Überraschende Neujahrsansprache: Kim fordert "radikalen Wechsel" in Nordkorea

AFPNordkoreas Machthaber sorgt für die erste politische Überraschung 2013. Kim Jong Un hat in einer Fernsehansprache grundsätzliche Veränderungen angekündigt. Die Feindschaft mit Südkorea solle beendet und der Lebensstandard des darbenden Volkes deutlich verbessert werden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875259.html
  1. #1

    Nur 1 Möglichkeit....

    Er ist vermutlich so pleite, dass das Land endgültig am Ende ist und jetzt wird versucht mit warmen Worten die ausl. Hilfen wieder anzukurbeln. Dazu kommt der gescheiterte Satellit. Und Kims Version von Wiedervereinigung ist sicherlich eine andere als die der Südkoreaner.
  2. #2

    ===

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nordkoreas Machthaber sorgt für die erste politische Überraschung 2013. Kim Jong Un hat in einer Fernsehansprache grundsätzliche Veränderungen angekündigt. Die Feindschaft mit Südkorea solle beendet und der Lebensstandard des darbenden Volkes deutlich verbessert werden.

    Nordkorea: Kim Jong Un kündigt radikalen Wechsel in Politik an - SPIEGEL ONLINE
    "Zugleich sendete Kim ein widersprüchliches Signal, als er betonte, es sei für Nordkorea nötig, bessere Waffen zu entwickeln und die militärische Stärke weiter auszubauen."

    Richtig! Länder, die Frieden verkünden aber ständig bessere Waffen entwickeln und (im Unterschied zu Nordkorea) mitunter sogar in anderen Staaten einsetzen bzw. einsetzen lassen, senden in der Tat widersprüchliche Signale. Also auch wir und unsere Verbündeten.
  3. #3

    Neues Jahr neue Ziele?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nordkoreas Machthaber sorgt für die erste politische Überraschung 2013. Kim Jong Un hat in einer Fernsehansprache grundsätzliche Veränderungen angekündigt. Die Feindschaft mit Südkorea solle beendet und der Lebensstandard des darbenden Volkes deutlich verbessert werden.

    Nordkorea: Kim Jong Un kündigt radikalen Wechsel in Politik an - SPIEGEL ONLINE
    Es wäre den Menschen in Nordkorea zu wünschen das auch sie mal bei ihrer Führung eine Wertschätzung erfahren könnten und dass sie mal in einer besseren Zukunft schauen mögen, nur wie?
    Ich will ja nicht immer gleich alles in Abrede stellen, aber der Glaube an einer positiven Veränderung fehlt mir, so sollte man eben die Hoffnung nie aufgeben.
    Aber in solchen Staaten ist doch wohl der Wunsch zu oft das Einzigste was kommen könnte.
    HR
  4. #4

    Waer doch schoen...

    ...wenns mal wirklich stimmen wuerde und es positiv waere was die Kim's der Welt zu sagen haben. Vieleicht ist er ja wirklich ein bissl mehr weltoffen. (Mein Gott, immer diese Optimisten, was?)
  5. #5

    tg923 2 Möglichkeiten

    Kurz vor der totalen Pleite oder Ablenkung vom
    Rüstungsvorhaben.
  6. #6

    An einer....

    Zitat von tg923 Beitrag anzeigen
    Er ist vermutlich so pleite, dass das Land endgültig am Ende ist und jetzt wird versucht mit warmen Worten die ausl. Hilfen wieder anzukurbeln. Dazu kommt der gescheiterte Satellit. Und Kims Version von Wiedervereinigung ist sicherlich eine andere als die der Südkoreaner.
    ...schnellen Wiedervereinigung sind weder Nord noch Sued Korea interessiert.
    Nord Korea befindet sich in einem Zustand der absoluten Armut und ein Aufbau des Landes wuerde den Sueden einen grossen Teil des erreichten Wohlstands kosten...selbst wenn man das noch gut installierte System der Machthaber im Norden ausser Acht laesst....eine Wiedervereinigung a la Deutschland wuerde Sued Korea in die Pleite treiben...deshalb sind die Worte Kims entweder das was Sie andeuten, naemlich heisse Luft um Importe und Hilfen zu generieren...oder aber er hat seine Macht so weit gefestigt um einen langsamen Schwenk in Richtung chinesisches Modell auf den Weg zu bringen. Das das Jahrzehnte dauert kann man zur Zeit in Vietnam erkennen, die genau diesen Weg gehen aber eben noch Jahrzehnte brauchen werden um in die Naehe des chinesischen Standards zu kommen.
    Wenn Nord Korea sich langsam oeffnet...wirtschaftlich erstmal, nicht politisch...die bloedsinnigen Atom und Raketenversuche stoppt...die weder strategisch noch politisch auch nur irgendwas bringen...dann kann eine Veraenderung ins Haus stehen...vermutlich ist die Schmerzgrenze der Nord Koreaner trotz permanenter Propaganda schon lange ueberschritten....es bleibt zu hoffen, dass Kim im gegensatz zu seinen Vorvaetern ein wenig gesunden Menschenverstand besitzt und auch die Macht hat diesen umzusetzen...letzlich wissen wir alle viel zu wenig von den tatsaechlichen Machtstrukturen im Land um darueber ein Urteil zu faellen....
  7. #7

    Wann ist in N.-Korea eigentlich

    der 1. April ?
    Den Menschen dort ist jede Vderbesserung ihres Daseins von Herzen zu wünschen, wenn jedoch auch die Soldaten eines Tages ausreichend zu essen bekommen, werden sie ihr Gewehr und Marschgepäck tatsächlich auch weiter als 4-5 Km tragen können....! Auch 'ne Art von Aufrüstung/Kampfwertsteigerung.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nordkoreas Machthaber sorgt für die erste politische Überraschung 2013. Kim Jong Un hat in einer Fernsehansprache grundsätzliche Veränderungen angekündigt. Die Feindschaft mit Südkorea solle beendet und der Lebensstandard des darbenden Volkes deutlich verbessert werden.

    Nordkorea: Kim Jong Un kündigt radikalen Wechsel in Politik an - SPIEGEL ONLINE
    Das mit dem Hochrüsten verwundert nicht. Ich würde "uns" jedenfalls auch nicht trauen, immerhin propagieren wir Krieg selbst im kleinsten Handeln.

    Es wird interessant sein, wie die eigentlich überraschende Ankündigung aussieht. Deutschland war noch vor wenigen Jahrzehnten zig Mal schlimmer als NK. Geht man nach der Logik mancher Foristen hier, wäre Deutschland niemals in der Lage gewesen, daran auch nur im Geringsten etwas zu ändern. Und klar, der Hang dazu ist immer noch da, aber bei weitem nicht so dominant, wie viele z.B. hier bei NK tun. Auch dort leben Menschen und Menschen können sich durchaus ändern, wenn sie wollen.

    In einer Diktatur braucht es dazu nicht einmal sonderlich viele, wenn der Diktator damit beginnt, kann das sogar ziemlich schnell gehen.

    Es bleibt abzuwarten.
  9. #9

    Schade, dass solch ein Artikel im neuen Jahr gleich mit so viel Pessimismus kommentiert werden muss.

    Ich hoffe, dass Un es mit seiner Ansprache ernst meint und damit nach Burma/Myanmar ein weiteres militarisiertes Armenhaus sich öffnet und ein Teil der Weltgemeinschaft wird. Der Bevölkerung und der regionalen Stabilität wäre es zu wünschen. Dass dieser Weg auch von außen unterstützt werden würde wäre nur richtig und gut. Dass der wirtschaftlichen Öffnung die politische früher oder später folgen muss, zeigt die Geschichte!

    In diesem Sinne ein hoffnungsvolles: Frohes Neues Jahr, Nordkorea!?