Zusatzkosten durch Mehrwertsteuer: Elbphilharmonie wird noch teurer als bisher bekann

dapdBei der Elbphilharmonie droht nach Informationen des SPIEGEL eine weitere Kostensteigerung. Der Grund mutet trivial an: Auf den gerade erst vereinbarten Festpreis muss noch die Umsatzsteuer aufgeschlagen werden. Es geht um Millionen von Euro.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-875167.html
  1. #10

    !!!

    ..."Die Elbphilharmonie wäre dann mehr als 600 Millionen Euro teuer...."

    ..."Als die Stadt im Jahr 2005 den Bau der Elbphilharmonie beschlossen hatte, war der Senat von Kosten in Höhe von 77 Millionen Euro ausgegangen...."

    Für ein Haus das niemand braucht...und kaum jemand wollte.

    Wie viele Schulen oder Straßen hätte man damit sanieren können ? Wie viele presiwerte Wohnungen hätte man bauen können ?

    Vielen Dank liebe Politik !

    Bei diesen Tarifen wäre es interessant einmal zu prüfen, wer welche "Provisionen" bekommen hat. "Aus Versehen" passieren solche Kostensteigerungen wohl kaum !

    Sieht eher danach aus, dass die Stadt (mal wieder) einer Plünderung "von innen" zum Opfer gefallen ist. Wenn diese Leute nur nicht immer so maßlos wären...
  2. #11

    optional

    Irgendwie hab ich ja den Verdacht das es vor 2020 nichts wird, und die Kosten noch steigen werden. Für ein ziemlich Hässliches Gebäude.
  3. #12

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei der Elbphilharmonie droht nach Informationen des SPIEGEL eine weitere Kostensteigerung. Der Grund mutet trivial an: Auf den gerade erst vereinbarten Festpreis muss noch die Umsatzsteuer aufgeschlagen werden. Es geht um Millionen von Euro.

    Elbphilharmonie wegen Mehrwertsteuer erneut um Millionen teurer - SPIEGEL ONLINE
    Höchste Zeit.
    Die letzte Meldung über Kostensteigerungen bei der Elbdisharmonie liegt bei Spiegel Online immerhin auch schon gut zwei Wochen zurück.
    Wer sich also Sorgen gemacht hat, die Zeit bis zur möglichen Fertigstellung des Baus könnte ohne neue Nachrichten über weitere Millionenkosten vergehen, kann nun beruhigt ins neue Jahr hineinfeiern.
    Und so gesehen ist das Geld ja nicht verloren.
    Besser, die Mehrwertsteuer-Millionen werden vom Bundesfinanzministerium wieder unter die Leute gebracht, als dass sie in irgendeiner Schatulle des Hamburger Finanzsenators verschimmeln…
  4. #13

    fordere neue Ausschreibung: Alles wieder Abreißen !

    Nur so kann den verantwortlichen Irren in der Politik das Handwerk gelegt werden. So viele Projekte werden zum Grab der Steuergelder, es muss einmal ein Zeichen gesetzt werden!
  5. #14

    Mal dumm gefragt

    Gibt es eigentlich Bauaufträge nach dem Muster: Hier habt ihr die Pläne des Architekten, der Bauplatz sieht so aus und wir wollen nur legale Beschäftigungsverhältnisse: Jetzt unterbreitet uns verbindliche Kostenvoranschläge und wenn es dann teurer wird als von Euch (Baufirmen) veranschlagt, dann ist das eben Euer Schaden, ansonsten sehen wir uns bei der Schlüsselübergabe?
  6. #15

    Vorschlag zur Ungüte

    Macht doch nichts. Die paar Milliönchen machen wir doch auch noch flott locker. Wie wär's mit einer pauschalen Zwangsabgabe à la Rundfunkgebühren? Nach dem Motto "Jeder Haushaltungsvorstand könnte eventuell, theoretisch, potentiell ein Besucher der Elbphilharmonie sein"?
  7. #16

    premusikalisches Desaster

    In Anbetracht der Schwierigkeiten, die einem jeden Bankkunden gemacht werden und als Steuerzahler, kann ich nicht nachvollziehen, daß soviel Geld in ein Prestigeobjekt gepumpt wird. Statt Gelder für Sozialen Wohnungsbau, Schulentwicklung und Schuldentilgung zu vergeben, wird immer weiter Geld, daß Politiker nur verwalten sollen, verpulvert.
    Als Selbständiger würde ich dieses Projekt einstellen und die Ruine abreißen.
    Auch wenn es weh tut.
  8. #17

    Verantwortung?

    Und wer übernimmt nun die Verantwortung für dieses Finanzdesaster? Wohlgemerkt: hier wurden Millionen von Steuereuros versaut.
    Verantwortung bedeutet für mich auch, dass Verantwortliche auf allen Ebenen auch vor den Kadi geladen gehören
  9. #18

    kann man verstehen...

    Vermutlich war halt einfach kein Jurist bei der Vertragsgestaltung zugegen oder gerade auf dem Weg zum Konkurrenzprojekt BBI. Da kann das schonmal passieren. Tipp für´s nächste Mal: einfach auf der Rechnung mal ganz unten unter´m Strich gucken. Ja, das ist da, wo die schönen Nettobeträge dann auf einmal so hässlich gross werden, weil der Staat doch auch noch was davon abhaben will. Oder einfach vorher klar definieren, was denn nun eigentlich ein Pauschalpreis ist. Vielleicht könnte da ja mal jemand von der Reeperbahn beraten?! Aber das ist ja dann auch wieder die gute Nachricht: im Prinzip wird das Ganze jetzt also 19% günstiger, weil die Mwst dem Staat ja wieder zugute kommt, die er vorher an sich selbst zahlt. Mehr netto vom Brutto. So quasi. Ach was soll´s: ärgert Euch nicht liebe Hamburger - freut Euch lieber auf ein tolles neues 2013 mit jeder Menge neuer belustigenden Nachrichten über die Elbphilharmonie! Guten Rutsch!!
  10. #19

    realistisch betrachtet...

    .... werden die Baukosten letztlich kaum geringer als beim 10fache der ursprünglich veranschlagten Summe liegen, um es mal eher "positiv" zu formulieren.