Beraterhonorar: Bundesfinanzministerium zahlte Anwaltskanzlei 1,8 Millionen

APDas Finanzministerium hat laut "Bild"-Zeitung zwischen 2005 und 2009 mehr als 1,8 Millionen Euro Beraterhonorar an die Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer gezahlt. Unter dem damaligen Finanzminister Steinbrück hatte die Wirtschaftskanzlei an Gesetzen zur Bankenrettung mitgewirkt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-874889.html
  1. #1

    Ah.... Steinbrück-Bashing 2.0

    Von Friede Springers Horden...
    War wahrscheinlich mit Mutti Merkel beim Kaffeekränzchen...!

    Traurig das Spon so schnell mit einsteigt und willfährig die ollen Kamellen aufwärmt!
    Ist Teflonmutti tatsächlich so jungfräulich oder die Presse so willig?
  2. #2

    Das Finanzministerium finanziert Eigengeschäfte

    von Banken. Dass Herr Steinbrück seine Finger im Spiel hat überrascht nicht. Die Kanzlei hätte aufgrund eines Interessenkonfliktes den Auftrag des Finanzministeriums ablehnen müssen. Mir scheint es ist in der Politik üblich den Bock zum Gärtner zu machen und das ganze mit in meinen Augen veruntreuten Steuergeldern zu bezahlen.
    Der Steuerzahler will sein Geld zurück!
  3. #3

    Sinnvolle

    Geldanlage wenn im Gegenzug dafür Kompetenz und realitätsbezogenes Fachwissen eingekauft werden. Sollten unsere Regierenden öfters machen.
  4. #4

    Das neuzeitliche Feudalsystem

    funktioniert auf allen Ebenen prächtig.
    Wenige Große zocken ab - der Kleine zahlt.
    Wulff musste schon wegen kleinerer Kleinigkeiten gehen.
  5. #5

    Was ist eigentlich Korruption?

    Da wird doch niemand behaupten, diese Spezialisten häten den Herrn Steinbrück wegen seiner großen Fachkenntnisse für einem gut bezahlten Vortrag engagiert.
    Die SPD hat doch genügend vernünftige Leute: Oder die momentane Führung will die Wahl gar nicht gewinnen, hat keinen Arsch in der Hose in diesen schweren Zeiten. Mit Steinbrück gewinnt sie nie und nimmer.
  6. #6

    Interessiert das irgendjemand?

    Dieser Sensationsjournalismus nervt. Den Medien geht es nur noch darum, z.B. Politiker oder Bürger des öffentlichen Lebens zu demontieren. Den Namen "Steinbrück" kann ich bald schon nicht mehr hören/lesen. Als wenn es keine anderen Probleme in diesem Lande gibt. Oder glaubt ihr, dass ihr wegen dieses "brisanten, die Welt erschütternden" Artikels mehr Leser bekommt?!
  7. #7

    Das hat schon ein Geschmäckle....

    ....ob bzw in wie weit allerdings es sinnvoll ist, dass Fachleute, die jeden Tag in den Fragen stecken, in den Gesetzgebungsprozess einbezogen werden, kann man kaum negativ sehen, wenn man versucht objektiv zu sein. Man muss es nur ein wenig mehr transparent gestalten. Wenn dann der Berater oder die Kanzlei Geschäftsgeheimnis geltend machen will, braucht er den Auftrag nicht annehmen.

    Honorar für den Vortrag? Das bestätigt lediglich, dass Steinbrück die Ernte seiner politischen Karriere Einfuhr; verfrüht, wie sich herausstellte. Gut. Das zeigt schlechte Einschätzung der Lage durch den Mann, der 2008 sagte, der Exporteeltmeister Deutschland wäre von der Finanzkrise abgekoppelt. Ist das eine Überraschung?
  8. #8

    Grundsätzlich sehr vernünftig

    Die Gesetzgebungsqualität lässt ja in weiten Teilen stark zu wünschen übrig - am Arbeitspensum der Gericht bis hin zum Verfassungsgericht zu erkennen - und somit ist es sehr sinnvoll die "andere Seite" mitarbeiten zu lassen. Die sind ja im allgemeinen damit beschäftigt, Fehler alias Schlupflöcher zu finden und sind dabei auch recht erfolgreich...

    IT Sicherheitsfirmen nehmen auch oft ehemalige "Hacker" von der "dunklen Seite"...

    Oder liegt die Betonung wieder mal auf den 1,8 Mio die zu einer "Empörungswelle" in Richtung "Vernichtung von Volksvermögen" führen soll?
  9. #9

    Und das Schönste daran ist noch, daß all diese Vorgänge von der normalen Begrifflichkeit der Korruption überhaupt nicht erfaßt werden, obwohl die destruktiven Auswirkungen auf die Gesellschaft zig Mal stärker sind, als wenn einfach nur Geldbündel rübergereicht werden. Der gesamte deutsche Staat scheint nur noch eine einzige Ansammlung von Günstlings- und Klientelpolitik zu sein, der das Volk (und nicht nur das eigene!) bereitwillig geopfert wird.