1. #20

    Zitat von decebalus911 Beitrag anzeigen
    Ein Recht grober Patzer, wenn man sich so echauffiert.
    Sollen wir jetzt die gleichen Maßstäbe bei Ihnen setzen, wie sie bei anderen;-)?
    Können sie gerne machen, habe aber ja auch nie behauptet, dass ich ein besserer Kommentator wäre als Bartels (wäre ich mit Sicherheit nicht). Bloß finde ich dennoch, dass Bartels einer der schlechteren Sportkommentatoren ist.
  2. #21

    Zitat von noworriesmate Beitrag anzeigen
    Ich stehe gerade im Stau auf dem Rückweg von Garmisch und lese die Kommentare der Silvester Hangover Experten. Wenn man diesen Sport live und vor Ort erlebt, bekommt man ein Gefühl dafür wie eng alles beieinander liegt. Stars aus Österreich und der Schweiz qualifizieren sich nicht fürs Finale, der spätere Sieger stürzt fast im ersten Durchgang ... und die Deutschen sind nicht gut genug oder zu alt ? Wer die Atmosphäre erlebt, weiß wie wichtig Martin Schmitt immer noch ist und dass es keine andere Nation gibt die 8 Springer in ein Finale der Weltklasse bringt. Die Jungen lernen dabei von den Erfahrenen und werden ihren Weg machen. Aus dieser sehr guten Breite des deutschen Kaders werden in den nächsten Jahren Athleten der absoluten Weltspitze hervorgehen. Dass die Talentförderung in Deutschland funktioniert sieht man jetzt in der Vierschanzentournee.
    Volle Zustimmung. Schon letztes Jahr hat man ja einen deutlichen Aufwärtstrend gesehen, aber da sind halt die Medien noch nicht so drauf angesprungen.

    Zudem: Die ganzen Kritiker sollten sich vielleicht auch mal vor Auge führen, dass von den ganzen "deutschen" Gesamtsiegen bei der Tournee gerade mal 2 von Westdeutschen Springen geholt wurden (59/60 Bolkart und 89/90 Thoma) die anderen 14 Siege waren allesamt DDR Sportler bzw. solche die noch von der besonderen Sportförderung in der DDR profitiert haben (Weißflog, Hannawald).

    Da es das Fördersystem der DDR so nicht mehr gibt, sollte man auch nicht erwarten, dass die Deutschen jetzt jedes Jahr um den Toursieg mitspringen.
  3. #22

    Ich wär ein besserer Moderator als Bartels

    ...Ich wüsste jedenfalls wovon ich rede! Vor- und Nachbericht sind bei ARD und ZDF top, die Moderation flop ich kann nur Dirk Thiele und Gerd Sigmund von Eurosport empfehlen!!!
  4. #23

    optional

    @jot-we
    Großes Kino!
    Volle Zustimmung!
    Als unser Klassenbester damals im Weitsprung versagte, gelang mir auch gar nix mehr. Da ist wirklich eine Welt für mich zusammen gebrochen. :-)
    Ich hoffe, dass das noch Nachwirkungen der Bowle von gestern abend sind.
  5. #24

    Alt aber wahr

    Es gibt kein zu alt oder zu Jung im sport. Gibt nur gut oder schlecht. Was kann Schmitt dafür, dass die anderen hüpfen während er fliegt? Vorbereitung ist rum, jetzt ist Wettkampf. Wer seine Leistung net bringt ist raus!
  6. #25

    Nicht nachvollziehbar

    Zitat von jot-we Beitrag anzeigen
    Nett, glücklich oder was auch immer: für die Entwicklung im deutschen Skispringen ist MSchmitts dritter Frühling die reine Katastrophe.
    Man sollte folgendes sehen: nachdem er praktisch ein ganzes Jahr im A-Kader nicht präsent war, setzte dieser zu völlig ungeahnten Höhenflügen an. Kaum ist der Mann wieder dabei, läuft alles wie gehabt ... also eher durchschnittlich.
    Also das heisst, die anderen springen schlechter, wenn Schmitt dabei ist? Kann ich nicht nachvollziehen. Die deutschen Springer haben unter Schuster Riesenfortschritte gemacht, sind aber noch nicht dort, wo sie hinwollen. Das soll keine Kritik sein! Es ist nur so: Deutschland und Finnland sind die Rekordhalter, was die Gewinne der Tournee anbelangt. Da kann man es niemandem übelnehmen, wenn er enttäuscht ist, wenn nach den ersten beiden Springen ein deutscher Sieg im Prinzip fast unmöglich ist. Und was heisst, die Schanze in Garmisch liegt den deutschen Springern nicht? Alle kommen damit nicht klar? Wozu gibt es einen Trainer? Es kann ja nicht sein, daß ein ganzes Team mit einer Schanze nicht klarkommt, da ist doch der Wurm drin. Und wenn man das vorher wusste, warum hat man dann dort im Vorfeld nicht trainiert?
  7. #26

    Zitat von jot-we Beitrag anzeigen
    Nett, glücklich oder was auch immer: für die Entwicklung im deutschen Skispringen ist MSchmitts dritter Frühling die reine Katastrophe.
    Man sollte folgendes sehen: nachdem er praktisch ein ganzes Jahr im A-Kader nicht präsent war, setzte dieser zu völlig ungeahnten Höhenflügen an. Kaum ist der.....
    "YMMD", würde der netzaffine Bürger von heute sagen. Herrlich humoristisch satirischer Beitrag! Weiter so!

    Die erfolglosen Jahre haben den Druck soweit runtergeschraubt, dass die deutschen Springer wieder zu haben scheinen. Seit die Medien die Springer von dieser Siegdoktrin befreit haben macht so auch das Zusehen wieder Spaß.
  8. #27

    Da hilft nur, auf Eurosport umzuschalten!

    Zitat von cnaz Beitrag anzeigen
    ...Ich wüsste jedenfalls wovon ich rede! Vor- und Nachbericht sind bei ARD und ZDF top, die Moderation flop ich kann nur Dirk Thiele und Gerd Sigmund von Eurosport empfehlen!!!
    Dem kann ich nur zustimmen. Unterirdisch, wie Tom Bartels die Namen ausländischer Springer misshandelt, da könnte doch eine Rückfrage beim Trainer helfen.
    Zudem nervt die Einblendung der Interviews während des laufenden Wettbewerbes. Eine Respektlosigkeit gegenüber dem Publikum und den Sportlern.
    Da hilft nur, auf Eurosport umzuschalten!
  9. #28

    ARD und ZDF

    Dirk Thiele und Gerd Siegmund halte ich für das beste Duo, was die Kommentierung von Skispringen angeht.

    Während Tom Bartels herumnervt, wanzt sich Stefan Bier vom ZDF devot an Toni Innauer heran, grinst Matthias Opdenhövel grenzdebil in die Kamera und Sven Voss macht einen auf Touristenanimateur und preist das Allgäu in einer Wohlfühl-Event-Atmosphäre für den debilen deutschen Zuschauer an.
  10. #29

    Wahnsinn, was hier z.T. wieder geschrieben wurde... Solange sich Martin Schmitt durch Leistung für die Mannschaft qualifiziert, ist doch alles in Ordnung, problematisch wäre es nur dann, wenn er keine Leistung bringt und nur nominiert wird, weil er eben Martin Schmitt ist. Dass das nicht der Fall ist, ist offensichtlich, denn vor Oberstdorf ist er ja noch im COC ("zweite Liga") gesprungen und hat sich erst durch einen Sieg (!) dort für das erweiterte Team in Oberstdorf und Garmisch qualifiziert. Dass er jetzt auch noch bei mindestens zwei weiteren Weltcupspringen eingesetzt wird, hat er sich durch seine guten Leistungen absolut verdient (in der Tourneewertung ist er momentan der viertbeste Deutsche, sechs Springer können nominiert werden, insofern ist die Nominierung Schmitts absolut logisch). Ich bin mir aber sicher, dass der Trainer sich auch nicht scheuen wird, Schmitt wieder in den COC zu schicken, wenn er erneut schwächelt und sich im Gegenzug ein junger Springer leistungsmäßig aufdrängt.

    Und was die Qualität der deutschen Kommentatoren anbelangt: Ich bin froh, ORF zu empfangen, denn insbesondere das, was man bei ARD/ZDF zu hören bekommt, ist wirklich peinlich, das könnte jeder halbwegs Skisprunginteressierte besser machen. Und mit dieser übertriebenen Erwartungshaltung, die dann immer gleich in Krisengeschwätz umschlägt, ist nun wirklich keinem geholfen, am allerwenigsten den Springern.