US-Haushaltskrise: Nächtlicher Tanz am Abgrund

DPAWas für eine Silvesternacht in Washington! Stunde für Stunde rangen Demokraten und Republikaner um eine Lösung im Haushaltsstreit. Es brauchte zwei alte Herren, um einen ersten Kompromiss zu finden. Jetzt aber muss Amerika die Radikalen von der Tea Party fürchten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875261.html
  1. #10

    Antwort

    Zitat von christian0061 Beitrag anzeigen
    wen interessiert eigentlich das rumgehample eines angehenden dritten welt landes?
    Das ist ja das Schöne. Die, die es nicht interessiert, können einfach weiterklicken.

    Das war sicher keine Antwort auf die Frage. Ich denke aber, dass sie rhetorischer Art war. Denn sonst wäre die Frage berechtigt, wen interessieren Namen wie Elisabeth Budelmann?
  2. #11

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hier haben wir den USA ja mal vorraus! WIR hatten unsere "Tea Party" schon in form der CDU und deren radikalen. Trotz krise und sozialer ungerechtigkeit werden UNSERE reichen immer weiter bedient und können walten wie sie wollen zb. preise erhöhen wie es ihnen gefällt dank deren monopol siehe spritpreise und strompreise.
    Ganz genau. Inzwischen ist Deutschland bzw. die Eurozone zum Teil radikaler neoliberal als das Mutterland des Kapitalismus.

    Ich vermisse Artikel wie diesen hier in der deutschen Presse über das eigene Land:
    http://www.nytimes.com/2012/12/31/op...confusion.html

    Was Krugman nämlich feststellt, ist die Tatsache, dass es bei den Republikanern in Wirklichkeit gar nicht um das Defizit geht sondern sie versuchten die Gelegenheit dazu auszunutzen, die Sozialausgaben abzubauen, was mit der Krise jedoch nichts zu tun habe.

    Genau so läuft es in diesem Land, und hier haben jene Stimmen momentan sogar Überhand: Der Sozialstaat sei der Ursprung allen Übels und sollte abgebaut werden - eines der obersten Ziele der neoliberalen Agenda. Um diese Behauptung zu belegen, werden gerne undifferenzierte Zahlen produziert und zum Teil menschenverachtende Stimmung gegen die Empfänger von Sozialleistungen gemacht. In den Talkshows dürfen dann unsympathische Zeitgenossen aus der Schweiz ihren Senf dazu geben, wobei man sonst in diesem Land gegen jede Einmischung aus einem anderen Land sehr allergisch und ablehnend reagiert. Das ist nur noch ekelhaft.
  3. #12

    Das alles gernzt doch nur an eine einzige Posse

    Es wird um nichts genauso viel Wind gemacht, wie um den kläglichen Herbstwind über New York! Wer sein Haus direkt am Strand baut, braucht sich nicht zu wundern, wenn ihn die Wellen wegreissen. Das gilt auch für die amerikanische Fiskalpolitik.
  4. #13

    Der Witz ist

    In den ach so kapitalistischen USA ist die erbschafts-Steuer vieel höher als in D. wo es sie eigentlich gar nicht gibt.
  5. #14

    Kurz gegriffen

    Zitat von spassfactor Beitrag anzeigen
    Mal WIEDER tendenziöser Journalismus. . Es geht auch nicht wie die von den Demokraten clever geformte mediale Diskussion Glauben machen will um Steuererhöhungen. Es geht ausschliesslich darum, den Schuldenstand der USA zu reduzieren! Und DAS bewirken weder höhere Steuern noch sind dafür "Radikale von der Tea Party" verantwortlich. Verantwortungsvolle Schuldenpolitik liegt immer in der Hand der politischen Mehrheit und die ist derzeit im demokratisch dominierten Senat nicht bereit zu harten Einschnitten!

    Sorry, aber die Probleme sind durch die Politik der letzten ca. 20 Jahre entstanden. Es ist eben so, dass man in guten Jahren für die schlechten Zeiten vorsorgen muß. Jetzt nun einer Seite den 'Schwarzen Peter' zuzuschieben, geht an den Fakten der früheren Aus- und Einnahmepolitik vorbei. Über das Thema der Verrentung z.B. wird schon seit mind. 18 Jahren diskutiert - dabei blieb es auch.
  6. #15

    Aufgabe

    Zitat von spassfactor Beitrag anzeigen
    Das Debakel um die sog. "Fiskalklippe" zeigt erneut das eigentliche Problem der USA, die eklatante Führungsschwäche Obamas. Trotz aller Beteuerungen im Wahlkampf war der Präsident nicht derjenige, der die Verhandlungen geführt und mit Ideen und Denkansätzen bewegt hat. Und DAS ist das eigentliche Problem der USA für die nächsten 4 Jahre!

    Letzlich ist es nicht die Aufgabe den Präsidenten Gesetze auszuarbeiten. Dafür gibt es den Kongress. B.O. Vorschläge an Böhner sind Ihnen wohl ebenfalls entgangen.
  7. #16

    Scheingefechte

    Die USA-Oberen führen ein Lamento voller Scheingefechte auf, und die deutschen Kommentatoren betrachten es voller Anteilnahme und Sorge. Es ist bekannt, dass die größten Firmen, vor allem der IT-Branche, Firmengelder, Gewinne über andere Länder der Erde lancieren - ganz legal - und somit in USA nur wenig Steuern zahlen, die dem Staatshaushalt fehlen. Und die Firmen sind noch veranlasst dazu, um ihren Aktionären eine gewinnmaximierende Haushaltführung vorweisen zu können. Wenn dieses Dilemma tatsächlich beseitigt werden sollte, dann müsste eine USA-geführte Weltinitiative für einheitliche (wenigstens annähernd) Steuersätze ergriffen werden. Wer glaubt, dass so etwas kommt, ist ein Fantast.
  8. #17

    Totale Blockade ist

    Was totale Blockade in der Poilitik bedeutet haben wir auch in der Bundesrepublik erfahren. Der Bundesrat war zu Zeiten von Oskar Lafontaine bereits ein absoluter Neinsager, nicht um das Gemeinwohl zu wahren, sondern allein um dem politischen Gegner zu schaden. Genau diese Haltung zeichnet sich seit vergangenem Jahr erneut ab. Wir sollten nicht über die USA die Stirn runzeln, sondern vor der eigenen Tür kehren.
  9. #18

    Sollte ich lachen oder schreien?

    Mit fast keine Discussion wird die "Social Security" Steuer von 4% bis 6% erhöhen. Was passiert ist, in Bezug auf die oft genannte Anforderung, die Arbeiterklasse zu schützen? Das ist warum, ich schreie.
  10. #19

    US-Haushaltskrise

    Früher haben alle anderen Staaten der Welt die US-Kriege über deren Notenpresse bezahlen nmüssen. Wielange will die US-Regierung dieses Spiel durchhalten? Muß erst der Dollar durch die chinesische Währung abgelöst werden? So hoch war die unter Obama gestiegene Verschuldung der USA noch nie, wie soll es denn weitergehen? Noch eine Finanzkrise, weil die USA ihre Schulden nicht in den Griff bekommen? Das ist Giftkapitalismus ...