Nach Kirchenräumung: Demonstranten besetzen Vatikan-Botschaft

Es geht ihnen um Solidarität mit illegalen Einwanderern, die um Aufenthaltsgenehmigungen kämpfen: Demonstranten haben vorübergehend die Botschaft des Vatikan in Paris besetzt. Zuvor hatte die Polizei eine Kirche in Lille geräumt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875269.html
  1. #1

    Wenn ...

    ... jeder der protestierenden Botschaftsbesetzer die Bürgschaft und die Verpflegung und die Unterbringung und die weiteren dauerhaften Kosten für nur einen Immigranten dauerhaft übernimmt, ist dasProblem doch dauerhaft gelöst. Aber wollen die das wirklich?
  2. #2

    Freizeit Christen

    Find ich PRIMA ! Wir leben im sog. >Christlichen Abendland
  3. #3

    mich wundert

    as die reichen Gesellschaften nicht in der Lage sind Einwanderung zu verkraften, aber politisch und sozial instabile Länder in Afrika können hunderttausende Menschen aus den Nachbarländer aufnehmen. Ich denke hier zeigt sichdas wahre Problem:Neid , Angst und Hass.
  4. #4

    @ sagsowasoder nicht: das ist doch wohl nicht wahr

    Ich stimme Ihnen zu: Das Christentum ist uns irgendwie abhanden gekommen. Beten aber nicht Helfen. Mal eine Spende für das gute Gewissen, aber selbst einschränken? Ich denke, dass einige von den Botschaftsbesetzern durchaus bereit wären auf einiges zu verzichten, damit andere unter lebenswürdigen Umständen hier bleiben können. Alles, was ich nicht unbedingt für mein Leben brauche, geht an Mitmenschen weltweit und TIerschutz. Ich lebe bescheiden und ja :ICH BIN GLÜCKLICH; ZUFRIEDEN UND MIR FEHLT NICHTS ( obwohl ich die ganze neue Technik ode auch nur ein einfaches Handy nicht besitze und meine ersten wenigen Möbel mir völlig reichen).
  5. #5

    illegalen gleich als Kriminelle in

    einem Topf zu stecken, geht doch hier ganz klar zu weit! Viele versuchen hier eine Zukunft aufzubauen! Hätten wir ihre Länder nicht ausgebeutet und sie sogar nicht bekriegt, dann müssten sie hier nicht kommen! Aber wir beuten diese Länder lieber weiter aus anstatt denen wirtschaftlich zu helfen, um so das leiden zu beenden! Diese Angelegenheit hat immer zwei Seiten einer Medaille
  6. #6

    Und

    Zitat von tjivi Beitrag anzeigen
    Ich stimme Ihnen zu: Das Christentum ist uns irgendwie abhanden gekommen. Beten aber nicht Helfen. Mal eine Spende für das gute Gewissen, aber selbst einschränken? Ich denke, dass einige von den Botschaftsbesetzern durchaus bereit wären auf einiges zu verzichten, damit andere unter lebenswürdigen Umständen hier bleiben können. Alles, was ich nicht unbedingt für mein Leben brauche, geht an Mitmenschen weltweit und TIerschutz. Ich lebe bescheiden und ja :ICH BIN GLÜCKLICH; ZUFRIEDEN UND MIR FEHLT NICHTS ( obwohl ich die ganze neue Technik ode auch nur ein einfaches Handy nicht besitze und meine ersten wenigen Möbel mir völlig reichen).
    trotzdem sind es nicht Menschen wie Sie, die der Welt wirklich helfen könnten. Einfach nur spartanisch zu leben ist die bequemste Art sein Gewissen zu beruhigen.
  7. #7

    Hören

    Zitat von anonym187 Beitrag anzeigen
    einem Topf zu stecken, geht doch hier ganz klar zu weit! Viele versuchen hier eine Zukunft aufzubauen! Hätten wir ihre Länder nicht ausgebeutet und sie sogar nicht bekriegt, dann müssten sie hier nicht kommen! Aber wir beuten diese Länder lieber weiter aus anstatt denen wirtschaftlich zu helfen, um so das leiden zu beenden! Diese Angelegenheit hat immer zwei Seiten einer Medaille
    Sie auf, mir kommen die Tränen.
    Schon mal daran gedacht, dass es einfach Pech war, in bestimmten Regionen dieser Welt geboren worden zu sein?
    Es gibt Regionen, die geben einfach nicht mehr her als nur zu leben um zu überleben.
    Jahrhunderte hat das diese Menschen selbst nicht gestört, waren sogar glücklich.
    Erst als es möglich wurde, sich durch moderne Technik Bilder unserer sog. Wohlfahrtsgesellschaften anzuschauen, wurden Begehrlichkeiten geweckt.
    Und noch etwas: diese Menschen stellen doch sehr oft selbst fest, dass sie durch Religion und jahrtausende erlebte Tradition gar nicht glücklich werden in westlichen Gesellschaften.
    Andersherum gelingt das auch nur einigen Individualisten.
  8. #8

    @anonym178 und mallorcafan

    Sie nennen das Problem beim Namen.

    Und Sie, mallorcofan, nennen es die bequemste Art, sein Gewissen zu beruhigen. Ich muss mein Gewissen nicht beruhigen und ob es bequem ist, so zu leben, können Sie gerne mal ausprobieren. Erstens arbeite ich in der Regel 10 Stunden täglich in meinem Traumberuf, der nicht reich macht. Dafür habe ich den akademischen Beruf, weil ich die Werte nicht mehr vertreten konnte, aufgegeben.
    Wie bequem ist es, wenn man neue Menschen kennenlernt, sie einlädt und in ihre verständnislosen, fragenden Gesichter sieht? Ich erkläre dann , warum ich so leben will. Darüber habe ich ECHTE FREUNDE kennengelernt. Und das ist wichtig im Leben. Viele haben sich aber auch abgewendet. Die vermisse ich nicht.
  9. #9

    "Es gibt Regionen, die geben einfach nicht mehr her als nur zu leben um zu überleben. " - @mallorcafan: Die Armut der Menschen dort liegt eher an einer korrupten Regierung oder sonstwas sonst wären diese Regionen nie besiedelt worden. Armut kann einfach kein Kriterium für die Aufnahme sein.