Briefmarken-Designerin: Kunst zum Ablecken

dapdSie sind klein, schmecken fies und werden ab 1. Januar drei Cent teurer. Trotzdem ist die Gestaltung von Briefmarken attraktiv, Grafiker reißen sich darum. Denn wer erreicht mit seinen Werken schon eine 100-Millionen-Auflage? Barbara Dimanski hat bereits 17 Marken entworfen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-874790.html
  1. #1

    Lebenshilfe-Briefmarke

    Das Motiv auf der Briefmarke ist eindeutig einem Künstler / einer Künstlerin zuzuordnen, der / die in einer Künstlergruppe der Lebenshilfe Mitglied ist.
    Eindeutig ein Bruch des Urheberrechts, vollzogen von Barbara Dimanski, die sich mit fremden Federn (fremder Kunst) schmückt und hierbei auch noch fürstlich entlohnt wird.
    Da bei der Lebenshilfe offensichtlich keine richtigen Advokaten arbeiten, die für die behinderte Künstlerin ihre Verwerungsrechte einklagt, geht die Barbara Dimanski offensichtlich weiter, bis ans Ende ihrer Tage, straffrei durchs Leben.
  2. #2

    Zitat von Aase Beitrag anzeigen
    Das Motiv auf der Briefmarke ist eindeutig einem Künstler / einer Künstlerin zuzuordnen, der / die in einer Künstlergruppe der Lebenshilfe Mitglied ist.
    Und? WISSEN Sie das oder VERMUTEN Sie bloß? Warum die Geschlechtsneutralität?

    Zitat von Aase Beitrag anzeigen
    Eindeutig ein Bruch des Urheberrechts, vollzogen von Barbara Dimanski, die sich mit fremden Federn (fremder Kunst) schmückt und hierbei auch noch fürstlich entlohnt wird.
    Woher wissen Sie a) daß kein Nutzungsrecht vereinbart wurde und b) Frau Dimanski "fürstlich entlohnt" wird? Gemessen an der Auflage ist der Lohn für eine solche Arbeit mitnichten als "fürstlich" zu bezeichnen. Glauben Sie mir, ich verdiene mit dem Kram meine Brötchen! ^^

    Zitat von Aase Beitrag anzeigen
    Da bei der Lebenshilfe offensichtlich keine richtigen Advokaten arbeiten, die für die behinderte Künstlerin ihre Verwerungsrechte einklagt, geht die Barbara Dimanski offensichtlich weiter, bis ans Ende ihrer Tage, straffrei durchs Leben.
    ...und was Sie mit diesem Stasi-Jargon à la "die Barbara Dimanski" sagen wollen, erschließt sich mir auch nicht so recht...
  3. #3

    Zitat von Aase Beitrag anzeigen
    Das Motiv auf der Briefmarke ist eindeutig einem Künstler / einer Künstlerin zuzuordnen, der / die in einer Künstlergruppe der Lebenshilfe Mitglied ist.
    Eindeutig ein Bruch des Urheberrechts, vollzogen von Barbara Dimanski, die sich mit fremden Federn (fremder Kunst) schmückt und hierbei auch noch fürstlich entlohnt wird.
    Da bei der Lebenshilfe offensichtlich keine richtigen Advokaten arbeiten, die für die behinderte Künstlerin ihre Verwerungsrechte einklagt, geht die Barbara Dimanski offensichtlich weiter, bis ans Ende ihrer Tage, straffrei durchs Leben.
    Da scheint allerdings die Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. anderer Meinung zu sein:

    sondermarke - Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. - Der Selbsthilfeverband für Menschen mit geistiger Behinderung
  4. #4

    Zitat von Aase Beitrag anzeigen
    Das Motiv auf der Briefmarke ist eindeutig einem Künstler / einer Künstlerin zuzuordnen, der / die in einer Künstlergruppe der Lebenshilfe Mitglied ist.
    Eindeutig ein Bruch des Urheberrechts, vollzogen von Barbara Dimanski, die sich mit fremden Federn.....
    Erst pompös geschlechtsneutral, dann "behinderte Künstlerin".
    Sie sind jedenfalls auch nicht der ideale Advokat.
  5. #5

    Lebenshilfe-Briefmarke

    Verehrter Aase, als ich der Einladung zur Gestaltung der Lebenshilfe-Marke folgte, habe ich mir sehr viele Gedanken gemacht: was ist eigentlich »Behinderung«? Wo liegen die Grenzen? Welches Leben verläuft denn »normal«? Hat nicht jeder irgend eine »Störung« und sollte man nicht j e d e s Leben trotz allem bejahen? Dann hab ich mich auf eigene Fragilität und Verletzbarkeit bezogen und das mit Pinsel und Farbe zum Ausdruck gebracht. Ist doch erstaunlich, wie viel Türen man sich und anderen öffnen kann.
    Gestern hab ich schon einmal versucht, einen Kommentar abzusenden. Ich fand das hier zum ersten Mal angebracht. Er verschwand dann leider irgendwo im Netz…
  6. #6

    Kein Hinweis auf die Künstlerin / auf den Künstler

    Zitat homepage Bundesverband Lebenshilfe: "...Dem Jubiläum widmet das Bundesministerium der Finanzen im November 2008 eine Sonderbriefmarke. ..." Ich lese in dem Text kein Wort, wie die Künstlerin heißt. Das Urheberrecht, das Bild betreffend, wird auf diese Weise nicht gewahrt; im Gegenteil die Künstlerin / der Künstler werden ohne Namen gelassen, ja, nicht einmal namenlos erwähnt.
  7. #7

    Korrektur:

    Also hat Dimanski die Marke gestaltet. Meine Frage lautet deshalb:
    Weshalb wurde nicht einer Künstlerin / einem Künstler der Lebenshilfe der Vorrang gegeben; weshalb malt Dimanski wie eine Künstlerin / wie ein Künstler der Lebenshilfe?
  8. #8

    @aase

    Vermutlich hat sich niemand von der Lebenshilfe mit Lebenslauf und Arbeitsproben beim Kunstbeirat beworben. Wenn Sie sich die Mühe machten, den Artikel gründlich zu lesen, könnten Sie darin diese Information finden.
    Zu Ihrer zweiten Frage: vielleicht, weil sie es kann? Mir wäre im Übrigen unbekannt, dass die Lebenshilfe ein Patent auf einen bestimmten Malstil hält.
  9. #9

    @bdimanski

    Danke! Mir gefallen Ihre Marken :-)