US-Haushaltskrise: Nächtlicher Tanz am Abgrund

DPAWas für eine Silvesternacht in Washington! Stunde für Stunde rangen Demokraten und Republikaner um eine Lösung im Haushaltsstreit. Es brauchte zwei alte Herren, um einen ersten Kompromiss zu finden. Jetzt aber muss Amerika die Radikalen von der Tea Party fürchten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875261.html
  1. #50

    Zitat von plleus Beitrag anzeigen
    Darueber herrscht Einigkeit. Allerdings liegen die Beteiligten beim "wie" und "wo" weit auseinander.
    Beide sind sich auch einig, in der Summe nur ein bisschen zu sparen und die Steuern ein klein wenig zu erhöhen. Das reicht aber natürlich nicht.
  2. #51

    Zitat von plleus Beitrag anzeigen
    Sorry, aber die Probleme sind durch die Politik der letzten ca. 20 Jahre entstanden. Es ist eben so, dass man in guten Jahren für die schlechten Zeiten vorsorgen muß. Jetzt nun einer Seite den 'Schwarzen Peter' zuzuschieben, geht an den Fakten der früheren Aus- und Einnahmepolitik vorbei. Über das Thema der Verrentung z.B. wird schon seit mind. 18 Jahren diskutiert - dabei blieb es auch.
    Natürlich ist für den heutigen Schuldenstand in grossem Masse die Politik der Vergangenheit verantwortlich. Aber diese Obama'sche Argumentationskette der ersten Amtszeit bietet leider keine Lösung des Problems. Vergangenheitsbezogene Schuldzuweisungen, so berechtigt sie auch sein mögen, sind nicht zielführend, verzögern die Problemlösung weiter und tragen daher sogar zur Vergrösserung des Problems bei! Der US Präsident hat die Aufgabe, das Land aus Krisen zu führen und nicht über Fehler und Versäumnisse seiner Vorgänger zu lamentieren.

    Es geht hier nicht um "einseitige" Schuldzuweisungen, es geht um harte Einschnitte in die Ausgabenpolitik der USA. Wer von Schuldzuweisungen redet, denkt nicht lösungorientiert!
  3. #52

    Zitat von alpenkraut Beitrag anzeigen
    Trotz dieses schwierigen Umfeldes leisten Demokraten und Republikaner aber hervorragende Arbeit!
    In dem sie keine kompromissfähigen Lösungen zur Schuldenkrise anbieten? Oder indem der amerikanische Präsident geltende Einwanderungsgesetze durch die zuständigen Behörden nicht mehr durchsetzen lässt? Halloooooooooooooooooo???????????
  4. #53

    Zitat von plleus Beitrag anzeigen
    Darueber herrscht Einigkeit. Allerdings liegen die Beteiligten beim "wie" und "wo" weit auseinander.
    Darüber herrscht leider KEINE Einigkeit, denn einen überzeugenden Vorschlag der Demokraten und des Weissen Hauses zu ECHTEN Ausgabenkürzungen gibt es bis heute leider NICHT!
  5. #54

    Krise

    Zitat von spassfactor Beitrag anzeigen
    Der US Präsident hat die Aufgabe, das Land aus Krisen zu führen und nicht über Fehler und Versäumnisse seiner Vorgänger zu lamentieren.!

    Das tut er auch nicht, obwohl die Schuldzuweisungen der GOP fuer die Krise seit langem auf B.O. gerichtet sind.
    So wie die Mehrheitsverhaeltnisse sind, kann niemand gegen den Willen im Kongress das Problem loesen. Nicht vergessen, alle Aktivitaeten der GOP waren seit Jahren auf die Abloesung von B. O. gerichtet. Da gab es kein Interesse an Loesungen. Das wird nun nicht viel anders sein.
  6. #55

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hier haben wir den USA ja mal vorraus! WIR hatten unsere "Tea Party" schon in form der CDU und deren radikalen. Trotz krise und sozialer ungerechtigkeit werden ...
    Sie dürfen getrost davon ausgehen, dass die CDU aus amerikanischer Sicht in Steuerfragen kaum als eine "Tea Party"-Bewegung, sondern eher als Fünfte Kolonne Moskaus gesehen wird.
  7. #56

    nein, diese Linken!

    Zitat von trallala34 Beitrag anzeigen
    Beide sind sich auch einig, in der Summe nur ein bisschen zu sparen und die Steuern ein klein wenig zu erhöhen. Das reicht aber natürlich nicht.
    Ach was! Die wollen nicht sparen, denn Sparen ist Geld zurückzulegen und es nicht auszugeben. Wenn ich einen Kredit bediene, spare ich nicht, und genauso ist das mit den USA.
  8. #57

    Die Fiskalkliffe ist nicht die Ursache der jetzigen Probleme,

    sondern die Tatenlosigkeit Obamas. Er hatte anderthalb Jahre Zeit, um Reformen umzusetzen und nichts ist passiert.

    Und ich muss die Tea Party loben, die ja hierzulande so verteufelt wird. Sie setzt die richtigen Akzente und hat Obama vor sich hergetrieben. Doch nun wissen wir, warum der Esel für die Demokraten steht. Die Regierung Obama war an Sturheit nicht zu übertreffen.

    Ich habe sowieso nicht verstanden, warum die Amerikaner diesen Schuldenkönig wiedergewählt haben.
  9. #58

    Zitat von hadykhalil@web.de Beitrag anzeigen
    Wie konnte man da eigentlich entspannt Weihnachten feiern? Oder mit Zuversicht das neue Jahr begrüßen? In Deutschland ginge so etwas in der Form gar nicht. Allein das empfinde ich als würdelos ...
    Ach, gab's zum Jahreswechsel in Deutschland noch nie Mehrbelastungen
    durch Steuern oder Abgaben ? Komisch, das habe ich ganz anders in Erinnerung ... wie konnten die Deutschen da nur Weihnachten feiern ?
    Sowas von "würdelos", nicht wahr ?
  10. #59

    @gustavsche

    Sie würden wohl sicher auch heute noch den rechten Arm heben wenn die Tea Party Granden Palin und Bachmann vor Ihnen stünde. Schon mal etwas von G.W.Bush gehört? Hm? Wohl noch nie weiter als bis zur Nasenspitze studiert? Armer Gustav....