Schwaben wehren sich gegen Thierse-Angriff

Nimm das, Thierse! Nachdem der Bundestagsvizepräsident über zugezogene Schwaben in Berlin gelästert hat, folgt jetzt die Reaktion aus dem Südwesten. Ohne das Geld aus Baden-Württemberg sähe die Bundeshauptstadt alt aus, wetterte etwa EU-Kommissar Günther Oettinger.
  1. #10

    Wie war das mit Multikulti?

    Ich glaube den Berlinern fehlt es an der Willkommenskultur! ;-)
  2. #11

    Nur Mut!

    Zitat von mai_gloeckchen Beitrag anzeigen
    Kaum ist Berlin schon wieder ein paar Jahre Hauptstadt, tragen sie die Nasen ganz weit oben. Wir Südländer sollten doch nun endlich klug geworden sein. Laßt uns den Südstaat gründen!
    Am besten mit Bayern + Südtirol und so. Und dann wählt einen König, daran habt ihr da im Süden ziemlich Nachholbedarf!
  3. #12

    optional

    Als Bundestagsvize ist Thierse nicht mehr tragbar.

    Falls wider Erwarten der Posten des BundesInnenRassisten eingerichtet wird, kann er sich ja darauf mit guten Chancen bewerben.
  4. #13

    Ohne Baden-Württemberg, Bayern und die Hessen -
    kannste diese Republik vergessen!
  5. #14

    Ich weiß nicht, wie nennt man das was Herr Thierse da macht?

    Föderalrassismus? :-)

    Das witzige ist ja, dass der gleiche Mann sofort auf die Barrikaden geht, wenn sich irgend ein Rechtspopulist darüber aufregt, dass es zu wenig Bratwurststände und zu viele Dönerbuden in Deutschland gibt. ... Aber in Berlin den Dialekt einfordern. Das passt irgendwie nicht zusammen.
  6. #15

    Zitat von Moliugas Beitrag anzeigen
    Schwaben hat- Glück für sie- sämtliche Industrie und sehr sehr viel Ostdeutsche mussten nach der Wende nach Südwesten auswandern, da unsere Industrie um den Wohlstand des Westens zu retten und weiter anzukurbeln mir nichts dir nichts abgewickelt wurde. Und dafür muss man sich noch Undank vorwerfen lassen? ;-)
    Das ist ja noch klassische sozialistische Dialektik, dass ich das noch erleben darf. Vielen Dank, der Sylvesterabend ist gerettet! Das Problem an so einem Blödsinn ist allerdings eher dass Sie tatsächlich auch noch glauben was Sie da von sich geben und vermutlich nicht mal alleine sind.
  7. #16

    Veränderung Prenzlauer Berg

    Anscheinend wurden hier eben >20 Seiten Diskussion gelöscht... das verstehe wer will

    Zitat von spreewonne Beitrag anzeigen
    I[...]Mit Rassismus oder braunem Gedankengut hat die Äußerung nichts zu tun, sondern es ist lediglich seine Empfindung, wie sich das Umfeld im Prenzlauer Berg verändert hat in den letzten Jahren. [...]Fakt ist, dass ich mich als Prenzlauer Berger in meinem Viertel nicht mehr heimisch fühle (nein, ich war nicht bei der Stasi und kein IM, da noch zu jung). Alles was Berlin ausmacht, geht langsam verloren und einen Teil tragen dazu die Zugezogenen bei, ob es nun Schwaben sind oder aus welchen Teilen der Republik auch immer. Warum muss der beliebte Wochenmarkt am Kollwitzplatz umziehen? Das ging Jahre ohne Probleme bis eine Anwohnerin klagte wegen dem Lärm. [...] Sind wir nach Schwaben gezogen? [...]Warum muss man denn ausgerechnet dorthin ziehen, wo Berlin feiert und so das kaputt machen, was die Stadt ausgemacht hat? Bald sind wir genauso langweilig wie andere Städte in Deutschland, wenn das so weitergeht. [...]
    Ähm... sowas nennt man auch ein klassisches Eigentor...

    Die Dame, die sich für eine Verlegung des Markts am Kollwitzplatz eingesetzt hat, war eine ganz Alteingesessene. Das hatte m.W. gar nicht mit Zuwanderern (welcher Art auch immer) zu tun. Und Herr Thierse selbst hat sich bei dem Thema auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Lesen Sie es mal nach.

    Mal ganz davon abgesehen, welchen geschichtlichen Zustand des Prenzlauer Bergs hätten Sie denn gerne als unabänderlichen Stillstand festgezurrt? Den direkt nach der Wende? Alles grau, der Putz bröckelt... es dürfte klar sein, dass sich der Stadtteil ganz schön gemacht hat seit der Wiedervereinigung, und das übrigens mit fremdem Geld und dem unternehmerischem Risiko anderer. Eine solche Einstellung zeigt übrigens auch die oben angesprochene Dame: die will sich auch nicht irgendeiner Veränderung anpassen!
  8. #17

    Franken -Herzog

    Zitat von chrimirk Beitrag anzeigen
    Am besten mit Bayern + Südtirol und so. Und dann wählt einen König, daran habt ihr da im Süden ziemlich Nachholbedarf!
    Wir Franken brauchen einen Franken - Herzog. Los von Bayern!
  9. #18

    Hessen und Vergessen

    Zitat von nurnochdiesergedanke Beitrag anzeigen
    Ohne Baden-Württemberg, Bayern und die Hessen -
    kannste diese Republik vergessen!
    Hessen und Vergessen. Der ist gut.
  10. #19

    ... nein, es sind nur die Schwaben!

    Im Gegensatz zu dem im Spiegel-Online Artikel über die Reaktion der Schwaben auf der von Wolfgang Thierse geäußerten Kritik an in Berlin wohnhaften Schwaben möchte ich darauf hinweisen, dass hier wirklich nur Schwaben gemeint sind!
    Es ist schon seit Jahrzehnten so, dass Schwaben - im Gegensatz zu anderen zugewanderten Westdeutschen - in Berlin Probleme haben von (uns) Berlinern akzeptiert zu werden. Sogar in der Hausbesetzerszene der 80er Jahre gab es über Schwaben das (berechtigte oder unberechtigte) Vorurteil, dass Schwaben laut schreiend Häuser besetzen und die Revolution ausrufen, dann aber, wenn es um die Arbeit der Instandsetzung eines Hauses geht, lieber schnell ihr Studium beenden und dann in der Heimat ihren Job bei Mercedes etc. antreten, anstatt sich irgendwie an handwerklicher Arbeit zu beteiligen. In meiner ehemaligen Stammkneipe stand auf dem Klo "Hier ist Schwaben-Ex ausgelegt".
    Schwaben scheinen mit ihrem für sie typischen Verhalten bei den Berlinern eine besondere Art von Ärger zu verursachen. Der Berliner im allgemeinen lächelt zwar auch mal über den Bayern, den Niedersachsen, denWestfalen, etc. aber all diese Westdeutschen waren immer willkommen. Nur bei den Schwaben gab es in Berlin schon immer - zumindest seit ich als älterer Berliner denken kann - ernst gemeinten Ärger.