SPIEGEL-Umfrage: Kraft hängt Steinbrück locker ab

DPAWenn es um die Beliebtheit geht, muss sich Peer Steinbrück seiner SPD-Kollegin Hannelore Kraft klar geschlagen geben. In der aktuellen SPIEGEL-Umfrage liegt die NRW-Landesmutter deutlich vor dem Kanzlerkandidaten. Einen großen Sprung machte Grünen-Politiker Jürgen Trittin.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-875174.html
  1. #1

    Wäre wohl auch die weit klügere Entscheidung gewesen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn es um die Beliebtheit geht, muss sich Peer Steinbrück seiner SPD-Kollegin Hannelore Kraft klar geschlagen geben. In der aktuellen SPIEGEL-Umfrage liegt die NRW-Landesmutter deutlich vor dem Kanzlerkandidaten. Einen großen Sprung machte Grünen-Politiker Jürgen Trittin.

    SPIEGEL-Umfrage: Kraft hängt Steinbrück locker ab - SPIEGEL ONLINE
    Aber in einer so stark konservativ-patriataisch geprägten Partei wie der SPD der letzten reaktionär-prägenden Jahre wäre diese Frau wohl gegen das Männertrio nur schwerlich durchzusetzen gewesen.
  2. #2

    Mutti unterbezahlt?

    Hat der Peer Angst, dass Mutti unterbezahlt ist und ihre Repräsentationskleidung 2x tragen muss?
    Der wird doch sowieso nicht Bundeskanzler nach den derzeitigen Umfrageergebnissen. Somit hätte er diese Fettwaschschüssel ausnahmsweise mal auslassen können.
  3. #3

    Aufgehoben ist nicht aufgeschoben

    Hannelore Kraft könnte der SPD jetzt als Kandidatin noch viele Prozentpunkte dazu bringen - und wäre dann verbrannt. Zu kurz ist sie jetzt Ministerpräsidentin von NRW und Angela Merkel noch zu beliebt. Die nächste Regierung wird höchstwahrscheinlich eine große Koalition werden, wo bei das mit "Groß" nicht so sicher ist. Die SPD kann sich auch zum FDP-Ersatz entwickeln. Mit Hannelore Kraft kämen so viele Stimmen zusammen, dass ein Ministerium mehr dabei herauskommt. Sinnvoller ist es aber, sie als die Kandidatin aufzubewahren, die Angela Merkel 2017 aus dem Kanzleramt verdrängt.
  4. #4

    kein Titel!

    Frau Kraft wäre natürlich immer die "logische" Kandidatin einer sPD gewesen, deren Parteiname kein Erikettenschwindel ist. Sie tut aber klug daran, sich derzeit von dieser Galeere fernzuhalten - sie ist dadurch, dass sie beim ersten Mal nur mit Unterstützung der LINKEN ins Amt gekommen ist und ihr Land zwei Jahre lang mit einer informellen Volksfront regiert hat, kontaminiert - sie würde ypsilantisert werden, medial und vor allem von der "Arbeitsgemeinschaft der Kapitalistenknechte und -mägde" in der eigenen Partei. Aber ihre Zeit wird kommen - wenn nämlich nach der Wahl ihre Partei schwarzrötelt, obwohl rot-grün-rot rechnerisch möglich wäre, und wenn sich dann die Zentrifugalkräfte in der sPD geltend machen.
  5. #5

    Egal wie ...

    Zitat von rainer_daeschler Beitrag anzeigen
    Hannelore Kraft könnte der SPD jetzt als Kandidatin noch viele Prozentpunkte dazu bringen - und wäre dann verbrannt. Zu kurz ist sie jetzt Ministerpräsidentin von NRW und Angela Merkel noch zu beliebt. Die nächste Regierung wird höchstwahrscheinlich eine große Koalition werden, wo bei das mit "Groß" nicht so sicher ist. Die SPD kann sich auch zum FDP-Ersatz entwickeln. Mit Hannelore Kraft kämen so viele Stimmen zusammen, dass ein Ministerium mehr dabei herauskommt. Sinnvoller ist es aber, sie als die Kandidatin aufzubewahren, die Angela Merkel 2017 aus dem Kanzleramt verdrängt.
    ... aber wiederum 4 Jahre Merkel empfände jedenfalls ich als Zumutung. Ihren Hang zum autokratischen Regierungsstil ohne Rücksicht auf andere muss man nicht immer wieder erneut belohnen. Ist einer lebendigen Demokratie ganz sicher nicht förderlich.
  6. #6

    Zu spät,

    Zitat von rainer_daeschler Beitrag anzeigen
    Hannelore Kraft könnte der SPD jetzt als Kandidatin noch viele Prozentpunkte dazu bringen ..... Sinnvoller ist es aber, sie als die Kandidatin aufzubewahren, die Angela Merkel 2017 aus dem Kanzleramt verdrängt.
    da hat Fr.Kraft ihr NRW schon zum finanziellem Kollaps geführt.
    Stellen Sie sich die Kümmerin Kraft mal auf einem G20-Gipfel vor.

    Erstaunlich für mich die hohe Zustimmung für Trittin, der 2005 die Mehrkosten der E-Wende auf max.1€/Jahr/Haushalt bezifferte.
    Man vergisst anscheinend schnell, welche Luschen was von sich gaben.
  7. #7

    Mir unverständlich....

    ...wie diese Landeselse auf derartige Werte kommt. Sie hat in der kurzen Zeit als Ministerpräsidentin gleich zwei Mal vom Landesverfassungsgericht bestätigt bekommen, dass sie es NICHT kann. Sie und ihr Finanzminister Walter was weiß ich sind nun wirklich an Inkompetenz nicht mehr zu überbieten.
  8. #8

    Harz-IV-Hochburg Kraft-Land

    Wie wir jüngstens nachlesen konnten, steigt im gelobten nordrheinwestfälischen Kraft-Land vor allem die Zahl der Harz-IV-Empfänger stark an, während sie im verhassten bayerischen Seehofer-Land stark sinkt. Ausser siegessicher in die Kamera zu grinsen und "beliebt zu sein" hat die Dame bislang noch nichts signifikantes auf die Reihe gebracht. Was qualifiziert so jemanden für die Führung unseres Landes?
  9. #9

    unser lieber Peer....

    ....sollte endlich mal überlegen, was in diesem Land falsch läuft...nicht der Bundeskanzler verdient gemessen an seiner Arbeit zu wenig, nein andere verdienen gemessen an deren Leistung zu viel. Mit diesen Äußerungen schafft es Peer Steinbrück immer wieder wie ein "kleiner dummer Junge" da zu stehen. Die Sozialdemokraten sollten sich lieber wieder auf ihre Grundwerte konzentrieren und dafür sorgen, das es in Deutschland wieder gerechter zugeht, das ein Familienvater und dessen Lebensgefährte/in in der Lage ist seine Familie zu ernähren und darüber hinaus in der Lage sind, es mit ehrlicher Arbeit zu einem gewissen Wohlstand zu bringen. Statt dessen haben die Sozialdemokraten, als diese an den Hebeln der Macht saßen, alles dafür getan den Niedriglohnsektor weiter auszubauen...woher glauben die SPD und die anderen Parteien kommt das Geld um horende Gehälter, an die Vorstände der besagten Firmen, zu zahlen. Schauen sie auf die Internetseite der Bundesagentur für Arbeit und sehen sie sich die schweinerei in der Jobbörse an....bei ca. 3/4 aller Arbeitsangegote handelt es sich um Zeitarbeitsangebote. Bei Aufnahme einer Tätigkeit in dieser Branche kann es ein ehrlich arbeitender Arbeitnehmer nicht zu Wohlstand bringen geschweige denn eine Familie ernähren....Die SPD ist in meinen Augen eine sterbende Partei und wenn diese ungerechtigkeit in diesem Land weitergeht wird es den anderen Parteien auch so ergehen, sobald es eine ernstzunehmende Alternative gibt. Leider haben auch die Piraten als Freizeit-und Spaßpartei ihre Chance vertan ernst genommen zu werden.