Hohe Energiekosten: Harte Kritik an Regierung wegen Strompreisschub

dapd2013 wird teuer für Millionen von Stromkunden - und Energie damit auch zum Top-Thema der Politik: Opposition und Wirtschaft geben der Bundesregierung die Schuld. Der Chef der Netzagentur hält weiter steigende Preise gar für unausweichlich.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-875291.html
  1. #150

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    Zitat von trader_07 Beitrag anzeigen
    Ich habe festgestellt, dass gerade die "ineffizienten" Leuchtmittel bei mir zu Hause die gemütliche Atmosphäre schaffen. Die werden keinesfalls abgeschafft ;-)
    Sehe ich auch so. Für die "Mehrkosten" der sogen. Sparlampen kann man kostenneutral jahrelang Glühbirnen benutzen. Und das Licht ist auch viel angenehmer.
  2. #151

    Zitat von makese Beitrag anzeigen
    Seltsam, dass 1973 schon 40 Milliarden DM als Subvention für die Atombranche genannt wurden. Wo kommen denn die neuen Zahlen her?
    Diese Frage sollten die beantworten, die solche Zahl in die Welt setzen.
  3. #152

    Zitat von energiewende-jetzt Beitrag anzeigen
    Subventionen im Zeitraum 1970 - 2012:

    Kernkraftnutzung: mind. 213 Mrd. €
    Steinkohle: mind. 311 Mrd. €
    Braunkohle: mind. 87 Mrd. €

    Quelle:
    http://www.foes.de/pdf/2012-08-Was_S...ostet_kurz.pdf

    Subventionen vor 1970:

    Kernkraftnutzung: mind. 30 Mrd. €
    Steinkohle: mind. 120 Mrd. €
    Braunkohle: mind. 30 Mrd. €

    Weitere, darin nicht enthaltene Folgekosten und im Vergleich mit EE jedoch sehr wohl zu berücksichtigen:

    - Abriss KKWs, soweit nicht über Rückstellung gedeckt
    - Endlagerung Kernkraftnutzung: Fass ohne Lösung und Boden
    - CO2-Ausstoß, Klimafolgen für zukünftige Generationen
    - Verlust von Wertschöpfung in Deutschland, daduch daß ein Teil der Brennstoffe importiert werden musste und muß

    Wenn wir über Subventionen von Primär-Energieträgern sprechen, sollten wir auch alle Kostnbestandteile mit einbeziehen.
    Leider funktioniert Ihr Link nicht.
    Aber vielleicht können Sie uns erklären, worin genau die Subvention liegt. An welcher Stelle muß der Betrieb eines Kernkraftwerkes subventioniert werden. An welcher Stelle ein Kohlekraftwerk. Vor allem wenn man sich die Anzahl der Vollaststunden ansieht.
  4. #153

    Zitat von der_pirat Beitrag anzeigen
    Und genau das war eine für eine halbe Maus erkennbare Lüge. Jedem musste doch klar sein, dass eine Abschaltung bestehender Systeme bei gleichzeitigem Ersatz durch neuere Technologien Geld kostet.

    Ich glaube nicht, dass irgendwer das nicht auch so erkannt haben will.
    Wobei mich interessieren würde, was die neuere Technologie ist, die die nun abgeschalteten Systeme ersetzt?
  5. #154

    Der Fluch der guten Tat

    SPON vergessen? Der Energiemarkt ist ein freier Markt! Jeder kann Kraftwerke bauen oder Leitungen legen. Anstatt sich immer nur über die Regierung beschweren, lieber selber mal darüber nachdenken, wie Energie günstig produziert werden kann. gez. R. R.
  6. #155

    Windmühlen sind keine Energiewende

    Das Faszinierende an der Wasserstofftechnologie ist die unabsehbar lange Nachhaltigkeit. Das Projekt "Sahara" wird irgendwann realisiert werden, wenn auch nicht von "grünen" Windmühlenspinnern. Sonnenergie muss man da gewinnen, wo die Sonne scheint. Damit spaltet man (Meer-) Wasser in Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O). Den Wasserstoff verbrennt man und erhält als Rückstand der Energiegewinnung blankes Wasset (H2O). Die Energie-Giganten haben das Ptojekt "Wasserstoff" schmoren lassen, um Die Öl-, Gas- und Uranressourcen auszulutschen und weitere, neue Milliarden oder Billionen Entwicklungskosten für die sauberste Energiegewinnung zu vermeiden. Es gibt keine andere "Energiewende" als die Wende zur Wasserstoff-Technologie hin.
  7. #156

    Zitat von rudolf.kipp Beitrag anzeigen
    [...] Auch die höheren Brennstoffkosten der Backup-Kraftwerke sind darin nicht enthalten.
    Brauchen die teureren Brennstoff? Kaufen die den Brennstoff im EXQUISIT?
  8. #157

    Denkfehler

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    ...verstehe ich dabei nicht. Die Kosten der "Energiewende" dürften doch nur "einmalig" sein. Wenn alles endlich läuft und funktioniert, dann MUSS alles billiger werden als vorher. Sonne & Wind & Wasserkraft sind doch frei verfügbar. Uran (Endlagerung) Gas und Kohle aber nicht.....
    Wo ist mein Denkfehler ?
    Ganz einfach: technische Anlagen halten nicht ewig. Und in der Nordsee schon garnicht.

    Das heißt: wenn nach ca. 15 Jahren die Förderung ausläuft, geht der ganze Spaß von vorne los.
  9. #158

    Es gibt keinen Investitionsstau

    Zitat von weltbetrachter Beitrag anzeigen
    Immer schon wurde doch ein bestimmter Anteil des Strompreises für die Erweiterung und Instandhaltung der Netze vom Kunden bezahlt. Da es aber heute wohl auch einen enormen Investitionsstau gibt, stellt sich einmal mehr die Frage, was die Konzerne denn mit dem Geld gemacht haben ? Sind damit möglicherweise immer nur die Aktionäre beglückt worden ?
    aber einen enormen Bedarf an zusätzlicher Netzkapazität.

    Die Bundesnetzagentur achten schon akribisch daraf, dass die Aktionäre der Netzbetreiber nicht zuviel Geld bekommen - darüber müssen Sie sich nun wirklich keine Sorgen machen.
  10. #159

    Ach Vincent

    Zitat von vincent1958 Beitrag anzeigen
    ...richtig.In 20 Jahren werden wir den billigsten Strom Europas haben.Leider gibt es zu viele Menschen die nur im Hier und Jetzt leben,die den Begriff Altruismus für eine neue Sushi Sorte halten und nicht zu vergessen,zu diesen Menschen gehören halt auch die Aktionäre der grossen 4 Strommafiosis...und wer will schon auf sein "leistungsloses Einkommen"die Dividenden verzichten.Raubtierkapitalismus frisst nun mal Hirn auf!
    in 20 Jahren sind die Anlagen in der Nordsee längst verrottet. Da hilft auch Ihr links angehauchter Ökoglaube nichts.