Wohnen - was kann die Regierung gegen steigende Mieten tun?

Die Wohnung gehört zu den Grundbedürfnissen des Bürgers - doch diese wird, vor allem in den Metropolen, zunehmend teuer, für manche unbezahlbar. Vor allem Familien haben es zunehmend schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Und die Preistendenz auf dem Markt ist steigend. Wenn nicht gegengesteuert wird, entwickelt sich das Wohnen in Citylagen zum Privileg. Was aber kann die Regierung gegen steigende Mieten tun?
  1. #1

    Mit Mieten Darlehen tilgen

    In vielen Fällen sind Mietshäuser noch mit Darlehen/Krediten belastet. Die Mieten dienen der Zinszahlung und der Kredittilgung - gehen zu großen Teilen letztlich an kreditgebende Banken. Luxusneubau, Luxussanierung führt automatisch zu höheren Mieten - nicht in die Tasche des Hauseigentümers, sondern zugunsten von Banken. Erst nach der Kredittilgung streicht der Hausbesitzer die hohe Miete selbst ein und vermehrt damit sein Vermögen - und muss damit bereits wieder sanieren, rekonstruieren, Reparieren, Dämmen usw. Trotzdem/Deshalb könnten/sollten bei schuldenfreien Häusern die Mieten gesenkt werden.
  2. #2

    Wissen Sie....

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    In vielen Fällen sind Mietshäuser noch mit Darlehen/Krediten belastet. Die Mieten dienen der Zinszahlung und der Kredittilgung - gehen zu großen Teilen letztlich an kreditgebende Banken. Luxusneubau, Luxussanierung führt automatisch zu höheren Mieten - nicht in die Tasche des Hauseigentümers, sondern zugunsten von Banken. Erst nach der Kredittilgung streicht der Hausbesitzer die hohe Miete selbst ein und vermehrt damit sein Vermögen - und muss damit bereits wieder sanieren, rekonstruieren, Reparieren, Dämmen usw. Trotzdem/Deshalb könnten/sollten bei schuldenfreien Häusern die Mieten gesenkt werden.
    ...dass Ihr penetrantes Verlangen, bekannte Tatsachen als geniales eigenes Wissen zu präsentieren peinlich ist? Wir sind hier nicht im Kindergarten oder der Grundschule.
  3. #3

    Denkfehler

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    In vielen Fällen sind Mietshäuser noch mit Darlehen/Krediten belastet. Die Mieten dienen der Zinszahlung und der Kredittilgung - gehen zu großen Teilen letztlich an kreditgebende Banken. Luxusneubau, Luxussanierung führt automatisch zu höheren Mieten - nicht in die Tasche des Hauseigentümers, sondern zugunsten von Banken. Erst nach der Kredittilgung streicht der Hausbesitzer die hohe Miete selbst ein und vermehrt damit sein Vermögen - und muss damit bereits wieder sanieren, rekonstruieren, Reparieren, Dämmen usw. Trotzdem/Deshalb könnten/sollten bei schuldenfreien Häusern die Mieten gesenkt werden.
    nur ein kleiner Einwand. Wenn die Kredittilgung zu stark beschleunigt wird, profitieren die Banken nicht, sonder es entgeht ihnen ein Geschäft, das möglicherweise bei der nächsten Verleihung zu einer schlechteren Rendite führt. Die Rechnung geht (für die Banken) nur auf, wenn für irgendwelche Zwecke mehr Kredit, zu hohen Zinsen zudem, aufgenommen wird. Sie sind grundsätzlich schon auf dem richtigen Weg, dürfen aber nicht vergessen, dass selbst die Kapitalisten, hier vertreten durch den Hausbesitzer und seine Bank, gewisse Risiken eingehen. Wenn diese Risiken dann aufgrund der Marktlage und der gesetzlichen Rahmenbedingungen einseitig auf die Mieter abgeschoben werden können (was meist, aber nicht ganz immer eintritt) sind bis auf letztere alle froh und glücklich;-)

    P.S. Bei mir steht Ihr Beitrag an Position zwei, obschon es der erste ist im neuen Strang. Ist es bei Ihnen die Eins oder auch die Zwei? Wir waren uns doch neulich nicht sicher....
  4. #4

    Zitat von extranjero Beitrag anzeigen
    ...dass Ihr penetrantes Verlangen, bekannte Tatsachen als geniales eigenes Wissen zu präsentieren peinlich ist? Wir sind hier nicht im Kindergarten oder der Grundschule.
    Wo Ihr seid, weiß ich nicht. Zum Problem hohe Mieten wegen hoher Baukredite wisst Ihr in Euren Kindergärten offenbar nichts zu sagen, geschweige denn eigenes Wissen. Oder arbeitet Ihr in Eurer Grundschule schon an neuen Wegen gegen die hohen Mieten?

    Übrigens meine eigene Erfahrung: als die Mieten bei uns vor 22 Jahren explodierten - so einfach mal so auf das Fünffache - da sind wir aus diesem hochgejubelten Viertel ausgezogen und haben das Quartier denen überlassen, die viel Geld für die Mieten ausgeben konnten.
  5. #5

    Mieten in Dresden

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Wo Ihr seid, weiß ich nicht. Zum Problem hohe Mieten wegen hoher Baukredite wisst Ihr in Euren Kindergärten offenbar nichts zu sagen, geschweige denn eigenes Wissen. Oder arbeitet Ihr in Eurer Grundschule schon an neuen Wegen gegen die hohen Mieten?

    Übrigens meine eigene Erfahrung: als die Mieten bei uns vor 22 Jahren explodierten - so einfach mal so auf das Fünffache - da sind wir aus diesem hochgejubelten Viertel ausgezogen und haben das Quartier denen überlassen, die viel Geld für die Mieten ausgeben konnten.
    Es gab damals in Dreseden schon so grosse Einkommens- und Vermögensunterschiede? Oder waren das Wessies, die Einheimische wie Sie vertreiben konnten?
  6. #6

    Zitat von ray4912 Beitrag anzeigen
    Es gab damals in Dreseden schon so grosse Einkommens- und Vermögensunterschiede? Oder waren das Wessies, die Einheimische wie Sie vertreiben konnten?
    Warum missverstehen Sie immer absichtlich? Wir fühlten uns keineswegs "vertrieben", sondern sind aus freien Stücken umgezogen, heraus aus dem Viertel, das sich rasent schnell zum "Nobel"viertel entwickelte. Nach uns wurde erst luxussaniert - wer dann einzog, weiß ich nicht, interessierte mich auch nicht. Es war nur ein Beispiel, was man gegen steigende Mieten tun kann: ausziehen!

    Das Thema lautet, was jetzt die Regierung gegen steigende Mieten in Citylagen tun kann. In Dresdner Innenstadtvierteln sind schon längst keine Wohnungen für Nichtwohlhabende zu haben. Und was neu gebaut wird: immer für "gehobene Ansprüche". Die Regierung tut nichts dagegen. Na und? Wer in einer "Residenz" eines "Freistaates" leben will und es sich aber nicht leisten kann, der ist eben fehl am Platze. Ich bin immer dafür, dass den reichen Leuten viel Geld abverlangt werden muss, auch für Wohnungsmieten. Und es zeugt nicht von viel Lebenserfahrung, wenn sich arme Schlucker mit den Ausgaben reicher Leute vergleichen.
  7. #7

    Diäten erhöhen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Wohnung gehört zu den Grundbedürfnissen des Bürgers - doch diese wird, vor allem in den Metropolen, zunehmend teuer, für manche unbezahlbar. Vor allem Familien haben es zunehmend schwer, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Und die Preistendenz auf dem Markt ist steigend. Wenn nicht gegengesteuert wird, entwickelt sich das Wohnen in Citylagen zum Privileg. Was aber kann die Regierung gegen steigende Mieten tun?
    Kennse Den? Hr. Steinbrück findet die Diätenerhöhung der Kanzlerin von 16.000 auf 17.000€ noch zu wenig, im Verhältnis zur Verantwortung des Amtes- ja schon klar, der will ja Kanzler werden, und ist da ganz Anderes gewöhnt!
  8. #8

    -?-

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    In vielen Fällen sind Mietshäuser noch mit Darlehen/Krediten belastet. Die Mieten dienen der Zinszahlung und der Kredittilgung - gehen zu großen Teilen letztlich an kreditgebende Banken. Luxusneubau, Luxussanierung führt automatisch zu höheren Mieten - nicht in die Tasche des Hauseigentümers, sondern zugunsten von Banken. Erst nach der Kredittilgung streicht der Hausbesitzer die hohe Miete selbst ein und vermehrt damit sein Vermögen - und muss damit bereits wieder sanieren, rekonstruieren, Reparieren, Dämmen usw. Trotzdem/Deshalb könnten/sollten bei schuldenfreien Häusern die Mieten gesenkt werden.
    Was ist das für ein Immobilien/Kreditmodell von dem Sie sprechen bitte?
    Natürlich führen wertigere Bauausführungen auch zu höheren Mieten und noch höheren Nebenkosten; hat aber zunächst keinen Einfluss auf die Rendite, schon gar nicht, wenn der Standort nicht stimmt.
  9. #9

    Dies ist das obligatorische Warum-führt-das-Login-Timeout-zur-Übersicht-Posting. Kein * interessiert sich für das Timeout, schlimmstenfalls kommt beim nächsten Posting, das man schreibt, das Login. Einen stattdessen zur Übersicht zu leiten ist einfach nur hirnrissig.