Netz-Stichworte des Jahres: Was man 2013 über das Internet wissen muss, um die Welt z

Ist Google wirklich böse? Kann der Druck der Börse Facebooks Fall herbeiführen? Warum ist die Piratenpartei nicht für das Internet, was die CSU für Bayern ist? Einige Einsichten und Anhaltspunkte zu bekannten Netztthemen fürs Jahr 2013.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-875246.html
  1. #1

    Das mitteleuropäische

    ...Verständnis von Privatsphäre lässt sich nicht halten?
    Auch wenn mir in diesem Zusammenhang von irgendwelchen Nerds gerne Naivität vorgeworfen wird: Es gibt keinen technischen oder gesellschaftlichen Zwang zur Aufgabe der Privatsphäre, auch wenn irgendwelche, kalifornischen Milchbubis und ein paar Piratenfollower dies behaupten. Entsprechendes erschließt sich mi auch nach fast 20Jahren im WWW nicht.
    Der Artikel bleibt, wie es so oft in diesem Zusammenhang, absolut vage- gem. dem Piratenmotto: "Wir machen es anders, wissen nicht wie und denken bestimmt nicht an die Konsequenzen- aber wir reden irgendwie drüber."

    Worum geht es den- etwa um chinesische Verhältnisse? Keiner kann es mir sagen....
  2. #2

    Metaphern sind Glückssache

    Zitat von lobo Beitrag anzeigen
    ... und damit politisch für Netzinhalte verantwortlich gemacht werden kann, ist das bereits in den Brunnen gefallene Kind ertrunken.
    Sascha Lobo: Was man 2013 über das Internet wissen muss - SPIEGEL ONLINE
    Wenn der Brunnen leer war, ist das unerheblich.
  3. #3

    Zitat von digitus7 Beitrag anzeigen
    ...egal wer aber an Apple Hardware hat dieser Klugscheißer noch nie gearbeitet von daher ist der Artikel unbedeutend und falsch
    Abgesehen davon, dass Ihre dumpfmützige Kritik sowieso schlechter zündet, als ein Böller in der Pfütze, ist es recht witzig, wie Sie Lobos Arbeitsgeräte verorten und das Sie noch zu besoffen sind vom gestern abend, um "Apple Nutzerprogramme" lesen zu können.

    Die sind nämlich Tatsache oft so, wie von Lobo beschrieben. Vor allem wenn's irgendwas mit Social oder Netz werden soll (Ping, MobileMe).
  4. #4

    Chapeau, lieber Sascha Lobo, ich finde äußerst präzise analysiert und definiert. Es war mir ein außerordentliches Vergnügen diese Kolumne zu lesen
  5. #5

    Danke für den Artikel

    Der Streit ums Urheberrecht im Internet wird 2013 zur allerseitigen Zufriedenheit aufgelöst werden.
    Am "Uhrheberrecht" sind neben Juristen vor allem Kaufleute beteiligt. Deren Uhren ticken komplett anders und werden mit Sicherheit nicht im Jahr 2013 entsorgt.
  6. #6

    Dicke Backen

    Leere Phrasen. Was möchte uns der Author damit sagen? Z.B.: "deren Grenzen von zwei Faktoren bestimmt werden: mangelnde Genialität im Bereich sozialer Medien und politische Macht!" -- boah, bitte.

    Ich habe mich schon immer gefragt, was den Author auszeichnet und wo seine Kernkompetenz liegt. Regelmäßig sinn freie Artikel und Blogs. Reinste Selbstdarstellung durch kommunikativ hübsch aneinandergereihte Phrasen.

    Hab mir Mühe gegeben, aber bei "Apple" musste ich aufhören. Hoffe nur, dass ich nie mit einem so grandios visionären Denker zusammenarbeiten muss. Für höhere Management Beratung aber sicher sehr geeignet. Hans Dampf in allen Gassen.

    Frohes neues Jahr.
  7. #7

    "Dysfunktionalität"...

    Zitat von digitus7 Beitrag anzeigen
    ...egal wer aber an Apple Hardware hat dieser Klugscheißer noch nie gearbeitet von daher ist der Artikel unbedeutend und falsch
    Fast: Wie kann man nur einen so spektakulären Fehlgriff tun, wie Lobo es hier demonstriert. Das kann nur bedeuten: Er ist ein Nerd, und die sind meistens Open Source affin und applefeindlich, bei vielen hat sich das zu einer Art Allergie, die schon ideologisch ausartet, verfestigt. Das allein wäre noch nicht schlimm, aber wenn man das Apple-Nutzererlebnis noch nie hatte, was offenbar der Fall ist, kann man zum Thema "Apple-Anwendungen" einfach nichts Relevantes sagen.

    Die anderen Thesen sind zumindest bedenkenswert oder stimmen sogar.
  8. #8

    Apple und die Masse

    Zitat von digitus7 Beitrag anzeigen
    ...egal wer aber an Apple Hardware hat dieser Klugscheißer noch nie gearbeitet von daher ist der Artikel unbedeutend und falsch
    Apple zielt auf technisch unbedarfte Kunden, die auf unkomplizierte Unterhaltung stehen, ohne etwas dafür lernen zu müssen. Mithin die deutliche Mehrheit der Konsumenten.
    Das sieht man an den quietschbunten Oberflächen, die man ohne groß nachzudenken mit dem Finger bedienen kann. Das schafft jeder Vierjährige. Das Bedienkonzept ist natürlich genial, aber eben auch nicht anspruchsvoll und fordert die intellektuellen Fähigkeiten des Benutzers nicht.
    Vielleicht ist dann das genial, was die Benutzer damit anstellen? Nun, Apples erfolgreichste Software itunes ist im Grunde eine Sortiermaschine für MP3s und Videos. Und nicht umsonst wird immer auf das tolle Retina-Display von Apple-Geräten hingewiesen, mit dem man schön den ganzen Tag lang Videos und Bilder anschauen kann.
    Microsoft springt gerade mit Windows 8 auf diesen Zug auf. MS wird damit auf Dauer zu einer härteren Konkurrenz als Samsung oder Google, glaube ich.
  9. #9

    Privatsphäre nicht haltbar?

    Zitat von michaelkaloff Beitrag anzeigen
    ...Verständnis von Privatsphäre lässt sich nicht halten?
    Auch wenn mir in diesem Zusammenhang von irgendwelchen Nerds gerne Naivität vorgeworfen wird: Es gibt keinen technischen oder gesellschaftlichen Zwang zur Aufgabe der Privatsphäre, auch wenn irgendwelche, kalifornischen Milchbubis und ein paar Piratenfollower dies behaupten. ...
    Genau dieser Satz fiel mit auch am meisten auf.
    Natürlich ist die Privatsphäre (zu 98% jedenfalls) haltbar.
    Man muss nur nicht den ganzen Schrott mitmachen, der da angeboten wird. Auf die asozialen Netzwerke kann man locker verzichten, auf Cloud und all den verwandten Kram sowieso. Und man büsst dabei kein bisschen Lebensqualität ein - im Gegenteil.

    Man muss das Internet einfach nur so nutzen, wie es mal gedacht war: Als Medium zum Daten- und Informationsaustausch und nicht als Mittel zur Selbstdarstellung oder als Kommerz-Plattform.