Urteil gegen Dauer-Überwachung: US-Studentin hält Eltern gerichtlich auf Abstand

Sie schauten ihr via Skype beim Schlafen zu, standen immer wieder plötzlich vor der Tür: Die Eltern einer US-Studentin überwachten ihre Tochter rund um die Uhr. Nun zog die 21-Jährige vor Gericht - und bekam Recht. Mom und Dad dürfen ihr nicht mehr näher als 150 Meter kommen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-875103.html
  1. #1

    Da fragt man sich,

    wer hier psychisch krank ist. Wie kann man von seinen eigenen Eltern nur so diffamiert werden. Selbst wenn das stimmen sollte, tritt man das als eigen Fleisch und Blut doch nicht vor Fremden breit. Schön, wie die Uni reagiert hat.
  2. #2

    Hä? Wie solln das gehen "Eltern schauen ihr beim Schlafen zu"? Da muss ICH doch AKTIVwas DAFÜR machen, damit wer zuschauen kann.
    Mir scheint eher, die gute Tochter konnte sich nicht abnabeln und muss mit 21 noch "gutschi, gutschi" machen zu ihren Eltern.
    Warum sich für so einen Quatsch Gerichte beschäftigen müssen....
    Und was hat das Kind daraus gelernt? Sicherlich nix. Eine Therapie wäre hier wohl hilfreicher, als den Eltern per Gericht was verbieten zu wollen.
  3. #3

    Wisst Ihr, was Volljährigkeit bedeutet, Amis?

    Anscheinend nicht. Und - nehmt mal zur Kenntnis, dass Töchterlein das bei uns auch schon mit 18 hätte durchsetzen können. Wie lange lebt eigentlich noch diese unsägliche Vorstellung von "wir wollen doch nur dein Bestes."? Kinder müssen eigene Erfahrungen machen, Überbehütung führt ins Chaos. Schickt mal jemand diese Eltern in einen Elternkurs?
  4. #4

    Zitat von HuFu Beitrag anzeigen
    Hä? Wie solln das gehen "Eltern schauen ihr beim Schlafen zu"? Da muss ICH doch AKTIVwas DAFÜR machen, damit wer zuschauen kann.
    Mir scheint eher, die gute Tochter konnte sich nicht abnabeln und muss mit 21 noch "gutschi, gutschi" machen zu ihren Eltern.
    Warum sich für so einen Quatsch Gerichte beschäftigen müssen....
    Und was hat das Kind daraus gelernt? Sicherlich nix. Eine Therapie wäre hier wohl hilfreicher, als den Eltern per Gericht was verbieten zu wollen.

    Ich glaube, sie verstehen es einfach nicht. Haben Sie so wenig Empathie, sich nicht in andere Menschen hineinversetzen zu können ? Dann tun Sie mir aber leid. Die Tocher wurde scheinbar genötigt, sich derart überwachen zu lassen. Aus dem Artikel geht hervor, dass die Eltern ihre Töchter über deren finanzielle Abhängigkeit wohl gefügig machen wollten.

    Ich vermute Ihre Aussage lässt sich eher mit folgendem Begriff beschreiben: Jugend-Bashing.
  5. #5

    optional

    @ HuFu: das "Kind" hat offensichtlich gelernt, wie es das Abnabeln durchsetzen kann, wenn die andere Seite der Familie klammert. Die Therapie brauchen doch wohl eher die Eltern.
  6. #6

    So ein Blödsinn

    Wenn ich so blödes Gelaber wie das von HuFu schon höte. Solche Psychopatischen Eltern gibt es nun mal, und das Sclimme ist, dass man sich als das Kind nur schwer dagegen weren kann. Was will man denn machen, wenn man von jemandem einfach nich in Ruhe gelassen wird. Vor allem wenn das dann auch noch die eigenen Eltern sind, die noch so was wie " Wir bezahlen deine Studiengebüren" gegen einen in der Hand haben.
    Also nich immer so oberflächlich denken.
  7. #7

    Titellos

    Zitat von HuFu Beitrag anzeigen
    Hä? Wie solln das gehen "Eltern schauen ihr beim Schlafen zu"? Da muss ICH doch AKTIVwas DAFÜR machen, damit wer zuschauen kann.
    Und im Artikel steht, dass die Eltern die Tochter dazu gezwungen habe, genau das zu tun ("Ich musste Skype manche Nächte anlassen"). Wahrscheinlich drohten die Eltern sonst mit dem Entzug der finanziellen Unterstützung.

    Zitat von HuFu Beitrag anzeigen
    Mir scheint eher, die gute Tochter konnte sich nicht abnabeln und muss mit 21 noch "gutschi, gutschi" machen zu ihren Eltern.
    Deswegen geht sie auf eine 1000 Km entfernte Uni ..

    Zitat von HuFu Beitrag anzeigen
    Warum sich für so einen Quatsch Gerichte beschäftigen müssen....
    Und was hat das Kind daraus gelernt? Sicherlich nix. Eine Therapie wäre hier wohl hilfreicher, als den Eltern per Gericht was verbieten zu wollen.
    Was soll das Kind daraus lernen? Dass ihre Eltern einen an der Klatsche haben. Und wie soll man sich sonst wehren, wenn man gestalkt und erpresst wird?
  8. #8

    Zitat von Gluehweintrinker Beitrag anzeigen
    Anscheinend nicht. Und - nehmt mal zur Kenntnis, dass Töchterlein das bei uns auch schon mit 18 hätte durchsetzen können. Wie lange lebt eigentlich noch diese unsägliche Vorstellung von "wir wollen doch nur dein Bestes."? Kinder müssen eigene Erfahrungen machen, Überbehütung führt ins Chaos. Schickt mal jemand diese Eltern in einen Elternkurs?
    Wenn das liebe Kind auf die FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG der Eltern in Form von Unterhalt und Bezahlung des Studiums verzichten würde, dann wäre es ein Erwachsenes Kind.
    Schick mal das Kind in einen Kurs wo man lernt von eigenem Geld zu leben.
    Davon abgesehen das ich diese Story eher ins Märchenland statt ins Amiland ansiedeln würde.
  9. #9

    xxx

    Zitat von Gluehweintrinker Beitrag anzeigen
    Kinder müssen eigene Erfahrungen machen, Überbehütung führt ins Chaos.
    Das kann, muss aber nicht stimmen.

    Ganz sicher stimmt aber die entsprechende Aussage über das, was passiert, wenn die Eltern sich nicht genug um ihr Kind und seine Leistungen an der (Hoch-)Schule kümmern oder informieren, wie man an den tragischen Ereignissen am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt sehen konnte.