Zugewanderte Mediziner: Kammerchef beklagt schlechtes Deutsch von Ärzten

CorbisDeutschland gehen die Ärzte aus, deshalb werden sie zunehmend aus dem Ausland rekrutiert. Doch jetzt beklagt der Präsident der Berliner Ärztekammer: Die Mediziner könnten oft kaum Deutsch - das Risiko für Patienten steige.

Klage über mangelhafte Deutschkenntnisse von Ärzten - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Kann ich nur bestätigen

    Ich wurde innerhalb von 2,5 Jahren dreimal stationär behandelt. Jedesmal war die russische Stationsärztin - sehr nett übrigens - mit von der Partie. Ihr Deutsch jedoch hat sich in 2,5 Jahren sage und schreibe nicht um einen Deut verbessert. Ich habe manchmal raten müssen was sie meint und zur Sicherheit sehr viel nachfragen müssen ...
  2. #2

    Eins geht nur

    Klinik-Chefs mit übervollen Taschen oder auskömmlich bezahlte Mitarbeiter.
  3. #3

    Endlich

    wird das Problem mal beim Namen genannt.Die mangelhaften Deutschkentnisse,sind ein Risiko für den Patienten.Ärzte aus anderen Ländern,werden schlechter bezahlt und dienen als Lohndrücker.Einen Arzt,mit dem man sich nicht verständigen kann,sollte man ablehnen und das gaaa..nz deutlich formulieren.Auch die Ausländerfeindlichkeits-Keule,würde ich ertragen,da mir mein Leben lieber ist,als die P.C.Es gibt auch schon Ärzte in "Leiharbeit",traurig aber wahr !
  4. #4

    sollen sie einfach

    den leuten links zu ihren krankheiten schicken. dann können die sich selbst informieren.
  5. #5

    Ja, stimmt ....

    meine alte Hausärztin hat ihre Praxis einem Mediziner russischer Herkunft vermacht. Da taucht dieses Problem der Sprache natürlich auch auf. Schön isses nicht für die Patienten...
  6. #6

    Das Deutsch ist nur das kleinere Problem

    Leider Wird die Wahrheit in den deutschen Krankenhäusern noch nicht wirklich beim Namen genannt: ja, die Leute können kein Deutsch. Ja, sie können aber auch keine medizinischen Dienstleistungen ausführen! Denn sie sind in einem Land approbiert indem man die Approbation unter ganz anderen Umständen bekommt! Und deshalb stirbt der eine oder andere Patient bei dem ein derartiger Arzt tätig ist. Das ist die Geschichte hinter der Geschichte. Vielleicht recherchiert ihr mal in diese Richtung.

    Die fachliche Ausbildung von Ärzten aus arabischen Ländern oder auch aus Rumänien entspricht nämlich in keinster Weise der der Deutschen. Aber unsere Ärztekammern erteilen diesen Ärzten anstandslos die deutsche Approbation.
  7. #7

    Was für ein Wunder! Dass man im Zuge des Geschrei nach ausländischen Fachkräften nicht daran gedacht hat, dass diese eventuell gar kein Deutsch können (woher auch?), grenzt entweder an Ignoranz oder Dummheit.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland gehen die Ärzte aus, deshalb werden sie zunehmend aus dem Ausland rekrutiert. Doch jetzt beklagt der Präsident der Berliner Ärztekammer: Die Mediziner könnten oft kaum Deutsch - das Risiko für Patienten steige.

    Klage über mangelhafte Deutschkenntnisse von Ärzten - SPIEGEL ONLINE
    Was sagt die Bundesregierung dazu?
    Wie schaffen die Ärzte aus DE in Skandinavien, England und Frankreich erfolgreich zu arbeiten? Müssen sie vorher einen Sprachkurs besuchen? Darüber muss man nachdenken. Oder, man bezahlt sie ordentlich, damit die deutsche Ärzte hier bleiben. Wer ist denn zuständig für die Bezahlung der Ärzte?
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland gehen die Ärzte aus, deshalb werden sie zunehmend aus dem Ausland rekrutiert. Doch jetzt beklagt der Präsident der Berliner Ärztekammer: Die Mediziner könnten oft kaum Deutsch - das Risiko für Patienten steige.
    Damit muss man leben. Wenn deutsche Ärzte zunehmend ins Ausland abwandern, weil sie dort bessere Arbeitsbedingungen haben und mehr verdienen, dann muss man halt die Lücken mit ausländischen Ärzten füllen, wo die Arbeitsbedingungen noch schlimmer sind als hier. Bei Ingenieuren und Naturwissenschaftlern ist es oft dasselbe Spiel. Die können ebanfalls im Ausland wesentlich mehr verdienen und viele, die nicht familiär oder örtlich gebunden sind, gehen dann halt einfach.

    Es gibt in Deutschland keinen Mangel an Fachkräften, sondern nur einen Mangel an billigen Fachkräften. Würde man die Leute richtig bezahlen, dann würden die meisten davon auch nicht ins Ausland gehen. Bei Ärzten, vor allem bei Klinikärzten, kommt dann noch die enorme Arbeitsbelastung dazu. 24- oder in Ausnahmefällen sogar 48-Stunden-Schichten sind nunmal nicht jedermanns Sache. Im Sinne der Patienten sind solche Dinge auch nicht. Ich will jedenfalls in der Notaufnahme nicht von einem Arzt behandelt werden, der seit 24 Stunden oder länger nicht geschlafen hat.