Rebellenvormarsch: Frankreich und Nachbarländer schicken Soldaten nach Zentralafrika

REUTERSRebellen haben in der Zentralafrikanischen Republik mehrere Städte eingenommen, Tausende Menschen sind auf der Flucht. Frankreich hat seine Militärpräsenz aufgestockt, auch Nachbarländer wollen Soldaten entsenden. Doch nun gibt es Hoffnung auf eine diplomatische Lösung.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-875054.html
  1. #1

    Singen dann am Ende die Franzosen wieder "Je ne regrette rien"?
  2. #2

    Unqualifizierter Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rebellen haben in der Zentralafrikanischen Republik mehrere Städte eingenommen, Tausende Menschen sind auf der Flucht. Frankreich hat seine Militärpräsenz aufgestockt, auch Nachbarländer wollen Soldaten entsenden. Doch nun gibt es Hoffnung auf eine diplomatische Lösung.

    Unruhen in der Zentralafrikanischen Republik: - SPIEGEL ONLINE
    Den Artikel hat wohl jemand aus Agenturmeldungen zusammengestellt der keine Ahnung hat. Die Überschrift sagt 'Rebellenvormarsch: Frankreich und Nachbarländer schicken Soldaten nach Zentralafrika', stimmt Frankreich und der Tschad schicken Soldaten nach Bangui. Nur der Unterschied ist, Frankreich schickt nur Soldaten zum Schutz seiner Bürger, während der Tschad durch Abkommen aktiv an dem innerzentralafrikanischen Konflikt teilnimmt. Ein kleiner aber sehr feiner Unterschied.
    Im Übrigen sollte Frankreich schon mal seine postkolonialistische Politik in Afrika (Gendarme Afrikas, Francafrique) mit den milit¨rischen, politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Interventionen überdenken.
  3. #3

    Sowas von einem Missverstaendnis,

    daran kann man ja langsam irre werden : Das sind Freiheitskaempfer, Helden ! Die Regierung hingegen kaempft gegen ihre eigene Bevoelkerung und besteht aus entmenschten Despobarbaren.

    Aus gewoehnlich zuverlaessigen Kreisen (Exilanten in Paris und London) verlautet, dass diese Schergen demnaechst Masenvernichtungswaffen gegen den zart keimenden zentralafrikanischen Fruehling einsetzen koennten !

    Frauen und Kinder sind womoeglich in Gefahr !
    Die Franzosen sind wohl auch schon so verwirrt, dass sie jetzt womoeglich die *falschen* Leute vaporisieren - eine humanitaere Katastrophe.
  4. #4

    SPON und Afrika...

    Wieder mal ein Afrikaartikel der dem debilen Leser einfach mal so vor die Füße geworfen wird, nach dem Motto: Hier, mach was drauß...

    Warum? Woher? Seit wann? Der Artikel hinterlässt mehr Fragen als Antworten.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rebellen haben in der Zentralafrikanischen Republik mehrere Städte eingenommen, Tausende Menschen sind auf der Flucht. Frankreich hat seine Militärpräsenz aufgestockt, auch Nachbarländer wollen Soldaten entsenden. Doch nun gibt es Hoffnung auf eine diplomatische Lösung.

    Unruhen in der Zentralafrikanischen Republik - SPIEGEL ONLINE
    Schon seltsam. Bei SPON ist jeder Turnschuhträger mit einer Kalaschnikov in der Hand ein Rebell und Freiheitskämpfer.

    Würde ich unsere Regierung mit einer Knarre bekämpfen (weil mir deren Handeln nicht gefällt), wäre ich ein Terrorist oder Amokläufer.

    Außerdem: mit Sicherheit haben auch demokratisch gewählte Regierungen einen Plan in der Schublade, wie sie bei einem Volksaufstand gegen die Aufständigen vorgeht. Und das geschieht sicherlich nicht nur durch Wattebauschwerfen.
  6. #6

    Zitat von HappyPrimateIdiot Beitrag anzeigen
    daran kann man ja langsam irre werden : Das sind Freiheitskaempfer, Helden ! Die Regierung hingegen kaempft gegen ihre eigene Bevoelkerung und besteht aus entmenschten Despobarbaren.
    Alle Rebellen in Afrika nennen sich großspurig Freiheitskämfer. In der Regel bringen noch mehr Elend und Terror über das Land als das Regime vor ihnen.
  7. #7

    vernunft braucht zeit

    die Europäer befrieden, dann kommt ein neuer despot und der ganze mist beginnt von vorn. lasst die doch machen , auch wir in europa brauchten ein paar jahrhunderte bis wir vernünftig wurden.
  8. #8

    Zitat von seine-et-marnais Beitrag anzeigen
    Im Übrigen sollte Frankreich schon mal seine postkolonialistische Politik in Afrika (Gendarme Afrikas, Francafrique) mit den milit¨rischen, politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Interventionen überdenken.
    Frankreich ist sehr gut daran ihre Ziele durch andere zu versorgen.
    Da wird die Intervention dann "europasiert", und Deutschland wird gebeten Soldaten zu schicken wie fuer Mali gedacht. Die Rolle Frankreich's bei dem Genozid in Ruanda ist klargestellt worden, eine aktive Mithilfe der mordenden Bevoelkerung nachgewiesen, aber unsere Medien schauen dann gerne mal weg.

    FRANCE IMPLICATED IN RWANDAN GENOCIDE

    France is being forced to confront evidence then-president Francois Mitterrand knew up to three years in advance of plans for the slaughter and did nothing to stop it.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rebellen haben in der Zentralafrikanischen Republik mehrere Städte eingenommen, Tausende Menschen sind auf der Flucht. Frankreich hat seine Militärpräsenz aufgestockt, auch Nachbarländer wollen Soldaten entsenden. Doch nun gibt es Hoffnung auf eine diplomatische Lösung.

    Unruhen in der Zentralafrikanischen Republik - SPIEGEL ONLINE
    Alles läuft wie geschmiert aus der Sicht Westens...nachdem die Chinesen mit vielen Staaten aus Afrika und Nord Afrika sehr enge Wirtschaftsbeziehungen abgeschlossen haben wurden die Amis nervös...so viele Ressourcen könnten den Chinesen in die Hände fallen und das musste man verhindern. Ich erinnere mich an die Worte von Hillary Clinton von vor 2 Jahren,als sie zu Besuch in mehreren Ländern in Afrika war..O-Ton"Ihr dürft nicht vergessen,dass USA euch sehr lange unterstütz hat,wenn ihr die Verträge mit China abschliessen,dann müsst ihr auch mit Konsequenzen rechnen"..und das ist momentan der Fall,aus Nord Afrika kehren vertriebene Rebellen zurück und verbreiten Chaos...und das ist gelungen,jetzt schreien Afrikaner nach Hilfe.