Schuldenabbau: Portugal nimmt eine Milliarde Euro mehr ein als geplant

DPAPortugal kommt bei der Sanierung seines Haushaltes schneller voran als geplant: Beim Verkauf zehn staatlicher Flughäfen erlöste die Regierung mehr als drei Milliarden Euro. Insgesamt hat di8e Privatisierung von Staatsbetrieben schon gut eine Milliarde Euro mehr eingespielt als im Sparpaket vorgesehen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-874937.html
  1. #1

    optional

    das scheint der grosse plan der " eurokrise" zu sein. alle gemeingüter die die bevölkerung europas mit ihren steuergeldern geschaffen hat, gehen nun billigst in private hände über und werden dort gewinnmaximierend und substanzvernichtend den eliten zugeführt. bald sind wir auch dran. siehe eurpäische wasserliberalisierungsgesetze und vieles mehr...........und rösler kräht dazu schon laut und deutlich!
  2. #2

    10 Flughäfen zum Preis von einem

    Portugal bekommt 3,08 Mrd. € für zehn Flughäfen. Berlin bekommt davon nicht einmal einen gebaut ...
  3. #3

    Kurzfristige Einnahmen durch Verkäufe

    Immer eine super Idee, die vor allem nicht dem Staat auf Dauer hilft. Aber es geht Institutionen wie dem IWF auch gar nicht darum, Nachhaltigkeit zu erreichen. Kurzfristiges Gewinnstreben zugunsten der Privatwirtschaft auf Kosten der Allgemeinheit ist das Ziel. Portugal hat die Einführung des Euors massiv geschadet, denn die Anhebung der Löhne um die massiv gestiegenen Preise auszugleichen, hat dazu geführt, dass man in Deutschland mittlerweile günstiger produzieren kann als in Portugal, da hier die Reallöhne gesunken sind.
  4. #4

    Hatte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Portugal kommt bei der Sanierung seines Haushaltes schneller voran als geplant: Beim Verkauf zehn staatlicher Flughäfen erlöste die Regierung mehr als drei Milliarden Euro. Insgesamt hat di8e Privatisierung von Staatsbetrieben schon gut eine Milliarde Euro mehr eingespielt als im Sparpaket vorgesehen.

    Portugal nimmt eine Milliarde Euro mehr ein als geplant - SPIEGEL ONLINE
    Portugal eigentlich auch Einnahmen mit diesen Flughäfen?
    Und muss man diese jetzt von der Verkaufssumme abziehen?
    Und zwar dauerhaft?
  5. #5

    Und wieder

    ein Artikel,wie hervorragend Portugal die Krise meistert.Ja,es ist Ausverkauf im Land.Was privatisiert werden kann,wird privatisiert.Das Wasser wurde schon privatisiert.Die Folgen der Privatisierung traegt die Bevoelkerung mit schon erfolgter Preiserhoehung bei Strom und Wasser und Gas und einer erneuten Erhoehung ab Januar 2013.Die Sparmassnahmen kosteten den Angestellten,der Gehalt- und Urlaubsgeld erhielt,fast einen Monatslohn.Wer Anspruch auf Arbeitslosengeld hat,erhaelt sein Geld mit grosser Verzoegerung,...Die Liste der Folgen,der so gelobten Politik,die fuer die Bevoelkerung eine Misere ist,liesse sich fortfuehren....Einen schoenen Gruss aus Portugal
  6. #6

    :[

    Portugal verkauft alles was es hat, Griechenland läßt sich weiterhin durchschleppen und macht nichts.
  7. #7

    Für neue U-Boote wird es reichen

    3,1 Milliarden Euro - damit kann Portugal nicht nur die beiden hochmodernen U-Boote bezahlen, die es in Deutschland gekauft hat. Obendrein kann Portugal gleich noch 3 neue U-Boote bestellen, um die Arbeitsplätze in der Marine zu stützen. Und vielleicht kann Portugal mit den U-Booten gleich neue Länder erobern, oder wozu braucht Portugal sonst U-Boote?
  8. #8

    Na ja kann ja sein die enormen Einnahmen beim Verkauf des Tafelsilbers

    von Portugs. Nur wenn die Milliarden verpulvert sind was wollen die denn dann noch verkaufen wenn nichts mehr da ist was dem Staat gehört?
    Sie bauen neue staatliche Flughäfen um die dann in der nächsten Eurokrise zu verhöckern?
    Ob das man gut geht der staatliche Ausverkauf.
    In Deutschland will ja Rösler auch das Tafelsilber verkaufen.
  9. #9

    Tafelsilber

    Ein Blick nach Großbritannien genügt, um zu erkennen, dass Privatisierungen letztendlich nur schlecht für den Staat und die Bevölkerung sind. Aber Privatisierungen ermöglichen große Profite für die Profiteure der Wirtschaftskrise. Es läuft offensichtlich ganz nach Plan: Erst werden die Länder in durch Kreditgewährungen in die Zinsknechtschaft getrieben, dann werden sie ausgenommen, wie vor einigen Tagen die Weihnachtsgans.

    Die Politik schaut zu und fördert dieses Verschenken des Volksvermögens sogar. Die Griechen, die sich offensichtlich inzwischen etwas widerstandsfähiger zeigen und weniger bereit sind, dem Großkapital zu dienen, verdienen die Bewunderung all derer, die nicht wollen, dass der Wohlstand noch mehr zu Gunsten der Reichen umverteilt wird.