EU-Energiekommissar: Oettinger prophezeit Deutschland noch 40 Jahre Atomstrom

dapdDeutschland steigt aus der Atomenergie aus - und wird dennoch über Jahrzehnte Kernenergie beziehen, sagt Günther Oettinger. Der EU-Kommissar rechnet zudem mit steigenden Strompreisen in den kommenden fünf Jahren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-875196.html
  1. #10

    Der Strompreis ist nicht wichtig!

    Wichtig ist, daß wir die Welt retten und damit die Eisbären.
  2. #11

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland steigt aus der Atomenergie aus - und wird dennoch über Jahrzehnte Kernenergie beziehen, sagt Günther Oettinger. Der EU-Kommissar rechnet zudem mit steigenden Strompreisen in den kommenden fünf Jahren.

    Oettinger prophezeit Deutschland noch 40 Jahre Atomstrom - SPIEGEL ONLINE
    Was für eine Aussage. Im deutschen Stromnetz wird es Atomstrom geben, weil das europäische Ausland AKW betreibt.
    Herr Öttinger war ja schon immer als jemand bekannt, der wahre Worte gelassen ausspricht, auch ohne Sinn.
    So what?
    Es wird übrigens auch in den nächsten Jahrzehnten Kraftfahrzeuge mit Rechtslenkung auf deutschen Straßen geben, weil die im europäischen Ausland so gebaut werden.
  3. #12

    Kernfusion

    Man sollte die Kernfusion nicht mit der Kernenergie in einen Topf werfen. Auch wenns da beides mal um Kerne geht, so sind es doch zwei Paar Schuhe. Somit erzeugt man nur neue Blockadehaltungen bei der Bevölkerung. Schlimm genug, dass die Grünen dieses Reflex immer mit sich führen, es muß nicht auch noch wieder die Bevölkerung aufgetzt werden.
  4. #13

    Noch mindestens 40 Jahre Atomstrom?

    Oettinger, der sich auch schon für die sehr fragwürdigen Energiesparlampen einsetzte, muss es als "sehr kompetenter" EU-Industriekommissar schließlich genau wissen, wie die Energiepolitik für die nächsten vier Jahrzehnte aussehen wird.

    In Anlehnung an dessen berühmt-berüchtigste Stilblüte: "We are all sitting in one boat!! ;-)
  5. #14

    Langsam kommt mir die EU wie ein Gnadenhof für gescheiterte Politiker vor.
  6. #15

    optional

    Hat oettinger überhaupt ne ahnung davon was kernfusion ist?wenn diese technik mal so weit ist bleibt nicht nur den deutschen nix anderes übrig als diese technik zu umjubeln (leider sind wir noch weit entfernt davon)...
  7. #16

    Zitat von Dumb Bunny Beitrag anzeigen
    ..
    Wenn er allerdings von Kernfusion als Energiequelle spricht, warum nicht auch über Antimateriereaktoren? Der Mann scheint mir in Sachen Fantasietechnologie etwas zu eingeschränkt.
    er verfügt sicher über mehr informationen als sie-

    ausschliessen kann man aber einen plötzlichen grossen technischen fortschritt
    nie-

    glauben kann ich daran auch nicht so recht-
    warten wir mal ab,wie er darauf kommt
  8. #17

    vier weitere Jahrzehnte Atomstrom...

    den wir dann teuer aus dem Ausland zukaufen müssen. Schlechter kann man kaum regiert werden. Und verlogener auch nicht.

    Prinzipiell war ich immer für den Atomausstieg. Aber es sollte ein Ausstieg mit Verantwortung und Köpfchen sein, mit einem klaren Fahrplan über 2-4 Jahrzehnte, wobei die neuen Energiestrukturen parallel zum schrittweisen Ausstieg aufzbauen wären. Stattdessen erleben wir nur Dilettantismus und Hysterie. Die kleinen Leute, aber auch viele mittelständische Unternehmen werden dafür noch tief in die Tasche greifen müssen.

    Die einzigen, die einen derart hysterischen Ausstieg über die Bühne bringen, sind die Deutschen. Als ob sich Fukushima in Mitteleuropa ereignet hätte. Wir haben ja auch so oft Tsunamis und schwere Erdbeben hier. Das einzige was uns bleibt ist somit die moralische Überlegenheit. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.
  9. #18

    ...

    Zitat von mcbarby Beitrag anzeigen
    Die große Schweinerei besteht darin, dass die Großverbraucher, die Industrie, an den Kosten nicht beteiligt werden! In meinen Augen ein klarer Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes.
    Würden alle Energieverbraucher gleichermaßen zur Kasse gebeten, hätten wir nur einen geringen Anstieg der Kosten zu erwarten.
    Es bleibt zu hoffen, dass die Wähler diesen Sachverhalt bei der kommenden Bundestagswahl entsprechend würdigen.
    Dieser Sachverhalt wurde geschaffen, damit die Bürger aus Zorn über steigende Strompreise, die CDU wählen.
    Und ich bin mir sicher, das wird aufgehen.
  10. #19

    kein Anstieg

    Zitat von mcbarby Beitrag anzeigen
    Die große Schweinerei besteht darin, dass die Großverbraucher, die Industrie, an den Kosten nicht beteiligt werden! In meinen Augen ein klarer Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes.
    Würden alle Energieverbraucher gleichermaßen zur Kasse gebeten, hätten wir nur einen geringen Anstieg der Kosten zu erwarten.
    Es bleibt zu hoffen, dass die Wähler diesen Sachverhalt bei der kommenden Bundestagswahl entsprechend würdigen.
    Die gesamtvolkswirtschaftlich Kosten für elektrischen Strom sind 2011 genau so hoch gewesen wie 1991 gemessen am Bruttoinlandsprodukt, nämlich 2,5%. Ein Anstieg der Verbraucherpreise für Privatkunden hätten in den letzten 20 Jahren nicht sein müssen, wäre da nicht die Klientel von Schwarz-Geld zu bedienen (Hotels, Industrie, Golfplätze usw.).
    Der einzige Trost ist, dass die nächste Bundesregierung - egal ob Schwarz-Grün, Schwarz-Rot oder Rot-Grün - mit Sicherheit den sprachlichen und energiepolitischen Irrläufer aus Brüssel entfernen wird.