Protest gegen Einschnitte: U-Bahnen in Athen an Neujahr lahmgelegt

Das neue Jahr in Griechenland beginnt mit Streiks: Die U-Bahn-Fahrer unterbrechen ihre Arbeit für 24 Stunden. Der Protest gilt neuen Kürzungen bei den Einkommen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-875260.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das neue Jahr in Griechenland beginnt mit Streiks: Die U-Bahn-Fahrer unterbrechen ihre Arbeit für 24 Stunden. Der Protest gilt neuen Kürzungen bei den Einkommen.

    Athen: U-Bahn-Fahrer streiken an Neujahr - SPIEGEL ONLINE
    Protestieren die auch für einen Austritt Griechenlands aus dem Euro und damit für ein Ende des Lenbens auf Kosten von Steuerzahlern anderer Länder?
  2. #2

    Erstaunlich,dass keine Griechen dagegen auf die Strasse gehen, dass einige ihrer Landsleute Steuern hinterziehen und ihre Vermögenswerte in andere Länder transferieren und sich so dem Gemeinwesen entziehen....
  3. #3

    In der Tat ein interessantes Phänomen

    Zitat von bertescalade Beitrag anzeigen
    Erstaunlich,dass keine Griechen dagegen auf die Strasse gehen, dass einige ihrer Landsleute Steuern hinterziehen und ihre Vermögenswerte in andere Länder transferieren und sich so dem Gemeinwesen entziehen....
    Mich erstaunt auch dass in Europa nimand dagegen demonstriert, dass internationale Konzerne in Europa wenn überhaupt, dann so gut wie keine Steuern zahlen, während alle anderen, seien es mittelständische Unternehmer, die in den selben Branchen tätig sind, oder Arbeitnehmer die knapp über dem Sozialhilfeniiveau verdienen, verhältnismäßig viel Steuern zahlen müssen und quasi für diese Absahner mitbezahlen müssen.
    Man könnte zu der Meinung gelangen, dass wenn überhaupt, dann gegen die Symptome demonstriert wird, aber keinesfalls gegen die Ursachen.
  4. #4

    Zitat von bertescalade Beitrag anzeigen
    Erstaunlich,dass keine Griechen dagegen auf die Strasse gehen, dass einige ihrer Landsleute Steuern hinterziehen und ihre Vermögenswerte in andere Länder transferieren und sich so dem Gemeinwesen entziehen....
    Es sind 50% der Griechen, die laut Statistik Steuern hinterziehen, Tendenz steigend. Nicht "einige".
  5. #5

    Zitat von carranza Beitrag anzeigen
    Mich erstaunt auch dass in Europa nimand dagegen demonstriert, dass internationale Konzerne in Europa wenn überhaupt, dann so gut wie keine Steuern zahlen, während alle anderen, seien es mittelständische Unternehmer, die in den selben Branchen tätig sind, oder Arbeitnehmer die knapp über dem Sozialhilfeniiveau verdienen, verhältnismäßig viel Steuern zahlen müssen und quasi für diese Absahner mitbezahlen müssen.
    Man könnte zu der Meinung gelangen, dass wenn überhaupt, dann gegen die Symptome demonstriert wird, aber keinesfalls gegen die Ursachen.
    Was ich mich in diesem Zusammenhang immer mehr frage: Warum gibt es in der EU keine einzige Partei, die länderübergreifend in jedem Land das selbe Parteiprogramm anbietet und sich überall zur Wahl stellt?
    Die Probleme die ein EU-Land hat, wird über kurz oder lang jedes andere EU-Land ebenfalls in dem selben Maße bekommen. Wieso also nicht gemeinsam daran arbeiten?
  6. #6

    Zitat von anon11 Beitrag anzeigen
    Protestieren die auch für einen Austritt Griechenlands aus dem Euro und damit für ein Ende des Lenbens auf Kosten von Steuerzahlern anderer Länder?
    "Die" Griechen (man sollte schon unterscheiden zwischen grinsendem Fettsack auf 30 Meter-Yacht und ner armen Putzfrau) brauchen nicht für den Austritt zu demonstrieren, damit Steuerzahler anderer Länder nicht mehr ihr ausschweifendes Leben finanzieren, sondern sie könnten für den Austritt demonstrieren, damit ihre Bodenschätze nicht bald von fremden Banken und Konzernen am griechischen Volk vorbei ausgebeutet werden. Nur, das wird die EU verhindern. Es ist, war und wird immer eine Frage der Klasse sein, nicht der Nationalität. Reiche waren immer schon Sozialisten, die Armen hingegen meistens blöd. Vielleicht liegt hier sogar ein tieferer Zusammenhang vor?
    Übrigens zahlen Griechische Arbeitnehmer auch pünktlich ihre Steuern, sie werden halt nur in Zukunft keine Leistung mehr vom Staat dafür erwarten können. Immerhin kriegen Sie (sic) dafür auch ihre 3,2195% Zinsen auf ihr Guthaben (ab 1000 € Einlage, beschränkt auf höchstens 5000 € und nur in den ersten 24 Monaten, danach wieder 1,25 %, das alles natürlich garantiert)
  7. #7

    optional

    Elstat ist die griechische Statistikbehörde. Glaubt ein Mensch hier im Forum, daß die von dieser Behörde je veröffentlichten Daten stimmen, sicher sind sie jedesmal manipuliert. Sonst wäre das griechische Statistikamt die einzige Behörde, die tatsächlich arbeitet und funktioniert.
  8. #8

    Steuern hinterziehen auf laengere Zeit

    kann man nur, wenn die Beamtenschaft mitmacht.
    Ausserdem: Wir fahren Rad - sind die Griechen zu fein dazu?
  9. #9

    Na und?

    Laufen ist gesund.