Rückzug der USA: China plant milliardenschweren Öl-Deal im Irak

REUTERSDie USA ziehen sich aus dem Irak zurück - nun stößt China in die Lücke vor. Nach SPIEGEL-Informationen zeigt der Ölkonzern PetroChina Interesse an einem 50 Milliarden Dollar schweren Investment. Der Deal wäre ein großer Erfolg für die Volksrepublik im Wettlauf um Rohstoffe.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-875130.html
  1. #1

    optional

    Blut für Öl hat schon vor Jahren nicht gestimmt.
    Die Versteigerung der Lizenzen gingen zum überwiegenden Teil an China - aber schon vor viele Jahren, warum SPON jetzt darüber berichtet, als würde sich die USA "zurückziehen" hat wohl eher mit Ideologie zu tun.
  2. #2

    Welch Überraschung...

    diese Reaktion eines eroberten... nein Entschuldigung "befreiten" Landes. Hat wirklich irgendjemand geglaubt das der von den Amis veranstaltete Krieg keine Konsequenzen hat? Was würde wohl ein europäisches Land dazu sagen wenn es von einer modernen islamischen Armee "befreit" würde. Wäre interessant zu wissen wie die hiesige Bevölkerung das aufnehmen würde.
  3. #3

    Ach wie seltsam

    Komisch komisch, jahrelang haben sich linke Elemente diverse Körperteile eingerissen, abgerissen oder aufgerissen um nimmermüde zu betonen, dass die Amis weges des Öls einmarschiert sind. Nun lassen sie den Großteil des Öls einfach zurück und überlassen das Feld irgendwem sonst.

    Die Frage muß erlaubt sein und da müssen sich einige Leute mal ernsthafte Fragen stellen: Kann es eigentlich sein, dass wir die sogenannten Amis im Kern überhaupt nicht verstehen? Nur weil Hitler in den Kaukasus einmarschieren wollte, um das Öl zu holen, müssen die USA deswegen nicht gleich die selben Ziele verfolgen.

    Ich könnte jetzt schreiben wie differenziert das Bild der Irak-Invasion ist und wie man die Ursachen dafür bewerten muß. Aber ich bin ehrlich gesagt leid, lernresistenten Linken stetig die Welt zu erklären. Sie lernen ja doch nicht dazu und kotzen bei nächster Gelegenheit erneut ihre Emo-Soße übern Tisch.
  4. #4

    Kein Grund zur Schadenfreude...

    ...denn dank Fracking haben die USA Erdgas bis zum Umfallen und nun sind im Mittleren Westen gigantische Ölvorkommen entdeckt worden. Daher ist es für die USA immer weniger notwendig Öl aus dem gefährlichen Nahen Osten zu beziehen. Und als Tüpfelchen auf dem i haben auch die Israelis große Öl- und Gasvorkommen vor ihrer Küste. :) :)
  5. #5

    Selbstversorger in 15 Jahren (wieder)

    Ein gewisser Chomsky hat die Foreign Policy Papiere der USA sehr genau studiert, und meinte; es ging/geht der USA garnicht darum das gesamte Oel des Mittleren Ostens fuer sich zu kontrollieren sondern zu bestimmen wer ansonsten das Oel haben darf (ohne Oel kein wirtschaftliche Entwicklung)

    Erst mit dem Saudi/Al Qaida Problem wollte die USA sich einen anderen sicheren Zulieferer haben (Irak)
  6. #6

    dieser ausspruch,augerechnet bei deals die china ohne blutvergiessen,ohne imperialistische bedrohung abschliesst so zu nennen,bedeutet schon die spitze der demagogie.

    china war jahrhunderte lang opfer"aggressiver ressourcenpolitik",genauso wie der irak.
    das china das vermögen hat und durch ein besseres angebot,der freien marktwirtschaft folgt.
    ist ein gewinn für den irak genauso wie für china.

    der bericht ist so offensichtlich einseitig geschrieben,dazu fehlen mir echt die worte.
    man kann sich nur wünschen das aufgrund einer ausgewogenen berichterstattung china das ein oder andere neoliberale kampfblatt kauft.
  7. #7

    Wer es glaubt wird selig …

    … die US Interessen müssen nicht zwangsläufig im direkten Ölhandel liegen. Viel wichtiger war es den Irak wieder auf Dollarkurs in Sachen Ölhandel zu bringen. Das scheint ja auch gelungen zu sein.

    Auch Gaddafi verstarb womöglich an diesem Umstand, hatte er doch vor eine goldbasierte nordafrikanische Währung zu etablieren und mit dem Dollar war er auch nicht so gut Freund.

    Tja, wenn man jetzt den Unken folgt, dann ist auch das syrische Geldsystem wohl noch nicht von Rothschild kontrolliert, was sich ja dank der Terroristen, Verzeihung die heißen ja jetzt Freiheitskämpfer, ändern soll.

    Dann bleibt nur noch der Iran, wenn der auch wieder zum Dollar bekehrt ist, dann wird es auch wieder Öl handeln können. Wir sehen ja, die Befreiungen für Freiheit, Demokratie und Menschenrecht sind bereits auf dem Weg, auf dass dann der Dollar basierte Weltfriede herrsche … (°!°)
  8. #8

    Wieder einer aus der rechten "Wünschdirwasfraktion"

    Zitat von Walther Kempinski Beitrag anzeigen
    Komisch komisch, jahrelang haben sich linke Elemente diverse Körperteile eingerissen, abgerissen oder aufgerissen um nimmermüde zu betonen, dass die Amis weges des Öls einmarschiert sind. Nun lassen sie den Großteil des Öls einfach zurück und überlassen das Feld irgendwem sonst.

    Die Frage muß erlaubt sein und da müssen sich einige Leute mal ernsthafte Fragen stellen: Kann es eigentlich sein, dass wir die sogenannten Amis im Kern überhaupt nicht verstehen? Nur weil Hitler in den Kaukasus einmarschieren wollte, um das Öl zu holen, müssen die USA deswegen nicht gleich die selben Ziele verfolgen.

    Ich könnte jetzt schreiben wie differenziert das Bild der Irak-Invasion ist und wie man die Ursachen dafür bewerten muß. Aber ich bin ehrlich gesagt leid, lernresistenten Linken stetig die Welt zu erklären. Sie lernen ja doch nicht dazu und kotzen bei nächster Gelegenheit erneut ihre Emo-Soße übern Tisch.
    Nein die "Amis" sind aus humanitären Gründen in den Irak eingerückt. Ist ja lachhaft. Tatsächlich sind die Amis eingerückt weil sie nach 9/11 unbedingt irgendjemandem den Krieg erklären mussten. Genau so einfach tickt der "Ami". Groß Nachdenken war da nicht. Irgendeiner musste bezahlen. Und da hat sich der Irak geradezu angeboten, insbesondere wo man nebenan auch schon am "aufräumen" war. Aber das passt natürlich nicht ins rechte Weltbild, das von einem grundsätzlichen RICHTIG / FALSCH durchzogen ist und dem gesunden Menschenverstand nicht sonderlich zugewandt.
  9. #9

    optional

    Mir war vom ersten Tag an klar, dass es für Bush zu keiner Sekunde um Öl geht. Es ist in Deutschland nur irgendwie üblich zu denken, dass alle mächtige Länder scheiße bauen, nur weil man selber jedes mal richtig viel Scheiße gebaut hat als man das noch konnte.

    Deutschland war in der ganzen Geschichte keine 50 Jahre eine der führenden Mächte und in dieser Zeit hat man ersten und zweiten Weltkrieg angefangen und Kommunismus nach Osteuropa exportiert. Kommunismus den man scheinbar selber nicht haben wollte.

    Jetzt wo USA sogar die alleinige Macht ist, denkt man wohl, dass die genauso gefährlich sind, wie man das früher selber war. Wie es aussiehst ist USA aber um einiges verantwortungsvoller als es Deutschland jemals war und jemals sein wird.