Drohende Devisenknappheit: Ägypten kämpft gegen Währungsverfall

APÄgyptens Wirtschaft leidet unter dem monatelangen politischen Hickhack, der Kurs der Landeswährung ist unter Druck geraten. Jetzt kämpft die Zentralbank in Kairo mit Dollarverkäufen und Devisenbeschränkungen gegen eine unkontrollierte Abwertung.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-875150.html
  1. #1

    Das

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ägyptens Wirtschaft leidet unter dem monatelangen politischen Hickhack, der Kurs der Landeswährung ist unter Druck geraten. Jetzt kämpft die Zentralbank in Kairo mit Dollarverkäufen und Devisenbeschränkungen gegen eine unkontrollierte Abwertung.

    Wirtschaftskrise in Ägypten: Notenbank regelt Verkauf von Dollars - SPIEGEL ONLINE
    wird aber nicht helfen, die Richtung sie dieses Lan eingeschlagen hat mit dem Herrn Mursi, wird auch noch den Tourismus zum erliegen bringen, zumindest aber wesentlich weniger Touristen, und wieder ist ein Wirtschaftszweig kaputt.
    Und dann helfen auch keine Verkäufe und Devisenbeschränkungen mehr.
  2. #2

    Ägypten hat sich demokratisch für Armut entschieden. Das Land war zwar noch nie reich dennoch ging es den meisten wirtschaftlich besser zu den zeiten des "Diktators"
  3. #3

    Ein Religionsstaat kann nie Fortschritt sein. Das lernen die Ägypter wohl sehr schmerzvoll.

    Und es wird das Land weiter destabilisieren.
  4. #4

    Zitat:

    "Am Sonntag kündigte die Zentralbank an, 75 Millionen Dollar aus ihren Währungsreserven zu versteigern, um so den Kurs des ägyptischen Pfunds zu stützen."

    75 Millionen US$ ?
    Das ist ja wohl ein Lacher. Wie soll eine so geringe Summe die ägyptische Währung stützen können ?
    Das ist eher ein Tropfen auf einen heissen Stein.
    Es werden täglich bis zu 400 Milliarden Dollar an Devisen gehandelt,
    nur mal so als Info.
  5. #5

    Ägypten Währungsverfall

    Liebe Leute,

    lest euch den Spiegel Bericht über eine sichende Währung gut durch, in 5-6 Jahren wird es dem Euro ähnlich ergehen.
    Dann lesen wir in den Medien Headlines wie diese "Die EZB verkauft Tonnen von Gold um damit den seit Wochen sinkenden Euro/Dollar Kurs zu stabilisieren - zudem wird es Europäer/innen unattraktiver gemacht Ihre Ersparnisse in Fremdwährungen umzutauschen".

    Guten Rutsch ins Neue Jahr!

    Grüsse,
    Exil Berliner
  6. #6

    wilkommen in der realen Welt, Ägypten!

    wilkommen in der realen Welt, Ägypten! Aberglaube ist nun mal kein Lösungsansatz für reale Probleme... und davon hat Ägypten ja reichlich.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ägyptens Wirtschaft leidet unter dem monatelangen politischen Hickhack, der Kurs der Landeswährung ist unter Druck geraten. Jetzt kämpft die Zentralbank in Kairo mit Dollarverkäufen und Devisenbeschränkungen gegen eine unkontrollierte Abwertung.

    Wirtschaftskrise in Ägypten: Notenbank regelt Verkauf von Dollars - SPIEGEL ONLINE
    Das Problem wird behoben, indem die ägyptische Ökonomie dollarisiert wird. Brot kann man immer noch in ägypt.Pfund bezahlen, zwar jeden Tag zu einem anderen Preis, aber USAID wird den Weizen schon weiter liefern.

    Bringt Vorteile für diejenigen, die mit Geld und Gütern handeln, weil sie nicht mehr von der Pleite des Landes betroffen sind und der Gleichung Dollar=Macht zum absoluten Durchbruch verhilft. Der Rest kann ja zur Subsistenzwirtschaft zurückkehren, was ein Grossteil der Bevölkerung ja sowieso schon tut. Nicht anders als in vielen anderen Staaten Afrikas auch.

    Dass die Muslimbrüder unter diesen Umständen als Heilsbringer und letzte Hoffnung für viele Ägypter angesehen werden, kann nur BLÖD-Leser verwundern.

    Nun warten wir gespannt auf den nächsten Frühling.
  8. #8

    Sozialistischer Staat, nicht Religionsstaat

    Zitat von osis1980 Beitrag anzeigen
    Ein Religionsstaat kann nie Fortschritt sein. Das lernen die Ägypter wohl sehr schmerzvoll.

    Und es wird das Land weiter destabilisieren.
    Ägypten hat ein de facto sozialistisches
    Wirtschaftssystem, das nicht
    überraschenderweise vor dem
    Zusammenbruch steht. Das Ausbleiben der Touristen hat den Niedergang nur beschleunigt.


    Mubaraks Sohn wollte es reformieren. Da das Militär der größte Nutzniesser des status quo ist, hat es die Demos genutzt, um Mubarak mit einem
    Putsch zu beseitigen.
  9. #9

    Und nun?

    Brisant wird das ganze durch eine weitere Kleinigkeit: Ägypten importiert etwa 50% seiner Grundnahrungsmittel.