Tauchen vor Kuba: Biss zum Sonnenuntergang

Norbert ProbstKuba, das ist Fidel, Rum, Havannas und Sozialismus. Kuba, ist aber auch ein Tauchziel, das ungewöhnliche Begegnungen ermöglicht. Wie zum Beispiel die mit Hugo - einem drei Meter langen Krokodil mit einer Vorliebe für Fotokameras und Hühnchen.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-873708.html
  1. #20

    Kuba Erfahrungen

    Nachdem meine Frau und ich 6 mal von Kanada aus in Kuba auch zu Scuba Diving waren, glaube ich doch, daß man sich eine Meinung erlauben kann. Wir waren nie in Varadero, haben es vermieden; sind aber mit einem Mietwagen von Cayo Coco nach Trinidad und zurück gefahren. Das größte Problem waren die Schlaglöcher; haben privat übernachtet, was nicht so billig war.
    Die Werte der Kubaner sind sicherlich anders als Ihre Freheitsliebenden Deutschen.
    Beeindruckungsvoll war eine dörfliche Krankenstation. Die haben sich dort unter anderem Medizin im örtlichem Garten wachsen lassen, sehr fachgerecht. Die Behandlungen waren auch frei. Natürlich, abgesehen von Intershops, sind die Regale in lokalen Geschäften nicht protzig voll; Gott sei Dank, die brauchen kein Apple-Crap unterhalten sich lieber persöhnlich.
    Leider, dank USA, mangelt es dort an guten Scuba Geräten, aber das wird durch ausgezeichnetem (non PADI) Personal wettgemacht.
    Persöhnlich können wir Kuba nur empfehlen. As we say, a good bang for your Canadian buck.
    J.H. z.Z. in Frankreich
  2. #21

    Kuba Erfahrungen

    Nachdem meine Frau und ich 6 mal von Kanada aus in Kuba auch zu Scuba Diving waren, glaube ich doch, daß man sich eine Meinung erlauben kann. Wir waren nie in Varadero, haben es vermieden; sind aber mit einem Mietwagen von Cayo Coco nach Trinidad und zurück gefahren. Das größte Problem waren die Schlaglöcher; haben privat übernachtet, was nicht so billig war.
    Die Werte der Kubaner sind sicherlich anders als Ihre Freheitsliebenden Deutschen.
    Beeindruckungsvoll war eine dörfliche Krankenstation. Die haben sich dort unter anderem Medizin im örtlichem Garten wachsen lassen, sehr fachgerecht. Die Behandlungen waren auch frei. Natürlich, abgesehen von Intershops, sind die Regale in lokalen Geschäften nicht protzig voll; Gott sei Dank, die brauchen kein Apple-Crap unterhalten sich lieber persöhnlich.
    Leider, dank USA, mangelt es dort an guten Scuba Geräten, aber das wird durch ausgezeichnetem (non PADI) Personal wettgemacht.
    Persöhnlich können wir Kuba nur empfehlen. As we say, a good bang for your Canadian buck.
    J.H. z.Z. in Frankreich
  3. #22

    Dann helft doch selber!

    Interessant, dass ein so harmloses Thema über dieses Land immer wieder so hitzige Diskussionen jenseits des eigentlichen Themas auslöst.
    Den Krankenhaus-Kritikern kann ich nur empfehlen, bei der nächsten Reise nach Kuba für ein paar Euro Kanülen und Einweg-Handschuhe einzukaufen und sie dort im lokalen(!) Krankenhaus abzugeben. Als meine Frau und ich eine Nähmaschinenspende organisiert haben, mit dessen Hilfe Kubanerinnen sich selbständig machen konnten, hat uns ein älteres Münchener Ehepaar drauf gebracht. Sie können nicht mehr nach Kuba reisen, taten dies aber zuvor jedes Jahr. Wir haben alles für sie mitgenommen und es wurde sehr dankbar entgegengenommen.
    Mag sein, dass es ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Aber immer noch besser als sich hier über Zustände zu beschweren, egal welchen Massstab man dabei anlegt.
    Und den Reise-Kritikern möchte ich auch was mitgeben. Ich kenne kein Land in Mittelamerika, wo Frauen sich nachts frei und alleine bewegen können, außer Kuba. Der Tourismus ist eine sehr wichtige Einnahmequelle des mittlerweile mit ca. 25 Milliarden verschuldete Kuba. Es gibt sicher auch in der Karibik Länder, in denen der Service-Gedanke besser ausgeprägt ist, die Läden voller, Teile der Bevölkerung weniger arm, Internet erschwinglich und überall vorhanden, die Preise günstiger, die Autobahnen besser. Aber keins, in dem es nahezu keine Analphabeten gibt, so wenige Bettler, und vor allem so viel lächelnde und stolze Menschen.
    Uns haben viele Firmen und Personen geholfen, vor ca. zwei Jahren eine Fahrradspende für 154 Schüler zu organisieren. Wir waren vor ca. einem Monat dort, um zu sehen, was daraus geworden ist. Ob sie die Räder verkauft haben, wie sie sie nutzen, ob sich die Lebensqualität verbessert hat. Nahezu alle sind gekommen und haben Rede und Antwort gestanden. Selbst wenn die Räder kaputt waren und sie momentan das Geld nicht haben, sie zu reparieren, sie hatten diese selbstverständlich noch. Ein Fahrrad hat ungefähr einen Gegenwert von einem Jahresgehalt, sei hier erwähnt. Denn sie wissen die Geste zu schätzen, und wieder wurden wir mit Kokosnüssen, Kaffee, Handarbeiten und selbstgebackenem beschenkt, weil Kubaner stolz sind und sich revangieren möchten. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
    Probiert es doch selber aus, tut Kubanern was Gutes. Ihr werdet sehen, sie nehmen nicht und laufen gesenkten Hauptes davon, wie in Drittweltländern. Sie begegnen einem auf Augenhöhe, weswegen Armut zu sehen auf Kuba mir kein schlechtes Gewissen bereitet.

    Die Projekte haben wir für die Spender dokumentiert, einfach danach googlen, wenn ihr euch überzeugen wollt.

    Tauchen vor Kuba: Biss zum Sonnenuntergang - SPIEGEL ONLINE[/QUOTE]