FDP-Vorsitz: Lindner will Rösler nicht beerben

dapdFührende Liberale haben Christian Lindner schon als neuen FDP-Vorsitzenden gehandelt, doch der lehnt ab: Nach SPIEGEL-Informationen will Lindner lieber in Nordrhein-Westfalen bleiben - und nicht den umstrittenen Philipp Rösler beerben, falls der zurücktreten sollte.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-875160.html
  1. #1

    wer glaubt das denn?

    herr lindner hat schon vieles gesagt und nicht eingehalten. ich bin fest davon überzeugt, er lässt sich nicht 2mal bitten. aber noch ist herr rösler ja der boss.
  2. #2

    Sieben Prozent holen!

    Ja, aber nur wenn man die Ergebnisse der FDP i.A., der Piraten i.A. und auch noch die Sonstige-Partei zusammenrechnet. Für die FDP i.A. lautet das Motto mittlerweile wohl eher "Projekt 1,8"
  3. #3

    Die FDP ist nicht mehr notwendig für Deutschland.

    Die FDP und ihr Politik sind nicht mehr für unsere Bundesrepublik geeignet. In Zeiten der Wirtschaftskrise ist der falsche Ansatz, wenn man Steuern für Besserverdienende senkt (siehe Mehrwertsteuer für Hotels, siehe Wahlprogramm 09, wo ein Spitzensteuersatz von nur 35% angestrebt wurde) und eine Politik der sozialen Kälte verfolgt. Rot-Grün war sicher nicht perfekt, doch sie haben vieles besser gemacht und werden vor allem grundlegende, aber dringend notwendige Änderungen vornehmen, sofern sie denn die Wahl gewinnen. Hoffentlich bleibt die FDP bei den Wahlen in Niedersachsen, Bayern und im Bund draußen.
  4. #4

    Zitat von petrasha Beitrag anzeigen
    herr lindner hat schon vieles gesagt und nicht eingehalten. ich bin fest davon überzeugt, er lässt sich nicht 2mal bitten. aber noch ist herr rösler ja der boss.
    Herr Rösler ist nicht der Boss und das war er auch nie. Er war nur dumm genug um sich von Anderen wie Brüderle nach vore schieben zu lassen.
    Er ist das sogennante Bauernopfer.
    Keiner der nur halbwegs bei Verstand ist will in dieser Situation den Parteivorsitz haben.
  5. #5

    Scherbenhaufen

    Wen sollte dies auch wundern?! Derjenige, der Rösler beerbt, wird sich mit einem gewaltigen Scherbenhaufen beschäftigen dürfen, den dieser Mann und sein Vorgänger Westerwelle angehäuft haben. Dabei kann man auch schnell unter die politischen Räder geraten. Warum also, sollte man sich in der kommenden Periode der politischen Abwesenheit im Bundestag mit einem unnötigen und unbedeutenden Führungsamt befassen.
    Lindner wird sich natürlich nicht in diese Senke begeben, wenn er sich morgen zurück melden will.
  6. #6

    Rösler war und ist..

    der größte Fehlgriff der FDP für jeden bundespolitischen Posten.Das pfeifen die Spatzen schon lange vom Dach.
    Leider hat er auch im gewissen Sinne jeden Bundesbürger in seinen Verantwortungsbereich geschadet.Man kann sich nur wiederholen.Indieser jetzigen politischen Aufstellung braucht niemand die FDP in Deutschland.
  7. #7

    laden Sie Steinbrück!

    Ah, wieso wollen Sie eigentlich nicht, Herr Lindner?! Predigen Sie „Liberalismus“ anderer Art, wo kein Platz für Korruption, Vetternwirtschaft, Klientelismus, Zeitarbeit als „flexible Ausbeutung“ der Billigarbeitskräfte ist? Und wieso so bescheiden, können Sie nicht mehr über den anderen Pfutsch der FDP erinnern und zwar mit 18% plus? Dann laden sie bitte Herrn Steinbrück nach den Bundestagswahlen in die FDP oder was von der noch übrig bleibt! Er wird helfen die Mittel für Image- und damit für Prozentverbesserung beschaffen! Ideologisch und persönlich ist er sowieso bei Ihnen! Und die SPD wird sich nur freuen, ihn aus der Partei loszuwerden…
  8. #8

    Zitat von polintec Beitrag anzeigen
    Ah, wieso wollen Sie eigentlich nicht, Herr Lindner?! Predigen Sie „Liberalismus“ anderer Art, wo kein Platz für Korruption, Vetternwirtschaft, Klientelismus, Zeitarbeit als „flexible Ausbeutung“ der Billigarbeitskräfte ist? Und wieso so bescheiden, können Sie nicht mehr über den anderen Pfutsch der FDP erinnern und zwar mit 18% plus? Dann laden sie bitte Herrn Steinbrück nach den Bundestagswahlen in die FDP oder was von der noch übrig bleibt! Er wird helfen die Mittel für Image- und damit für Prozentverbesserung beschaffen! Ideologisch und persönlich ist er sowieso bei Ihnen! Und die SPD wird sich nur freuen, ihn aus der Partei loszuwerden…
    Herr Lindner redet doch immer vom mitfühlendem Liberalismus.
    Das heißt doch wer nicht dem Lobby/Verbrecherklientel der FDP angehört bräucht Mitgefühl also sowas wie Mitleid.
    Nein Herr Lindner wir brauchen kein Mitleid sondern Gerechtigkeit!!!
  9. #9

    kein Titel!

    Glaubhaft ist diese Absage schon. Landtagsmandate in NRW sind nicht schlecht dotiert, und die Wahlperiode hat erst im Frühjahr angefangen. Herrn Lindner sind also für die nächsten Jahre seine recht ordentlich belegten Brötchen gesichert, und da müsste er nun wirklich vom Teufel geritten sein, sich auf die "mission impossible" Bundespolitik einzulassen. Wenn seine Mandatszeit zuende ist, dürfte es allerdings seine Partei nicht mehr geben, und er wird sich spätestens dann etwas einfalllen lassen müssen. Aber der Mann ist ja noch jung...