Nach 124 Jahren: Hamburg löst seinen Freihafen auf

Hamburger Hafen und LogistikMitten in Hamburg existierte fast 125 Jahre lang eine echte Grenze, mit meterhohen Zäunen und Zollkontrollen: Zwischen der Stadt und dem Freihafen. Zum Jahreswechsel endet eine Ära, die für die wirtschaftliche Entwicklung der Hansestadt eine enorme Bedeutung hatte.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-874949.html
  1. #1

    Freihafen

    Den von der Politik gewünschten aber von den Bürgern nördlich der Elbe verhasste "Sprung über die Elbe" wird es nicht geben aus sog. Stadtteilsoziologischen Gründen.
    Die höchst unterschiedlichen Preise auf dem Wohnungsmarkt sagen alles.
    In der Hafen City ( ich weigere mich HafenCity zu schreiben ) gibt es seit der unseligen CDU/Grüne - Regierung Garantiemieten (!). Deshalb it es da so "teuer" obwohl keiner dort wohnen mag bei Schiffsabgasen, Lärm, Windzug und hohen Fenstern.
    Der Freihafenzaun ist in der Tat überflüssig geworden aufgrund von vorausgemeldetetn IT-Daten. Die Zöllner braucht man weiterhin um eben diese Daten mit der realen Ware in den Containern stichprobenhaft abzugleichen . Wer, wo, was abgleicht ist eine politische Frage... Leider. EU eben.
  2. #2

    Nach 124 Jahren: Hamburg löst seinen Freihafen auf
    Na endlich hat das Theater ein Ende. Einmal in Hafennähe mit dem Auto falsch abgebogen, und schon war man im Freihafen "gefangen" und kurvte endlos rum, um wieder herauszukommen. Und wehe, man hatte als Aussendiensttechniker Ersatzteile dabei und wurde an den Übergängen kontrolliert...
  3. #3

    optional

    Was bitte haben Marihuana, Kokain und Elfenbeinfunde mit dem Freihafen zu tun?
    Derartige Funde wird es auch ohne Freihafen auch in Zukunft noch geben solange es Schmuggler gibt und Beamte die nach diesen fahnden....
  4. #4

    In der Hafen Stadt

    Zitat von gonger Beitrag anzeigen
    Den von der Politik gewünschten aber von den Bürgern nördlich der Elbe verhasste "Sprung über die Elbe" wird es nicht geben aus sog. Stadtteilsoziologischen Gründen.
    Die höchst.....
    In der Hafen Stadt (ich weigere mich Hafen City zu schreiben). ;-)
  5. #5

    Hummel -Hummel

    Ich fuhr 1985 mit einem Nadelstrahler aus dem Freihafen kommend beim Zoll vor und sollte dem Zöllner nun erklären ,was ich da auf meiner Ladefläche transportierte. Da ich Berufsunkundig war ,erklärte ich das Gerät zu einem pistolenähnlichen Reinigungsgerat. Die Zöllner haben sich gebogen vor Lachen,ließen mich aber Fahren. Man bekam auch im Freihafen nichts geschenkt. Waren welche man nicht nachweisen konnte , war Schmuggelware. Aber in meiner Zeit als Postler, durfte ich mal auf der "Bischofstein" zum Essen in der Offiziersmesse bleiben , da war ich von der Seefahrt angetan und überlegte anzumustern.
  6. #6

    Hafenstadt

    Zitat von eu-sklave Beitrag anzeigen
    In der Hafen Stadt (ich weigere mich Hafen City zu schreiben). ;-)
    Hafenstadt. Oder Hafen-Stadt. (Ich weigere mich, das als zwei Wörter zu schreiben, wo es doch ein Begriff ist.) ;-)
  7. #7

    Anmerkung

    Die 20.000 Einwohner der zwei kleinen Inseln Kehrwieder und Wandrahm, auf denen die Speicherstadt errichtet wurde, waren danach keineswegs "obdachlos", die ärmeren wurden umgesiedelt in neue Wohnquartiere.
    Die reichen Bürger zogen in ihre Sommerhäuser um.
    Einfach mal Wiki lesen, bevor man so einen Artikel runterschreibt...
  8. #8

    Sprung über die Elbe

    Ohne die U4 wird es ihn nicht so geben wie gewünscht. ABER Wilhelmsburg ist der einzige relativ Innenstadtnahe Stadtteil, der noch viel Fläche für neue Wohnungen bietet. Und praktischerweise auch noch viel Wasser, wo man Neubauten schön teuer machen kann...

    Die HafenCity ist übrigens ne tolle Bürogegend... Nur wohnen ist schwierig mit den ganzen Spinnern, die da rumlaufen und in Wohnungen gucken.
  9. #9

    Zitat von gonger Beitrag anzeigen
    Hafen City ( ich weigere mich HafenCity zu schreiben )
    Das ist genausowenig Deutsch. Hafencity oder Hafen-City, dann stimmt's. Wenn ich mir ansehe, was aus dem Volksparkstadion oder der Kieler Ostseehalle geworden ist nehme ich sowieso an, dass die Gegend bald nach Meinung des Hamburger Senats UnileverCity, ProctorGambleCity oder MunichReCity heißen wird.