Wahlkampfhilfe in Niedersachsen: Piratin twittert für die Linke

In Niedersachsen muss sich twittermäßig noch einiges tun, meint die Piratin Christine Haasler. Sie betrieb deshalb beim Kurznachrichtendienst wochenlang einen Kanal für die Linkspartei - die sich sehr über die Wahlkampfhilfe wunderte.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-875098.html
  1. #1

    piratenschullandheim

    es war ein mal.

    anno dazumal trafen sich ein paar nerds, trolls und allerlei. sie entdeckten das internet. oh, das ist toll. und jetzt malen wir uns die haare rosa an und machen polytik. adhs sagte nicht mit mir, ihr seit mir alle zu dädädäneben. nasenring meint adhs hat recht, dat müssen wir jetzt diskutieren. die müllabfuhr aus wanne-weikel meldet sich. schaut mal ich hab nen brett auf der stirn. ohja jetzt wo du es sagst.
    ey, leute, piratenkonferenz. er hat ein brett vorm kopf.
  2. #2

    Tolles Engagement der Piratin, aber schade das die niedersächsische Linke es wohl nicht so wirklich versteht mit den medien von heute umzugehen.
  3. #3

    Jaja die Piraten...

    Haben von der Politik noch nicht so viel verstanden.
  4. #4

    Linkspiraten

    Ist zwar nett gemeint von der Piratin. Aber ich wähle lieber gleich das Original, das kommt wenigstens in den Landtag
  5. #5

    Eine gute Idee, ,,

    ...vom Prinzip her:

    Ich nehme die Tage mal einen Kredit für meinen Nachbarn auf und versuche dann, ihm die Verbindlichkeiten zu übergeben
  6. #6

    Anfangs ganz lustig...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Niedersachsen muss sich twittermäßig noch einiges tun, meint die Piratin Christine Haasler. Sie betrieb deshalb beim Kurznachrichtendienst wochenlang einen Kanal für die Linkspartei - die sich sehr über die Wahlkampfhilfe wunderte.

    Piratin twittert für Linke in Niedersachsen - SPIEGEL ONLINE
    ...jetzt jedoch wird es Zeit, dass der Wähler dieser Chaos-Kindergarten vom Netz nimmt. Zunehmend erlebe ich diesen Club als Sammelsurium inkompetenter Spinner, frustrierter Körnerfresser und einfacher Faulpelze, die mal für kurze Zeit horrende Abgeordnetendiäten kassieren dürfen , um sich danach wieder auf Hartz4 zu stürzen.
  7. #7

    Risiko für die Linken?

    @journalistenwatch: Das ist noch lange nicht raus. Piraten derzeit 5,3%, Linke: 3,8%, FDP allerdings 5,6%.
    Wenn die Piraten clever waren, haben sie sich die Login-Daten behalten oder den Account kompromittiert und posten 2-3 Tage vor der Wahl automatisch Sachen wie "Abschaffung des Mindestlohns" oder "Rösler for President".
    Ich würde keine geschenkten Accounts annehmen, wer weiß was damit angestellt wurde.
  8. #8

    Stimmt genau

    Zitat von journalistenwatch Beitrag anzeigen
    Ist zwar nett gemeint von der Piratin. Aber ich wähle lieber gleich das Original, das kommt wenigstens in den Landtag
    Aber ein Vorbild für andere Parteien stellt die Piratenpartei in dieser Hinsicht doch dar. Wäre doch mal witzig, wenn die CDU für die LINKE Werbung machen würde. Wäre zumindest klüger, als für die FDP.
  9. #9

    twitter

    Zitat von heute_morgen Beitrag anzeigen
    es war ein mal.

    anno dazumal trafen sich ein paar nerds, trolls und allerlei. sie entdeckten das internet. oh, das ist toll. und jetzt malen wir uns die haare rosa an und machen polytik. ...
    Sicher, die neuen Medien gewinnen immer mehr an Bedeutung. Und der eine oder andere "Tweed" ist sicher auch mal okay, um sich kurz auszutauschen.

    Aber wenn man glaubt, dass man damit Stimmen gewinnen und Stimmungen erzielen kann, irrt man sich gewaltig.

    Ebenso wie mit Wahlwerbung wird man damit kein Zehntel an Prozentpunkten mehr erringen.

    Das ganze scheint eine ziemliche Zeitverschwendung zu sein. Ich bin nicht bei Twitter, aber wenn man liest, was dort "gepostet" wird, bin ich froh darüber:

    Jan Leidecker (Wahlkampfmanager der Linken in Nds. - gleichzeitig übrigens der Sohn meiner ehemaligen Lehrerin :-) twittert am 19.12.12 an sich selber (!!!???):

    #hawaiifiveo jumped the shark in S03E10

    Was bitte soll das bedeuten? Ich bin nur wenige Jahre älter als Jan, aber ich verstehe das nicht. Handelt es sich um einen Geheimcode? Sicher, es ist nur ein Beispiel, aber wie man hört und liest, werden bei Twitter zu 99,99999 Prozent nur banale Unwichtigkeiten gezwitschert.

    Das ist zwar wie im restlichen Leben (selbst hier teilweise, wenn auch nicht so schlimm, da man hier ganze Sätze - sogar Absätze schreiben darf), aber Twitter scheint den Berg an Kommunikationsmüll mächtig anwachsen zu lassen. Auch wenn ich mich hiermit als unmodern oute.

    Will die Linkspartei, dass das Volk die Politiker künftig besser versteht? Hiermit macht man doch das Gegenteil!!! Dass das nichts bringt, beweisen die Piraten.