Tauchen vor Kuba: Biss zum Sonnenuntergang

Norbert ProbstKuba, das ist Fidel, Rum, Havannas und Sozialismus. Kuba, ist aber auch ein Tauchziel, das ungewöhnliche Begegnungen ermöglicht. Wie zum Beispiel die mit Hugo - einem drei Meter langen Krokodil mit einer Vorliebe für Fotokameras und Hühnchen.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-873708.html
  1. #1

    !

    Dennoch hält mich ein diffuses Gefühl ab von einer Reise nach Kuba. Tun wir damit den Menschen dort wirklich etwas Gutes an?
  2. #2

    wenn ich das damals gewußt hätte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kuba, das ist Fidel, Rum, Havannas und Sozialismus. Kuba, ist aber auch ein Tauchziel, das ungewöhnliche Begegnungen ermöglicht. Wie zum Beispiel die mit Hugo - einem drei Meter langen Krokodil mit einer Vorliebe für Fotokameras und Hühnchen.

    Tauchen vor Kuba: Biss zum Sonnenuntergang - SPIEGEL ONLINE
    Oh man. Gut , daß ich damals in Varadero oder Valadero? Im nördlichen Teil der Insel nichts groß darüber nachgedacht habe, wer oder was so alles mit mir im Meer herumschwimmt. Sonst hätte ich die warme Karibi nicht so geniessen können, wie ich es 2004 tat. Die Strände sind wirklich ein Traum auf Kuba....
  3. #3

    Kann

    Denn ein spiegel Redakteur mal über Kuba schreiben, und sei es bei einem Artikel übers tauchen, und nicht über Mangelwirtschaft zu sprechen? Dieser erhobene Zeigefinger der spiegelleute ist zum Kotzen. Sprecht doch mal über Kuba, führend in der Krebsforschung, beispiellos in der dritten Welt für ihr Gesundheitssystem etc etc.
  4. #4

    Die Mangelwirtschaft gehört in Kuba immer dazu

    Nicht beschäftigt die Menschen in Kuba alltägich so sehr, wie die Mangelwirtschaft - gepaart mit der Mutter aller Bürokratien.

    Woher hast Du es, das Kuba in der Krebsforschung führend ist? Aus der Granma oder dem neuen Deutschland? Und warst Du schon mal in einem kubanischen Krankenhaus? Ich meine nicht in einer Klinik für Touristen, sondern für normale Kubaner. Da ist nichts, aber auch wirklich nichts führend. Die Zustände sind grauenhaft. Die Angehörigen der Patienten müssen alles selbst mitbringen, von der Bettwäsche bis zur Glühlampe und bleiben 24 H da, um bei der Pfelge mitzuhelfen.

    Zitat von DavidThalie Beitrag anzeigen
    Denn ein spiegel Redakteur mal über Kuba schreiben, und sei es bei einem Artikel übers tauchen, und nicht über Mangelwirtschaft zu sprechen? Dieser erhobene Zeigefinger der spiegelleute ist zum Kotzen. Sprecht doch mal über Kuba, führend in der Krebsforschung, beispiellos in der dritten Welt für ihr Gesundheitssystem etc etc.
  5. #5

    Fahr ruhig hin!

    Auch wenn natürlich Deine Touristenkohle beim Regime landet, so ist jeder Tourist, der sich im Land blicken läßt und Kontakt mit den Menschen hat (Kubaner sind sehr kontaktfreudig) auch so etwas wie ein Botschafter der Freiheit. Dazu muß man aber unbedingt die abgesperrten Touristengettos, wie Varadero, Cayo Coco oder Guardalavaca verlassen und am besten in (legalen) Privatpensionen, den "Casa particulares" übernachten und in den privaten "Restaurants" den Pladares essen. Kuba ist für Touristen eher ungefährlich. Nur von Typen, die einen Zigarren, Rum etc. verkaufen wollen oder Chicas vermitteln, sollte man sich fern halten.

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    Dennoch hält mich ein diffuses Gefühl ab von einer Reise nach Kuba. Tun wir damit den Menschen dort wirklich etwas Gutes an?
  6. #6

    Müssen wir überall unsere angebliche Überlegenheit herausstellen?

    Kuba ist Kuba und Deutschland ist Deutschland - mit ganz anderer Geschichte, Wirtschaft, Mentalität. Lasst sie ihren Weg gehen und uns unseren. Wobei unser Weg ein hoffnungsloser ist, wenn ich mir die staatlich geförderte gnadenlose Umverteilung von unten nach oben ansehe, während die Kubaner ihre Zukunft noch vor sich haben.
  7. #7

    Realitäten akzeptieren!

    Zitat von DavidThalie Beitrag anzeigen
    Denn ein spiegel Redakteur mal über Kuba schreiben, und sei es bei einem Artikel übers tauchen, und nicht über Mangelwirtschaft zu sprechen? Dieser erhobene Zeigefinger der spiegelleute ist zum Kotzen. Sprecht doch mal über Kuba, führend in der Krebsforschung, beispiellos in der dritten Welt für ihr Gesundheitssystem etc etc.
    Es ist typisch für viele Intellektuelle, Aktivisten und Linke, dass man manche Sachen einfach nicht hören will, - man sich der Realität verleugnet und nur dass sieht und unkritisch überhöht, was einem ins Weltbild paßt!
    Stellen Sie sich der Tatsache, dass bei 11 Millionen ggw.en kubanischen Einwohnenern, zwei weitere Millionen als Flüchtlinge im US-Exil leben! Soweit kanns also nicht her sein mit den Errungenschaften der letzten amerikanischen Diktatur!
  8. #8

    Woher hast Du es, das Kuba in der Krebsforschung führend ist? Aus der Granma oder dem neuen Deutschland? Und warst Du schon mal in einem kubanischen Krankenhaus? Ich meine nicht in einer Klinik für Touristen, sondern für normale Kubaner. Da ist nichts, aber auch wirklich nichts führend. Die Zustände sind grauenhaft. Die Angehörigen der Patienten müssen alles selbst mitbringen, von der Bettwäsche bis zur Glühlampe und bleiben 24 H da, um bei der Pfelge mitzuhelfen.[/QUOTE]

    Ich bezweifle, dass Du schon einmal in einem kubanischen Krankenhaus warst. Ich hingegen war vor 2 Jahren in Camaguey im "normalen" Spital. Und ja es stimmt, man muss alles selber organisieren. Hat aber auch den Vorteil, dass man nicht eine Vollkaskomentalität entwickelt - wie sie aus deinen Zeilen hervorgeht. Und die ärztliche Betreuung war 1a. Ob Kuba in der Krebsforschung führend ist, weiss ich nicht. Dafür spricht, dass Hugo Chavez immer wieder nach Kuba kommt. Der könnte sich dies auch in Europa oder in einem anderen Land leisen. Aber z.B. in Camagüey sind sie führend im karibischen und südamerikanischen Raum als Augenklinik. Wenn die Qualität so schlecht wäre, kämen die Leute sicher nicht von weit her. Und die Qualität dieser Ärzte kommt dann auch der "normalen" Bevölkerung zu gut. Und zu guter Letzt lassen sich viele Ärzte aus dem südamerikanischen und karibischen Raum in Kuba ausbilden.
    Gruss von einem der schon einmal da war! (Ich nehme an, dass Du noch nie einen Fuss auf Kuba gesetzt hast.)
    Wenn Du schon vergleichen willst, dann mach dies mit anderen Drittweltländern (Indien, Afrika, Südamerika)
  9. #9

    Hinfahren und selbst anschauen

    @DavidThalie: vor dem Meckern lieber selbst ein Bild machen. War vor 2 Jahren für 3 Wochen dort. Und wenn man nicht in Varadero ist, dann lernt man auch das richtige Kuba kennen. Und das ist dann nun mal von Mangelwirtschaft geprägt. Dagegen war die DDR ein Musterstaat... am beschämendsten für mich als Touri war, als ich gesehen hab, welches Wasser die Einheimischen in ihren Läden gekauft haben.
    Leider kann ich kein Spanisch, aber ab und an trifft man Menschen, die sehr gut Englisch sprechen. Und von denen singt keiner ein Hohelied auf die einheimische Wirtschaft...